Schritt 2: Nachsaat – Lücken effizient schließen
Bei dem Striegeln zeigen sich die tatsächlichen Lückenanteile. Diese können in einem Arbeitsgang direkt mit einer geeigneten Nachsaat von hochwertigen Plantinum-Mischungen geschlossen werden. Schon Flächen mit 15 bis 30 Prozent Lücken profitieren davon. Mit dem Schließen der Lücken durch Gräser können Sie weiterem Narbenverlust vorbeugen und die Grasbestände über die gesamte Saison stabilisieren. So beugen Sie aktiv der Verkrautung der Flächen vor. Eine zeitnahe und fachgerechte Nachsaat ist einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren für langfristig leistungsfähiges Grünland. Sie steigert die Erntemengen und die Qualität des Aufwuchses und reduziert den Aschegehalt.
Für optimale Ergebnisse der Nachsaat eignen sich unsere folgenden Plantinum-Mischungen:
- Plantinum Intensiv (jetzt 100 Prozent tetraploid für noch höhere Erträge)
- Plantinum Universal
- Plantinum Ei-Weiß spät
- Plantinum Rot-Weiß
Jetzt informieren zu den Plantinum-MischungenSchritt 3: Bodenschluss – Grundlage für Bodenschluss und saubere Silage
Besonders auf hochgefrorenen Böden (z. B. anmoorige und moorige Flächen) ist nach einer Frostperiode der Bodenschluss durch Walzen wieder herzustellen. Ein guter Bodenschluss sorgt für Kapillarität im Boden und gleicht kleine Unebenheiten aus. Das reduziert den Aschegehalt in den kommenden Schnitten. Außerdem verbessern Sie so die Wasser- und Nährstoffversorgung für die Narbe.
Schritt 4: Stickstoff und Schwefel: entscheidend für Eiweißqualität, Kalium für widerstandsfähige Pflanzen
Um den Boden und die Pflanzen optimal mit Nährstoffen versorgen zu können, sollten Sie zunächst den Nährstoffbedarf ermitteln. Berücksichtigen Sie dazu möglichst die Ergebnisse Ihrer Bodenproben, die echten Nährstoffgehalte Ihrer Wirtschaftsdünger, sowie Ihre Erntequalität und Erntemengen (der Vorjahre). So können Sie gezielt und effektiv Nährstoffe mineralisch ergänzen. Schwefel und Kalium sind im Frühjahr oft unterschätzte, aber elementare Nährstoffe, da der Schwefel aus GülleGülle ist ein natürlicher Wirtschaftsdünger. und Gärsubstrat bei kühlen Temperaturen noch nicht pflanzenverfügbar ist. Schwefel beeinflusst sowohl die Proteinsynthese als auch die Stickstoffeffizienz und ist unverzichtbar für die Proteinqualität. Die mineralische Düngung von schnell wirkendem Nitratstickstoff in Kombination mit Schwefel (z. B. SAN 24/6) und eine Ergänzung mit mineralischen Kali-Düngern haben sich bewährt.
Diese und alle weiteren wichtigen Begriffe finden Sie in unserem Glossar