Anbau von Ackerbohnen
Ziel muss es sein, möglichst viel des in den Ernteresten hinterlassenen Stickstoffs (bei der Ackerbohne bis zu 50 Kilogramm/Hektar) in die Folgekultur zu transferieren (Anrechnung laut Düngebedarfsermittlung: 10 Kilogramm/Hektar), um den Nährstoff im System zu halten. Das gelingt durch die Wahl einer Folgekultur, die im Herbst viel Stickstoff aufnimmt. Eine Bodenbearbeitung nach der Leguminosenernte sollte nur sehr zurückhaltend erfolgen, da jeder Eingriff in den BodenDer Boden wird umgangssprachlich auch Erde oder Erdreich genannt. die Mineralisation des gesammelten Stickstoffs anregt und somit die Gefahr der Auswaschung erhöht.
Weiteren Rückenwind erhalten die Körnerleguminosen durch die steigende Nachfrage nach heimischen Proteinpflanzen. Insbesondere in der Direktvermarktung kann der Einsatz heimischer Proteinpflanzen im Futter interessante Vermarktungsmöglichkeiten eröffnen.
Diese und alle weiteren wichtigen Begriffe finden Sie in unserem Glossar