Was steckt hinter dem Friedenssymbol?
Herr Rehermann, was hat Sie inspiriert, ein Friedenszeichen auf Ihrem Feld auszusäen?
Die Idee ist mir spontan an einem Sonntag im März gekommen. Morgens musste ich aufs Feld zum Ackern, es war tolles WetterWie wird das Wetter? Wie hoch ist die Waldbrandgefahr oder wie niedrig die Bodentemperatur? und ein schöner Tag – leider nur solange, bis ich die Nachrichten zum Krieg in der Ukraine gehört habe. Da habe ich mich gefragt: Wie kann ich als Einzelner einen Beitrag leisten und etwas Gutes tun? Als LandwirtLandwirt (auch Bauer genannt) ist der Beruf der Landwirtschaft. bewirtschafte ich rund 300 Hektar Land mit sechs Sorten in der FruchtfolgeDie Fruchtfolge ist die Abfolge bestimmter Fruchtarten auf einem Acker., ein Teil davon liegt gut einsehbar an einem Berghang. Warum also nicht einen Teil dieser Fläche nutzen und ein sichtbares Zeichen setzen, dort wo Passanten vorbeifahren?
Wie ging es dann in der Umsetzung weiter und warum haben Sie sich für die Aussaat von <a href="de/glossar#glossar_Mais" class="glossaryTooltip">Mais<span class="tooltiptext">Mais ist eine Pflanzenart und gehört zur Familie der Süßgräser. </span></a>, Sonnenblumen und Ölleinen entschieden?
Kurz nachdem ich den Entschluss gefasst hatte, begann ich den BodenDer Boden wird umgangssprachlich auch Erde oder Erdreich genannt. zu grubbern. Das Peace-Symbol habe ich dann nach freier Hand in den Boden gezogen, ganz ohne GPS oder andere technische Hilfe. Als die Aussaat bevorstand, habe ich mich an Bernhard Wegener, meinen Berater bei der
AGRAVIS Westfalen-HessenDiese und alle weiteren wichtigen Begriffe finden Sie in unserem Glossar