Weltfrauentag

Frauen bei AGRAVIS

Ein Tag für alle Frauen – das ist der Weltfrauentag, der weltweit immer am 8. März gefeiert wird. Er rückt seit mehr als 100 Jahren die Perspektiven der Frauen in der Arbeitswelt in den Fokus. Bei AGRAVIS leisten Frauen einen wesentlichen Beitrag zum wirtschaftlichen Erfolg. Welche Perspektiven bietet ihnen die AGRAVIS? Zwei Laufbahnen und zwei ganz unterschiedliche Arbeitsgebiete stellen wir zum Weltfrauentag vor.

Susanne Marx-Nowak Frauen bei AGRAVIS

„Eigentlich bin ich durch und durch grün“, stellt Dr. Susanne Marx-Nowak mit Blick auf ihre bisherige berufliche Karriere fest. Die promovierte Agrarwissenschaftlerin kam nach 22 Berufsjahren über unterschiedliche Stationen in der „grünen“ Branche im Jahr 2017 zur AGRAVIS-Gruppe und kennt auch den Landhandel gut. Die 52-Jährige ist heute Mitglied der Geschäftsleitung der Equovis GmbH, einer AGRAVIS-Konzerngesellschaft, und verantwortet das Produktmanagement des „Raiffeisen Futterprogramms“ sowie die Vertriebsleitung des Teams West. „Eine fordernde und spannende Aufgabe und genau das Richtige für mich“, sagt Susanne Marx-Nowak.

Besonders am Herzen liegen ihr die Themen Hobbyfarming und Hobbytierhaltung. „Die eigene kleine Landwirtschaft in deutschen Gärten liegt derzeit absolut im Trend. Der Kunde sucht hierzu Konzepte rund ums Tier – und wir sind dafür genau der richtige Partner“, sagt Marx-Nowak. „Geflügel, Kaninchen oder Schafe – unser Produktportfolio ist genau darauf ausgerichtet und authentisch.“ Schon seit 1997 beschäftigt sich Susanne Marx-Nowak mit dem Thema Hobbyfarming. „Neben der Freude an den Tieren rückt heute vor allem auch der Gedanke der Selbstversorgung immer stärker in den Fokus“, erläutert sie. Die eigene kleine Farm lässt sich einfach umsetzen: Bereits ein paar Quadratmeter im Garten reichen aus, um beispielsweise einen kleinen Hühnerstall zu bauen. Passendes Zubehör wie Legenester, Sitzstangen, Tränken und Futterautomaten bekommt man im Raiffeisen-Fachhandel. Und Hühner gibt es bei Geflügelzüchtern.

„Ich schätze vor allem die Vielseitigkeit meiner Arbeit und dass ich in einem motivierten Team innovativ arbeiten kann“, erklärt die Expertin. Die Equovis GmbH bündelt seit Jahresbeginn 2019 das Geschäft mit Futtermitteln für Pferde und Kleintiere/Hobbyfarming der AGRAVIS-Gruppe. „Eine große Herausforderung für meinen Geschäftsbereich sind Themen wie Onlinehandel, E-Commerce und die weitere Entwicklung des stationären Handels in digitalen Zeiten, etwa durch das Schaffen emotionaler Einkaufserlebnisse“, beschreibt Susanne Marx-Nowak. „In unserem Unternehmen erlebe ich den Mut, neue Wege zu gehen, und die Motivation, im Horse & Hobby-Bereich Trendsetter zu sein“.

„AGRAVIS ist für mich ein attraktiver Arbeitgeber, weil das Unternehmen breit aufgestellt, innovativ und flexibel ist“, ergänzt Susanne Marx-Nowak. „Mir werden gute Weiterbildungsmaßnahmen angeboten, etwa ein Potenzialcheck, ein persönliches Coaching oder ein Leadership-Training. Weiterbildung ist mir wichtig –und ich empfinde dieses Angebot als Wertschätzung.“ Einen Ausgleich zur Arbeit findet Susanne Marx-Nowak bei ihrer Familie und beim Reiten. „Natürlich ist es nicht immer leicht, alles unter einen Hut zu bringen, aber bisher habe ich immer einen Weg gefunden.“

Michaela Boing Frauen bei AGRAVIS
Michaela Boing ist Groß- und Außenhandelskauffrau und absolviert gerade ihre zweite Ausbildung bei der AGRAVIS Technik Lenne-Lippe GmbH in Beckum zur Land- und Baumaschinenmechatronikerin.

Bei den AGRAVIS Techniken finden junge Menschen zwischen Büro und Werkstatt viele verschiedene Ausbildungswege. Michaela Boing nutzt diese Möglichkeit gleich doppelt: Die 21-Jährige hat ihre Ausbildung zur Groß- und Außenhandelskauffrau bei der AGRAVIS Technik Lenne-Lippe GmbH in Beckum abgeschlossen – und im August 2018 eine weitere zur Land- und Baumaschinenmechatronikerin begonnen.

„Das war so eigentlich nicht geplant. Es hat sich im Laufe der ersten Ausbildung einfach ergeben“, erinnert sie sich. Dass sie einen Beruf in der Landwirtschaft oder in der Landtechnik erlernen wollte, wusste Michaela Boing von Anfang an. Nach ihren Vorstellungsgesprächen im Jahr 2015 stand für sie fest: Bei der AGRAVIS Technik in Beckum soll es sein: „Hier hat es mir einfach am allerbesten gefallen.“

Drei Jahre lang lernte Michaela Boing alles, was eine Groß- und Außenhandelskauffrau können muss. Bei der Werkstattabwicklung, gemeinsam mit dem Werkstattmeister, stellte sie dann fest: Es fehlt das technische Verständnis, zum Beispiel für Reparaturen. „Mich interessierte, was noch dahinter steckt außer reinen Zahlen“, sagt sie. Niederlassungsleiter Jochen Nothelle war froh, dass er die junge Frau im Betrieb halten konnte: „Als ich ihm sagte, ich würde gerne die Mechatroniker-Ausbildung draufsatteln, meinte er: ‚Ich habe ja an vieles gedacht – aber nicht daran‘“, erinnert sich Michaela Boing.

Den Schritt in eine weitere, diesmal gewerbliche Ausbildung, hat die 21-Jährge nicht bereut. „Es ist abwechslungsreicher als im Büro. Jeder Tag bringt etwas Neues, jeder Schlepper hat seine ganz eigenen Probleme, allein schon die Fehlersuche ist spannend“, erklärt Boing und fügt schmunzelnd hinzu: „Außerdem bin ich deutlich mehr in Bewegung.“

Dass sie bei ihrer zweiten Ausbildung nur noch männliche Kollegen hat, nachdem es bei der ersten Ausbildung fast nur Frauen waren, stört Michaela Boing nicht. „Die Kollegen sind freundlich und immer hilfsbereit. Wenn ich mal eine Schraube nicht ganz so fest anziehen kann, ist immer jemand da, der mir hilft. Mit Männern läuft ohnehin manches einfacher.“

Wenn Michaela Boing in dreieinhalb Jahren ihre zweite Ausbildung bei der AGRAVIS Technik Lenne-Lippe GmbH beendet, stehen ihr viele Türen offen: „Vor allem könnte ich mein Fachwissen gut in der Werkstattabwicklung nutzen.“ Zahlen, Aktenordner, Schraubenschlüssel und Diagnose-Gerät würden in diesem Fall perfekt ineinander greifen.

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