Biomethan wird durch die Aufbereitung von BiogasBiogas ist ein brennbares Gas, das durch Vergärung von Biomasse entsteht. gewonnen und unterscheidet sich in der Qualität nicht mehr von Erdgas. Über einen Einspeisepunkt wird es direkt in das bereits vorhandene Erdgasnetz eingespeist. Aus dem Netz kann es sehr flexibel und für alle Verwendungszwecke entnommen werden: Zur Wärme- und Stromgewinnung oder als Kraftstoffgas, in Form von Bio-LNG oder Bio-CNG. Das alles vertreiben wir unter der Marke Bionergy. Zur Bionergy-Familie der AGRAVIS gehören ebenfalls

Bionergy HVO100 und Bionergy Diesel 25
Diese und alle weiteren wichtigen Begriffe finden Sie in unserem Glossar

LNG und CNG

LNG (engl. liquefied natural gas) ist verflüssigtes ErdgasErdgas ist ein brennbares, natürlich entstandenes Gasgemisch, das unterirdisch vorkommt. (Methan), das auf eine Temperatur von minus 162 heruntergekühlt und verflüssigt wird. Eine Tankfüllung von 200 Kilogramm reicht für circa 1.000 bis 1.400 Kilometer.

CNG (engl. compressed natural gas) ist komprimiertes Erdgas (Methan), dessen Volumen auf weniger als 1 Prozent verringert wurde. Das passiert unter einem erhöhten Druck, circa 200 Bar.

Unterschiedliche Gasarten


Biomethan lässt sich zu nachhaltigen Kraftstoffen verarbeiten: Bio-LNG und Bio-CNG. Die Kraftstoffe unterscheiden sich ihrem Zustand und Einsatzmöglichkeiten. Anders als LNG wird CNG nicht nur im Schwerlastverkehr eingesetzt, sondern auch im Pkw. Zur Erreichung niedrigster oder sogar negativer Emissionswerte, wird Biomethan für Kraftstoffgas aus Abfall und Reststoffen gewonnen. LNG und CNG haben aufgrund ihrer höheren Energiedichte auch einen energetischen Vorteil gegenüber Diesel.

Biomethan erfüllt die Anforderungen des Gebäudeenergiegesetzes und kann daher ein wichtiger Baustein für die kommunale Wärmeplanung sein. Gerade, wenn zum Beispiel Wärmepumpen keine sinnvollen Alternativen sind, bietet Biomethan eine wichtige Energiequelle für das bereits vorhandenen Erdgasnetz. Anders als fossiles Erdgas ist hier die Verwendung von Biomethan allerdings klimafördernd und ressourcenschonend. Mit Biomethan können die gesetzlichen Vorgaben von 65 Prozent erneuerbare Energien eingehalten werden und kann sogar mit fossilem Erdgas gemischt verwendet werden.

Ebenfalls ein Vorteil: Es lässt sich die bereits bestehende Infrastruktur für Erdgas nutzen, sodass Biomethan gerade für die kommunale Wärmeplanung ein wichtiger Baustein ist.

Aufbereitetes Biomethan kann auch im Blockheizkraftwerk (BHKW) eingesetzt werden. Dann handelt es sich um EEG-Gas. Dort wird aus dem Gas Wärme und StromDer Bereich Energie der AGRAVIS ist ein bedeutender Stromanbieter. gewonnen. Im Vergleich zum fossilen Erdgas ist Biomethan CO2-arm. Das senkt die Emissionen und verringert außerdem die Abhängigkeit von fossilen Importen.

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