AGRAVIS-Medienservice

Aktuelle Themen und Hintergründe

Jeden Monat bietet die AGRAVIS Medien Fach- und regionale Themen an. Journalisten können den Medienservice für die Berichterstattung oder weitere Recherche nutzen.

Medienservice Ausgabe 2/2019

Imke Hansing, Pflanzenbau-Vertriebsberatung
Imke Hansing

2017 und 2018 waren witterungsmäßig zwei Jahre der Extreme. Was 2017 in Teilen Deutschlands zu viel an Regen herunterkam, fehlte 2018 nahezu völlig. Das hat auch auf vielen Grünlandflächen sichtbare Spuren hinterlassen. Imke Hansing von der Pflanzenbau-Vertriebsberatung der AGRAVIS Raiffeisen AG gibt Tipps, wie die Grünlandnarbe wieder fit gemacht werden kann.

Mit welchen Herausforderungen haben die Landwirte aktuell auf dem Grünland zu kämpfen?
Imke Hansing
: Aktuell sind auf dem Grünland Bestandslücken, Maulwurfshügel und vor allem Unkraut wie Löwenzahn und Ampfer zu sehen, vordergründig bereitet sicherlich eine sehr geschwächte Grasnarbe die größten Sorgen. Bei den herausfordernden Witterungsbedingungen der vergangenen zwei Jahre ist die wiederholte, intensive Pflege des Grünlands im Frühjahr der erste Schritt, um wieder eine wirtschaftliche Ausgangssituation zu bekommen und zu normalen Pflege-Intervallen zurückkehren zu können – nicht zuletzt um die Flächenproduktivität wieder herzustellen und Lücken in der Grundfutterversorgung zu schließen.

Welche Maßnahmen sind jetzt Pflicht, um hochwertiges Grundfutter ernten zu können?
Imke Hansing
: Pflegemaßnahmen aus 2018 sollten zunächst in ihrer Effektivität kritisch hinterfragt werden, Spätfröste im Frühjahr und anhaltende Trockenheit im Herbst verhinderten vielerorts eine erfolgreiche Nachsaat. Zu Saisonbeginn sollten daher eine Bestandsaufnahme erfolgen und entsprechend der Ausgangssituation intensive Pflegemaßnahmen bei Befahrbarkeit ergriffen werden. Beispielsweise müssen die Flächen müssen gestriegelt werden, um die Narbe zu belüften und Maulwurfshaufen zu begradigen. Ebenfalls gehört die Nachsaat mit standortgeeigneten Grünland-Mischungen zu den notwendigen Handlungsfeldern. Für die optimale Nährstoffversorgung sollten Düngemaßnahmen wie die Gülleausbringung und die mineralische Ergänzung mit Stickstoff und Schwefel erfolgen, bei Bedarf sollte zudem eine Herbizidmaßnahme in der Vegetation gegen die dominierenden Unkräuter eingeplant werden, die sich bei der Trockenheit durchsetzen konnten.

Welche Faktoren sollten bei der Wahl der Grünland-Mischungen eine Rolle spielen?
Imke Hansing
: Die Wahl der Mischung hängt sowohl von der Standorteignung als auch von der Nutzungsrichtung ab. Es gibt für jeden Standort die passende Mischung, für raues oder eher mildes Klima, für spät erwärmende, schwere Böden ebenso wie für leichte, sandige Böden. Bei der Nutzungsrichtung ist relevant, ob es sich um Wiese zum Mähen oder um Weiden handelt. Flächen, die ausschließlich gemäht werden, sollten beispielsweise einen hohen Anteil an Deutschem Weidelgras enthalten, um stabile Erträge und Qualitäten bei intensiver Nutzung zu sichern. Bei Beweidung eignet sich eine Mischung, die neben Deutschem Weidelgras und Wiesenlieschgras auch Wiesenrispe für eine stabile, trittfeste Narbe enthält sowie Weißklee für einen höheren Proteingehalt.
Das Plantinum-Mischungskonzept stützt sich auf energiereiche und rostresistente Sorten des Deutschen Weidelgrases, die ausschließlich moorgeeignet und kammerempfohlen sind. Weitere futterbauliche hochwertige Arten vervollständigen das Konzept. Mit den Plantinum-Mischungen wird ein Grundfutter mit bester Schmackhaftigkeit sowie hoher Energiekonzentration und optimalen Rohproteingehalten bereitgestellt.

Umfassende Informationen zum Markenkonzept "Beste Milch"

Teaser Düngen 640x467 Düngeverordnung

AGRAVIS-Experte Ralf Reinersmann äußert sich zur Verschärfung der Düngeverordnung.

Zum Interview

30.000

Gut 30.000 Besucher werden bei den XXXLandtechnik-Tagen der AGRAVIS-Techniken in Meppen am Samstag und Sonntag, 23. und 24. Februar 2019, erwartet.

Felspritzen
Technik
Amazone

Im Winter hat die Feldspritze Pause. Die Gelegenheit kann der Landwirt nutzen und einen Blick auf die TÜV-Plakette werfen. Steht eine Prüfung der Feldspritze an, sollte er sich frühzeitig um einen Termin im Frühjahr bei seiner AGRAVIS Technik-Niederlassung bemühen.

Alle drei Jahre zur Prüfung

Feldspritzen und Sprühgeräte, mit denen Pflanzenschutz- und Düngemittel ausgebracht werden, müssen alle drei Jahre zur gesetzlich vorgeschriebenen Prüfung. Die Technik-Gesellschaften der AGRAVIS Raiffeisen AG bieten hierzu ab Frühjahr 2019 an vielen Standorten wieder Termine an. Fachkundige Mitarbeiter an den Prüf-Stationen nehmen die Feldspritzen genau unter die Lupe. Ist etwas nicht in Ordnung, gibt es vor Ort gleich die passenden Ersatzteile. Die AGRAVIS-Techniken bieten alles aus einer Hand, damit die Feldspritzen beim Einsatz einwandfrei funktionieren.

Geschultes Personal

Zu Spritzenprüfungen kommen Landwirte, Lohnunternehmer und Gartenbaubetriebe. Ausgeführt und genau dokumentiert werden sie durch geschultes und durch die gesetzlichen Prüfstellen autorisiertes Fachpersonal. Kontrolliert werden unter anderem das Rührwerk sowie Pumpe und Düsen. Läuft alles einwandfrei, gibt es eine Prüf-Plakette. Mängel wiederum müssen behoben werden und die Spritze ist gegebenenfalls erneut vorzuführen.

Alle Termine und attraktive Angebote zu unseren Feldspritzenprüfungen (mit Video!)

„Bei den herausfordernden Witterungsbedingungen der vergangenen zwei Jahre ist die wiederholte, intensive Pflege des Grünlands im Frühjahr der erste Schritt, um wieder eine wirtschaftliche Ausgangssituation zu erhalten bekommen und zu normalen Pflege-Intervallen zurückkehren zu können, nicht zuletzt um die Flächenproduktivität wieder herzustellen und Lücken in der Grundfutterversorgung zu schließen.“
Imke Hansing, Pflanzenbau-Vertriebsberatung der AGRAVIS Raiffeisen AG (zum Markenkonzept Beste Milch)

XXXLandtechnik-Tage Meppen

Beim Thema Digitalisierung sind die Landwirte in vielen Bereichen Vorreiter. Auch bei den XXXLandtechnik-Tagen in Meppen am Samstag und Sonntag, 23. und 24. Februar (10 bis 18 Uhr), spielt das Thema Precision Farming eine zentrale Rolle. So können sich die Besucher aus dem In- und Ausland über Elektronik-Lösungen für die Landwirtschaft wie Bedienterminals oder Lenksysteme informieren. Technik zum Anfassen gibt es auch: Mehr als 800 Maschinen präsentieren die AGRAVIS Technik Münsterland-Ems GmbH, die AGRAVIS Technik BvL GmbH, der Gebrauchtmaschinen-Spezialist AGRAVIS Technik Center GmbH und die TecVis GmbH (Kommunalgeräte und Motoristik) an den zwei Tagen.

Digitale Plattformen

Auch über die digitalen Plattformen der AGRAVIS Techniken können sich Besucher bei den XXXLandtechnik-Tagen informieren. Schon lange sind die Auktionsplattform ab-auction.com und die Online-Börse atc-trader.com etablierte Portale für den Kauf und Verkauf gebrauchter Landtechnik. agravis-mietpark.de bietet ein Portal, über das Landtechnik gemietet und vermietet werden kann.

30.000 Besucher erwartet

Die XXXLandtechnik-Tage auf dem Gelände der AGRAVIS Raiffeisen AG in Meppen-Versen zählen zu den größten Hausausstellungen in Deutschland. Im Mittelpunkt stehen Neu- und Gebrauchtmaschinen. Zu den XXXLandtechnik-Tagen kommen Jahr für Jahr gut 30.000 Besucher.

Rahmenprogramm

Fachleute aus dem In- und Ausland und private Interessenten schauen an den beiden Tagen in Meppen vorbei und lassen sich vom bunten Rahmenprogramm unterhalten. So zum Beispiel bei der großen Maschinenparade, bei der optisch und technisch aufbereitete Gebrauchte gezeigt werden. Daneben gibt es Verkaufsstände, die beliebte „Kuchenwerkstatt“, Kinderschminken und eine Hüpfburg. Weitere Höhepunkte sind der traditionelle Dämmerschoppen im Festzelt auf dem Ausstellungsgelände am Samstagabend (18 bis 21.30 Uhr) – und direkt im Anschluss die große öffentliche „Farmer´s Power Party“, zu der wieder mehrere Tausend Besucher erwartet werden.

Infos kompakt
Termin: XXXLandtechnik-Tage am Samstag und Sonntag, 23. und 24. Februar 2019, 10 bis 18 Uhr, Emmener Str. 1, 49716 Meppen
Parkmöglichkeiten: Das Auktionsgelände der Ritchie Bros. Auctioneers steht als Parkfläche zur Verfügung. Von dort fährt ein Shuttle zum Veranstaltungsgelände.

2018 war für die AGRAVIS Raiffeisen AG ein spannendes und forderndes Jahr. Detaillierte Geschäftszahlen sowie Hintergründe zum Geschäftsverlauf 2018 stellt das Agrarhandelsunternehmen am Donnerstag, 28. März 2019, ab 10 Uhr in der Unternehmenszentrale, Industrieweg 110, 48155 Münster, vor.
Der Konzernvorstand steht Ihnen als Gesprächspartner zur Verfügung. Wir freuen uns auf Ihr Kommen zu unserer Bilanz-Pressekonferenz und eine Anmeldung per E-Mail (kommunikation@agravis.de).

Medienservice Ausgabe 1/2019

Andreas Rickmers Vorstand 2018

AGRAVIS-CEO Andreas Rickmers zum Raiffeisen-Jahr und zum genossenschaftlichen Verbund.

Zum Interview

1.300

Auf rund 1.300 Quadratmeter Fläche erstreckt sich der erste Branchentreff Sonderkulturen der AGRAVIS am 10. Januar in Peine.

Erdbeeren, Spargel, Zwiebeln oder Möhren – die rund 1.300 Quadratmeter große Fläche in zwei Hallen, in denen normalerweise Landtechnik repariert wird, verwandelte sich am 10. Januar in eine riesige Anbaufläche. Im niedersächsischen Peine feierte der erste Branchentreff Sonderkulturen seine Premiere. Die AGRAVIS Pflanzenbau-Vertriebsberatung hatte die Sonderkulturenbetriebe aus der näheren und weiteren Umgebung unter dem Motto „Nah – fachlich – persönlich“ an den Landtechnik-Standort der Newtec Vertriebsgesellschaft für Agrartechnik mbH eingeladen.

Kundengespräche vor dem Saisonstart

Dass sich der Besuch für die Anbauer von Spargel, Möhren, Zwiebeln, Gemüse, Erdbeeren, Beerenobst und Kartoffeln aus der Region lohnte, dafür hatten die Organisatoren gesorgt. Gut 50 Lieferanten und Anbieter hatten sich im Vorfeld für den Branchentreff angemeldet. „Mehr ging nicht“, freute sich Frank Uwihs, Sonderkulturenexperte der AGRAVIS Raiffeisen AG. Die Aussteller nutzten gerne die Gelegenheit, ihre Produkt- und Dienstleistungssortimente rund um den Sonderkulturenanbau zu präsentieren und vor dem Saisonstart mit Kunden ins Gespräch zu kommen.

AGRAVIS-Start-up weckt Interesse

Zu den Ausstellern gehörten Saatgut- und Düngemittelunternehmen, Spezialisten für Bewässerung und für biologische Produkte, Jungpflanzenproduzenten für Spargel und Erdbeeren, Maschinenhersteller und Genossenschaften. Für die AGRAVIS suchten die Pflanzenbau-Vertriebsberater und die Folienverkäufer den direkten Kontakt zum Kunden. Die Newtec zeigte Technik aus dem Hause New Holland. Auf großes Interesse stieß auch der Stand des AGRAVIS-Start-ups „Junges Gemüse“, bei dem AGRAVIS-Azubis und duale Studenten auf einem Hof bei Münster Gartenparzellen zum Mieten anbieten.

Für zusätzlichen fachlichen Input sorgten fünf Vorträge, zusammengefasst zu zwei 90-minütigen Blöcken.

„Wir brauchen Mut zu frischen Ideen, um in stagnierenden Märkten neue Geschäftsmodelle zu entwickeln, die es den Kunden ermöglichen, erfolgreich zu wirtschaften. Dass wir dabei die Chancen des technologischen Wandels nutzen müssen, versteht sich heutzutage von selbst. Die Genossenschaften haben das Vertrauen ihrer Kunden, aber sie müssen es sich für die Zukunft auch immer wieder neu erarbeiten.“
Andreas Rickmers, Vorsitzender des Vorstandes der AGRAVIS Raiffeisen AG, in einem Resümee des Raiffeisen-Jahres 2018 Resümee des Raiffeisen-Jahres 2018.

Agrarunternehmertage

Vom 5. bis zum 8. Februar 2019 trifft sich die Landwirtschaft im Münsterland auf den Agrarunternehmertagen. Die regionale Messe für landwirtschaftliche Produktion, Handel und Management findet in der Halle Münsterland in Münster statt.

Alles zu den Agrarunternehmertagen 2019

2019 lädt die AGRAVIS Raiffeisen AG ihre Großhandelspartner aus den Raiffeisen-Märkten wieder zu zwei Ordermessen ein: Die Frühjahrsmesse wird am 20. und 21. Februar im Messe und Congress Centrum Halle Münsterland in Münster stattfinden. Am 25. und 26. September öffnen sich dann die Türen für die Herbstmesse. Das Jahresmotto der beiden Messen lautet „Kunden erleben Handel – stationär wird anders“. Im Fokus stehen neben den Eigenmarken jeweils neue Produkte für die Frühjahr/Sommer- sowie Herbst/Winter-Saison. Die fünf AGRAVIS-Categories Reitsport, Textil, Heimtier, Garten sowie Haus und Heimwerker präsentieren gemeinsam mit ihren Lieferanten jeweils Weiterentwicklungen und neue Trends. Erwartet werden wieder mehr als 1.000 Fachbesucher aus den Raiffeisen-Märkten.

2018 war für die AGRAVIS Raiffeisen AG ein spannendes und forderndes Jahr. Detaillierte Geschäftszahlen sowie Hintergründe zum Geschäftsverlauf 2018 stellt das Agrarhandelsunternehmen am Donnerstag, 28. März 2019, ab 10 Uhr in der Unternehmenszentrale, Industrieweg 110, 48155 Münster, vor.

Der Konzernvorstand steht Ihnen als Gesprächspartner zur Verfügung. Wir freuen uns auf Ihr Kommen zu unserer Bilanz-Pressekonferenz und eine Anmeldung per E-Mail (kommunikation@agravis.de).

Medienservice Ausgabe 12/2018

Regiobau Medienservice
Thomas Wiesner (li.), Bereichsleiter Märkte der AGRAVIS Raiffeisen AG, und Antonius Trachternach, Geschäftsführer der ZEB, freuen sich auf die Zusammenarbeit im neuen Jahr.

Gemeinsam Chancen nutzen – unter dieser Überschrift startet die Regio Baustoffe GmbH & Co. KG zum Jahresbeginn 2019 ins Baustoffhandelsgeschäft. An der neuen Einkaufskooperation können sich Genossenschaften und Branchenpartner beteiligen. Aktuell haben schon erste Interessierte ihre Zusage als Partner gegeben – weitere Beteiligungen sind möglich.

„Wir freuen uns sehr, dass unser Angebot auf fruchtbaren Boden gefallen ist. Unser Konzept fußt auf den Chancen der Einkaufsbündelung. Gleichzeitig können umfassende Dienstleistungen in den Bereichen Prozesse und Logistik angeboten werden. Somit bieten sich Wachstumsmöglichkeiten für die Beteiligten“, erläutert Thomas Wiesner, Bereichsleiter Märkte der AGRAVIS Raiffeisen AG.

Die Regio Baustoffe GmbH & Co. KG geht gleichzeitig eine strategische Allianz mit der Zentraleinkauf Baubedarf GmbH & Co. KG in Paderborn (ZEB) ein, um weitere Synergien auf der Einkaufsseite und bei Prozessen heben zu können. Dazu wurde zwischen der Regio Baustoffe GmbH im Sitz Münster und der ZEB GmbH in Paderborn aktuell eine Vereinbarung für eine Zusammenarbeit ab 1. Januar 2019 geschlossen. Die entsprechenden Verträge haben Frank-Jürgen Röhl und Dieter Kästner, beide Geschäftsführer der Regio Baustoffe GmbH & Co. KG, und Antonius Trachternach, Geschäftsführer des ZEB, unterzeichnet. Darin ist vorgesehen, dass künftig die Baustoffhandelsumsätze der Regio Baustoffe GmbH über die ZEB GmbH abgerechnet werden.

„Für beide Unternehmen ergeben sich Vorteile – sowohl auf der Beschaffungsseite durch das Bündeln von Volumen, eine optimierte Logistik und die Möglichkeit einheitlicher Prozesse“, beschreibt Frank-Jürgen Röhl. Die neue Gesellschaft wolle vornehmlich genossenschaftliche Interessen im Baustoffhandel bündeln und zukunftsfähige Prozesse entwickeln. „Wir sind überzeugt, dass wir mit dieser Kooperation den Grundstein für ein erfolgreiches Wachstum legen, von dem am Ende unsere Kunden durch attraktive Konditionen und Dienstleistungen profitieren“, macht Antonius Trachternach, ZEB, deutlich.

Gensoscouts Medienservice
AGRAVIS-Mitarbeiterinnen Phillis Bartsch und Ricarda Hillmer sind als Genoscouts aktiv

Wie nehme ich auf einer Messe Kontakt zu Besuchern auf und trete im Gespräch sympathisch und authentisch auf? Auf diese Fragen haben die frisch gebackenen Genoscouts Ricarda Hillmer und Phillis Bartsch gute Antworten. Beide AGRAVIS-Mitarbeiterinnen reisen im Januar 2019 zur Internationalen Grünen Woche (IGW) nach Berlin. „Dort repräsentieren wir gemeinsam mit anderen Botschaftern zwei Tage lang die genossenschaftliche Idee, sprechen mit Besuchern und informieren über moderne Agrar- und Ernährungswirtschaft“, erläutern die beiden ehemaligen AGRAVIS-Auszubildenden. Bereits zum zweiten Mal werden auf der Grünen Woche Genoscouts eingesetzt, meist junge Menschen aus dem Genossenschaftswesen oder aus Agrarunternehmen.

Schulungen für Genoscout-Kandidaten

Erstmals in diesem Jahr boten die genossenschaftlichen Akademien spezielle Schulungen an, in denen sich die Kandidaten auf ihren Einsatz auf der IGW vorbereiteten. Auch die beiden AGRAVIS-Vertreterinnen besuchten eines der Seminare in Rastede. „Hier haben wir beispielsweise Grundlegendes über das Genossenschaftswesen und die Person von Friedrich Wilhelm Raiffeisen gelernt“, berichtet Ricarda Hillmer. Ebenfalls auf dem Programm standen Vorteile, Strategien, Strukturen und Merkmale von Genossenschaften. „Solidarität, oder wie es Raiffeisen in seinem Zitat ,Was einer allein nicht schafft, das schaffen viele‘ ausdrückt, ist ein wichtiger Wert in der genossenschaftlichen Welt. Es hat schon eine enorme Außenwirkung, wenn jemand von sich sagen kann, dass er Mitglied in einer Genossenschaft ist“, hebt die AGRAVIS-Mitarbeiterin hervor.

AGRAVIS-Mitarbeiter als Repräsentanten

Auch in AGRAVIS-Techniken wurden Ricarda Hillmer und Phillis Bartsch in der Gesprächsführung geschult. „Wie gehe ich, wie stehe ich und wann sage ich was – für normale sowie kritische Gespräche haben wir passende Verhaltensregeln bekommen“, erzählen die beiden. Würden beispielsweise Grenzen der Diskussion überschritten, könnten kleine verabredete Gesten einer zweiten Person signalisieren, dass sie unterstützen oder eingreifen soll. „Das gibt uns Sicherheit und schafft Professionalität in den Gesprächen“, meinen beide Frauen – und sind sich der Verantwortung bewusst, die sie als Repräsentantinnen und Multiplikatorinnen auf der IGW einnehmen. „Ich freue mich, dass dieses Vertrauen in uns gesetzt wird“, sagt Ricarda Hillmer. Von der Auswahl ist auch Ausbildungsleiter Knut Fischer überzeugt: „Uns war es wichtig, 2019 zwei Teilnehmerinnen zu entsenden, die in Auftreten und Ausdruck sicher sind.“

Phillis Bartsch bereitet sich zurzeit im Rahmen ihrer dualen Ausbildung im AGRAVIS-Bereich Märkte auf den Bachelorabschluss vor. Dort beschäftigt sie sich intensiv mit dem Thema Crosschannel-Marketing. Ricarda Hillmer hat bereits im Sommer 2018 ihren Abschluss als Kauffrau für Büromanagement gemacht und ist als Vorsitzende der Jugend-Ausbildungsvertretung (JAV) aktiv. Sie arbeitet im Vertriebsteam der VitaVis GmbH. „Reden gehört also sozusagen zu meinem Arbeitsalltag im Vertrieb“, sagt sie mit einem Augenzwinkern.

Branchentreff Sonderkulturen Medienservice

Inmitten des Sonderkulturen-„Hotspots“ in Niedersachsen findet am Donnerstag, 10. Januar 2019, der erste Branchentreff Sonderkulturen statt. Die AGRAVIS Pflanzenbau-Vertriebsberatung lädt dazu die Sonderkulturbetriebe aus der näheren und weiteren Umgebung unter dem Motto „Nah – fachlich – persönlich“ nach Peine ein. Hier bringen die AGRAVIS-Experten die Anbauer von Spargel, Möhren, Zwiebeln, Gemüse, Erdbeeren, Beerenobst und Kartoffeln sowie die Branchenpartner zu einem eintägigen Event zusammen.

In den modernen und großzügigen Hallen der Newtec Vertriebsgesellschaft für Agrartechnik mbH in Peine, einer Konzerngesellschaft der AGRAVIS Raiffeisen AG, präsentieren Lieferanten und Anbieter auf 1.700 Quadratmetern ihre Produkt- und Dienstleistungssortimente rund um den Sonderkulturanbau und kommen vor dem Saisonstart mit Kunden ins Gespräch.

Einen ganzen Tag lang können die Anbauer aus dem norddeutschen Raum schauen, was es Neues zum Thema gibt. Unter den Ausstellern sind Saatgut- und Düngemittelfirmen, Spezialisten für Bewässerung und für biologische Produkte, Jungpflanzenproduzenten für Spargel und Erdbeeren, Maschinenhersteller und Genossenschaften. „Die unterschiedlichen Aussteller garantieren, dass die Besucher viel Gelegenheit haben, sich vor Beginn der Saison noch einmal mit anderen Fachleuten auszutauschen und die neuesten Informationen und Trends abzuklopfen“, erklärt Frank Uwihs, Sonderkulturenexperte der AGRAVIS Raiffeisen AG.

Die AGRAVIS ist beim Branchentreff mit ihren Pflanzenbau-Vertriebsberatern und Folienverkäufern vor Ort. Außerdem stellt sich das AGRAVIS-Start-up „Junges Gemüse“ vor: AGRAVIS-Azubis und duale Studenten bieten auf einem Hof bei Münster Garten-Parzellen zum Mieten an. Der Gastgeber, die Newtec Vertriebsgesellschaft für Agrartechnik mbH, zeigt Technik aus dem Hause New Holland.

Mit sechs Vorträgen, zu jeweils zwei eineinhalbstündigen Blöcken zusammengefasst, bieten die Organisatoren zusätzlichen fachlichen Input in kompakter Form an.

„Wir wollen einen handgemachten Treff, bodenständig und informativ“, betont Organisator Frank Uwihs. Die Mischung an Ausstellern und Vortragsthemen soll dafür sorgen, dass die Sonderkulturen-Anbauer bestens vorbereitet in die Saison starten.

Kurz & knapp
Termin: Donnerstag, 10. Januar 2019
Ort: Auf dem Gelände der Newtec Vertriebsgesellschaft für Agrartechnik mbH in 31224 Peine, Lehmkuhlenweg 68
Öffnungszeiten: 9 bis 18 Uhr
Eintritt: 10 Euro
Vortragsblöcke 11 bis 12.30 Uhr und 14 bis 15.30 Uhr

10.000

Mit 10.000 Euro unterstützt die AGRAVIS Raiffeisen AG das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen Unicef in diesem Jahr.

Fotowettbewerb Pferd Medienservice

Mein Pferd ist es mir wert“ heißt der diesjährige Fotowettbewerb der AGRAVIS Raiffeisen AG im Vorfeld des K+K Cups 2019 in Münster. Gefragt sind auch diesmal wieder Motive, die zeigen, wie sehr Pferde-Fans das Wohl ihrer Tiere am Herzen liegt. Die fünf Gewinner erhalten jeweils vier VIP-Karten für den „Tag der Raiffeisen-Märkte“.

„Wir haben uns entschieden, erneut auf Weihnachtsgeschenke zu verzichten, und wollen stattdessen die Arbeit von gemeinnützigen Organisationen unterstützen.“

AGRAVIS-Vorstandschef Andreas Rickmers zur erfolgten Spende von 10.000 Euro an Unicef

Adventskalender Medienservice

Die AGRAVIS bietet ab dem 1. Dezember ihren traditionellen und beliebten Online-Adventskalender für Kunden und Interessierte an. Für vorweihnachtliche Stimmung und 24 Tage Spannung sorgen täglich wertvolle Preise von AGRAVIS-Bereichen und -Marken. Der Hauptpreis hat einen Wert von rund 2.000 Euro.

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