Worauf sollte man als Fahrer bei Waschanlagen achten? Wie funktionieren Waschanlagen eigentlich? Wir geben wertvolle Tipps und Hinweise.
Bei Waschanlagen unterscheidet man zwischen Portalanlagen und Waschstraßen. Der Unterschied ist darin, ob das Auto oder die Anlage sich bewegt. Bei der Portalwaschanlage wird das Auto reingefahren und der Waschvorgang bewegt sich um das Auto herum. Bei einer Waschstraße wird das Auto durch die unterschiedlichen Stationen bewegt. Diese und alle weiteren wichtigen Begriffe finden Sie in unserem Glossar
Vor der Fahrzeugwäsche mit den Waschwalzen wird das Fahrzeug mit einem schmutzlösenden Aktivschaum benetzt. Dieser hilft anhaftende Verschmutzungen sanft zu lösen.
Die gelösten Verschmutzungen werden mit der nachfolgenden Hochdruckvorwäsche entfernt. Ziel ist es, reibende Schmutzanteile (Sandanteile) vor der Wäsche mit den Waschwalzen vom Lack zu entfernen. Bei Fahrzeugen aus der LandwirtschaftLandwirtschaft (oder Agrarwirtschaft) ist ein Wirtschaftsbereich der sogenannten Urproduktion. ist dies sehr wichtig, damit es im späteren Waschvorgang keine Kratzer im Lack gibt.
Diese und alle weiteren wichtigen Begriffe finden Sie in unserem GlossarDie vorgereinigte Fahrzeugoberfläche wird mit den Waschwalzen gewaschen. Durch die Zugabe von einem speziellen Shampoo werden feinste Schmutzanteile gebunden und die Wiederanhaftung verhindert.
Gleichzeitig erfolgt die Radwäsche an der Vorder- und Hinterachse des Fahrzeugs. Rotierend werden die Räder mit den Radwaschbürsten gewaschen und der Bremsstaub aus den Felgen gelöst.
Sollten Sie die optionale Unterbodenwäsche gewählt haben, wird auch der Unterboden mit Hochdruck gewaschen. Salz, Sand und Schmutz werden so aus der Achsmechanik und den Radkästen entfernt.
Dieser Schritt ist bei Anlagen nicht direkt verfügbar, sondern wird oft als besonderes Extra angeboten.
Auf die gereinigte Lackoberfläche wird zum Schutz vor Streusalz, UV-Licht und Insekten eine Wachsschicht aufgetragen. Zudem erhält das Fahrzeug nach der Trocknung einen besonderen Glanz. Kunststoff- und Gummiteile werden dadurch ebenfalls gepflegt.
Die Schutzschicht ist mit dem Spezialwachs dicker und schützt den Fahrzeuglack ca. 5-fach länger. Die Konservierung ist daher oft eine sinnvolle Entscheidung – und den Aufpreis wert.
Nach der Lackkonservierung wird das Fahrzeug mit dem Dach- und den beiden Seitengebläsen getrocknet. Alternativ werden auch verschiedene Schwämme eingesetzt, die das Auto in schnellen Umdrehungen umfahren und das Wasser entfernen. Ein Gebläse ist aber schonender für den Lack.
Restwassermengen im Bereich der Außenspiegel oder im Heckbereich unter dem Spoiler sind normal und kommen bei fast allen Trocknungen vor. Es bietet sich daher an, mit einem weichen Tuch die Stellen abzugehen, um Wasserflecken zu vermeiden.