Tag des Handwerks

„Macher“ im Mittelpunkt

Tag des Handwerks
Juri Falk

Jedes Jahr am dritten Samstag im September ist in Deutschland der Tag des Handwerks – in diesem Jahr ist es der 18. September. Dann rücken Verbände und Innungen ihre „Macher“ in dem Mittelpunkt. Auch bei der AGRAVIS Raiffeisen AG arbeiten viele Menschen in handwerklichen Berufen. Außerdem bildet die AGRAVIS-Gruppe aktuell 538 junge Menschen in gewerblich-technischen Berufen aus.

Juri Falk, Müller: „Der Beruf ist abwechslungsreich und spannend“

Juri Falk, 36 Jahre, Verfahrenstechnologe in der Mühlen- und Futtermittelwirtschaft und Techniker in Mischfuttertechnologie, stellvertretender Produktionsleiter im Mischfutterwerk in Münster (AGRAVIS Kraftfutterwerke Münsterland GmbH) über seine Arbeit bei AGRAVIS: „Ich habe schon mit 14 Jahren in den Schulferien im Mischfutterwerk in Münster gejobbt. Damals hat mich die Technik fasziniert, diese riesigen Maschinen und wie die Müller damit umgehen. 2006 habe ich dann an derselben Stelle meine Lehre begonnen, später die Qualifikation in der Schweiz hinterhergeschoben und dann vier Jahre als Produktionsleiter in Dörpen und in Dorsten gearbeitet. Seit 2014 bin ich Silomeister in Münster. Der Beruf ist perfekt für alle, die sich für Naturwissenschaften, Technik und Verfahrensabläufe interessierten. Die Verantwortung in einer Müllerei ist groß: Wir betreuen große Anlagen, und alles muss immer stimmen, denn es geht um Lebensmittel, in unserem Fall für Tiere. Als Müller arbeitet man mit Computern, vieles ist automatisiert, aber man schleppt auch heute noch Futtersäcke. Der Beruf ist eine super Mischung damit abwechslungsreich und spannend.“

Gewerblich-technische Berufe bei der AGRAVIS
Aktuell bildet die AGRAVIS-Gruppe 538 junge Menschen in gewerblich-technischen Berufen aus: 441 zur Land- und Baumaschinenmechatroniker:in, 3 zur Verfahrenstechnolog:in, 5 zur Mechatroniker:in, 10 zur Kraftfahrzeugmechatroniker:in.

Auf unserer Karriereseite finden Sie alle wichtigen Infos zu den Ausbildungsberufen, weitere Karrieremöglichkeiten, AGRAVIS als Arbeitsgeber und die aktuellen Stellenausschreibungen.
Karriere bei AGRAVIS

Kurzbeschreibungen der Berufe

  • Müller:in /Verfahrenstechnolog:in
    Juri Falk ist Müller. Diesen Beruf gab es bereits im Mittelalter. Heute heißt er Verfahrenstechnolog:in Mühlen- und Getreidewirtschaft. Die Auszubildenden lernen unter anderem die Herstellung von Getreideprodukten und Futtermitteln und die Wartungs- und Reparaturarbeiten an Mühlen und anderen technischen Anlagen. Das finden Sie spannend? Dann lesen Sie hier weiter.
    Weitere mögliche Qualifikationen sind der Abschluss zur Techniker:in, so wie Juri Falk es gemacht hat, oder Meister:in.
  • Land- und Baumaschinenmechatroniker:in
    Land- und Baumaschinenmechatroniker:innen warten und reparieren Fahrzeuge, Maschinen und Geräte, die in der Land- und Bauwirtschaft zum Einsatz kommen. Sie sorgen für den passenden Service und die Instandhaltung, verladen auch mal eine Maschine und beraten die Kundschaft. Interessiert an einer Ausbildung? Dann klicken Sie hier.
    Wer sich für den Beruf entscheidet, hat viele Möglichkeiten, sich fort- und weiterzubilden: Zum Beispiel, nach erfolgreichem Besuch der Meisterschule, zur Meister:in in Land- und Baumaschinentechnik. Auch ein Wechsel in den Ersatzteil- und Servicevertrieb ist möglich, ebenso der Weg in den Maschinenverkauf. Dafür ist eine zusätzliche kaufmännische Ausbildung zur Ergänzung sinnvoll.
    Weiterhin gibt es zwei Studiengänge: Bachelor of Engineering Maschinenbau und Bachelor of Engineering Fahrzeugtechnik.
  • Mechatroniker:in (m/w/d)
    Während der Ausbildung lernen Sie die Installation, Programmierung und Überwachung von mechatronischen Systemen. Die Bedienung und Wartung von Produktionsanlagen sowie die Reparaturarbeiten von defekten Maschinen und mechatronischen Systemen ist ebenfalls Bestandteil der Ausbildung. Das wäre ein passender Ausbildungsberuf? Klicken Sie hier.
    Und so kann es nach der Ausbildung weitergehen: Weiterbildung zur Techniker:in oder Meister:in; Studium zum Beispiel in den Bereichen Mechatronik, Maschinenbau oder Automatisierungstechnik
  • Kraftfahrzeugmechatroniker:in
    Kraftfahrzeugmechatroniker:innen prüfen Fahrzeuge und beheben die Fehler mit modernen Test- und Diagnosegeräten. Ein weiteres großen Aufgabenfeld ist die Ausrüstung, Umrüstung und Nachrüstung von Kraftfahrzeugen. Im dritten Ausbildungsjahr wählen die Auszubildenen dann einen Schwerpunkt aus folgenden Fachbereichen. Fort- und Weiterbildungen nach der Ausbildung:
    • Techniker:in für Kraftfahrzeugtechnik oder Technischen Fachwirt:in
    • Weiterbildung zur Meister:in
    • Karosserie- und Fahrzeugbauermeister:in
    • Studium Fachrichtungen Mechatronik und Fahrzeugtechnik

Die Dauer der Ausbildungen in den jeweiligen Berufen liegt im Durchschnitt bei drei Jahren.

Zurück zur News-Übersicht

Standortdaten ändern

Bestimmen Sie hier Ihren Standort. Tragen Sie hierfür lediglich Ihre PLZ sowie die Straße ein.