AGRAVIS-Medienservice

Aktuelle Themen und Hintergründe

Jeden Monat bietet die AGRAVIS Medien Fach- und regionale Themen an. Journalisten können den Medienservice für die Berichterstattung oder weitere Recherche nutzen.

Medienservice Ausgabe 11/2019

AGRAVIS Landtechnik

Wie viele Traktoren wurden 2019 bislang verkauft? Wie entwickelt sich der Absatzmarkt für Landtechnik? Und wie beliebt ist das Gebrauchtmaschinen-Angebot der AGRAVIS? Antworten auf diese und weitere Fragen finden Sie in unseren Infografiken des Monats November.

Getreidekonservierung

Die AGRAVIS-Expertin für Getreidekonservierung, Dr. Sabine Rahn, hat aus aktuellem Anlass wertvolle Tipps für Landwirte zusammengetragen, die beim eingelagerten Getreide zurzeit mit Schadinsekten bzw. Milben zu kämpfen haben. Denn 2019 gilt als „Milben-Jahr“.

Zunächst gilt: Kontrollieren Sie das eingelagerte Getreide hinsichtlich eines Befalls. Die Temperatur im Lager spielt für das Auftreten von Milben und Schadinsekten eine wichtige Rolle. Weil es während der Ernte oft sehr warm war, sind auch jetzt noch die Temperaturen in vielen Stapel recht hoch. Deshalb messen Sie regelmäßig die Temperatur. Sie darf auf keinen Fall weiter ansteigen.

Die nach wie vor wichtigste und zielführendste Maßnahme ist die effektive Reinigung der Lagerräume. Hilfreich kann zudem die Verringerung der Temperatur in den Getreidestapeln mittels Kühlung sein. Nur bei akutem Befall sollten geeignete Mittel eingesetzt werden.

Welche konkreten Maßnahmen Landwirte nun ergreifen sollten, wie man Milben überhaupt als solche erkennt und ob die Säurekonservierung ausreicht, um Käfer fernzuhalten, erfahren Interessierte auf den Spezialseiten unter getreidekonservierung.de.

„Die Software Delos ermöglicht ein Nährstoffmanagement, das den Vorgaben der Düngeverordnung gerecht wird, sowie unsere Fütterungskonzepte wie ‚Zukunft Füttern‘, mit dem wir nachweislich die Stickstoff- und CO2-Emissionen um jeweils rund 20 Prozent senken können. Solche Konzepte zu entwickeln und zur Marktreife zu bringen, ist Teil unseres Selbstverständnisses. Denn wir wollen die Landwirte und Genossenschaften dabei unterstützen, nachhaltig zu arbeiten und dadurch zugleich eine zukunftsfähige wirtschaftliche Perspektive zu behalten“

Hermann Hesseler, AGRAVIS-Vorstandsmitglied, vor Journalisten an der Biogasanlage in Dorsten.

Energieforum AGRAVIS
Die Referenten beim ersten AGRAVIS Energieforum (v.l.): Daniel Kukielka (Innospec), Oliver Johne (Future-Services), Herbert Heberling (Innospec), Carsten Dohmann, Oliver Korting (beide AGRAVIS), Emanuel Grassal (BP Europe) und Dr. Torsten Feldbrügge (AGRAVIS).

Wie wird die Zukunft der Mobilität aussehen und welche Möglichkeiten bietet die Digitalisierung für die Energiebranche? Diese Fragen standen beim ersten AGRAVIS Energieforum im Mittelpunkt. Mehr als 20 genossenschaftliche Partner waren der Einladung des AGRAVIS-Bereichs Energie nach Bochum gefolgt. „Das Energiegeschäft hat für den genossenschaftlichen Sektor in den vergangenen Jahren an Bedeutung gewonnen“, sagte Dr. Torsten Feldbrügge, Bereichsleiter Energie bei der AGRAVIS Raiffeisen AG, in seiner Begrüßung. Das Energieforum verstehe sich als Informations- und Dialogplattform, „um diese Entwicklung weiter zu stützen“.

Feldbrügge ermunterte die genossenschaftlichen Energiehändler, offen zu sein für neue Themen, die sich zum Beispiel aus der Digitalisierung ergeben. „Die gemeinsame Marke Raiffeisen kann noch stärker im Energiemarkt genutzt werden“, so Dr. Feldbrügge weiter. Erforderlich dafür seien eine professionelle Kundenansprache, ein breiteres Produktportfolio und eine aktive Teilnahme am Strukturwandel.

Mehrere Fachvorträge dienten dazu, die Zukunft der Mobilität aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten. Daniel Kukielka und Herbert Heberling von Innospec informierten über innovative Additive gerade für den Einsatz im landwirtschaftlichen Segment.

Die Zukunft der Mobilität hängt nach Überzeugung von Emanuel Grassal, BP Europa SE, von drei Faktoren ab: der Notwendigkeit zum Klimaschutz, der Umsetzung von Elektrifizierung und den Möglichkeiten aus der Digitalisierung. Aus Sicht von Grassal werde es in der Mobilität noch ein längeres Nebeneinander von fossilen und erneuerbaren Energieträgern geben.

Das Tankstellen-Service-Center der AGRAVIS informierte für den Bedarf im ländlichen Raum über ein Modell einer kompakten Automatentankstelle, das sich kostengünstig umsetzen lässt. In einem weiteren Beitrag wurde der Wachstumsmarkt AdBlue beschrieben. Hier bietet die AGRAVIS sowohl beim Tankstellenbau als auch bei der Versorgung mit diesem Zusatzstoff über das Netzwerk Blue-Service ihr Dienstleistungs-Know-how an.

Perspektiven des Online-Vertriebs auch für den genossenschaftlichen Mineralölhandel eröffnete Oliver Johne (Futures-Services) anhand des Preisrechners Aupris. Ebenfalls bereits in der digitalen Praxis erprobt ist der OilFox, ein intelligenter Füllstandsmesser für Heizöl- und Dieseltanks, der von Michael Draxler (Liv-T GmbH) vorgestellt wurde.

Dr. Torsten Feldbrügge zog vom ersten AGRAVIS Energieforum ein positives Fazit. „Die Intensität der Diskussionen hat gezeigt, dass wir zusammen mit unseren Raiffeisen-Genossenschaften der weiteren Entwicklung unserer Energieaktivitäten positiv entgegensehen.“ Ähnliche Reaktionen gab es aus dem Teilnehmerkreis. „Unser Ziel ist es, Raiffeisen als Energiehändler zu etablieren“, sagte Stefan Nießing, Geschäftsführer der AgriV Raiffeisen eG in Borken. „Dazu gab es spannende Vorträge.“ Auch Michael Grewe, Geschäftsführer der Raiffeisen Steverland eG in Nottuln, begrüßte die Initiative der AGRAVIS zu einem genossenschaftlichen Energieforum. „Es ist wichtig, den Austausch zu fördern und Raiffeisen in seiner Gesamtheit auf dem Energiemarkt nach vorne zu bringen.“

70

Die bei AGRAVIS gehandelten und für die Futtermittelproduktion eingesetzten Rohstoffe werden aus unterschiedlichen Ländern bezogen. Zu 70 Prozent (ca. 5 Mio. Tonnen) stammen die Produkte aus Deutschland. So werden zum Beispiel heimische Getreidesorten und Proteinträger wie Weizen oder Rapsschrot an den AGRAVIS-Agrarzentren erfasst und für die Futter- oder Lebensmittelproduktion verwendet. Aus EU-Staaten stammen 12 Prozent (ca. 850.000 Tonnen) und aus Nicht-EU-Staaten kommen 18 Prozent (ca. 1,3 Mio. Tonnen).
(Quelle: Factsheet Nachhaltigkeit)

AGRAVIS Agritechnica

Die AGRAVIS Technik Holding GmbH lädt bei der Agritechnica 2019 in Hannover am Montag, 11. November, um 17 Uhr zu einer Pressekonferenz in den Saal Casablanca 1 im Tagungsbereich der Halle 19/20 ein. Neben einer aktuellen Markteinschätzung sowie einer Bewertung des bisherigen Geschäftsverlaufes der AGRAVIS Raiffeisen AG im Segment Technik, stehen das Thema Digitalisierung mit Portalen und Plattformen wie myfarmvis, ab-auction.com oder atc-trader.com, Lösungen für die Landwirtschaft wie die Software Delos und ein Bericht aus der Praxis der AGRAVIS Future Farm auf dem Programm.

Alle Infos zur AGRAVIS auf der Agritechnica, aktuelle Berichte sowie Videos und Fotos gibt es im großen Online-Special zur Agritechnica.

AGRAVIS Agritechnica

Auch in diesem Jahr weihnachtet es bei der AGRAVIS wieder. Ab dem 1. Dezember können Kunden täglich beim AGRAVIS-Adventskalender mitmachen, indem sie eine Frage beantworten, und tolle Geschenke gewinnen. Unter anderem können Teilnehmer Futtermittel, Spielzeug und vieles mehr gewinnen. Besonderer Bonus: Natürlich gibt es auch wieder einen Hauptpreis, der nach dem 24. Dezember verlost wird!

Zum Adventskalender


Ältere Ausgaben

Medienservice Ausgabe 10/2019

AGRAVIS Mais

Die Nachfrage nach Silomais in Deutschland bleibt hoch. „Es dürften auch wieder Flächen, die in anderen Jahren zur Körnermaisproduktion genutzt wurden, als Silomais geerntet werden“, sagt Bernhard Chilla, Marktanalyst bei der AGRAVIS Raiffeisen AG. Chilla rechnet damit, dass die Silomaisernte im AGRAVIS-Arbeitsgebiet in den kommenden Tagen abgeschlossen sein wird – und damit wieder deutlich früher als im langjährigen Durchschnitt. Die Ernte begann wie im Vorjahr in einzelnen Regionen schon im August.

Alle Infos zum Thema Mais

Wie 2018 wurden Maisbestände, vor allem auf leichten Standorten, aufgrund der überdurchschnittlich warmen und trockenen Wetterlage notreif. „Aber nicht nur wegen der Notreife begann die Silomaisernte früh. Auch die Vorräte aus der sehr niedrigen Ernte 2018 reichten bei vielen Biogas- und Milchviehbetrieben nicht bis zum Anschluss zu der neuen Ernte aus“, so Chilla. Daher mussten bereits im August gut entwickelte Maisbestände, die noch nicht vollständig abgreift waren, gehäckselt werden.

Vor diesem Hintergrund bleiben die Silomaiserträge in diesem Jahr sehr breit gestreut: kaum Massenerträge bei den notreifen Beständen, dagegen teilweise sehr gute Erträge auf den Flächen, die im August ausreichenden Niederschlag hatten. „Insgesamt sollte die Silomaisernte in Deutschland unter dem langjährigen Mittel liegen“, prognostiziert Chilla. Bessere Ernten werden damit in vielen Regionen Deutschlands im Jahr 2020 wichtig werden, um wieder Silomaisvorräte auf den landwirtschaftlichen Betrieben aufzubauen.

„Wir streben einen stärkeren Austausch mit unseren Partnern innerhalb der Wertschöpfungskette Agrar an, um gemeinsam künftige Herausforderungen zu identifizieren, Lösungsansätze zu definieren und über bereits vorhandene Konzepte der AGRAVIS zu diskutieren. Kurzum, wir wollen die AGRAVIS im Sinne nachhaltiger Lösungen ins Gespräch bringen.“

Dr. Dirk Köckler, Vorstandsvorsitzender der AGRAVIS Raiffeisen AG

Dr. Lina Sofie von Fricken, Nachhaltigkeitsmanagerin AGRAVIS Raiffeisen AG
Dr. Lina Sofie von Fricken, Nachhaltigkeitsmanagerin AGRAVIS Raiffeisen AG

Die AGRAVIS hat ihre nachhaltigkeitsrelevanten Zahlen aus dem Jahr 2018 ausgewertet und sie in einem „Factsheet Nachhaltigkeit“ veröffentlicht. Das Faktenblatt enthält wesentliche Kennzahlen aus den Handlungsfeldern der AGRAVIS – wie Energieverbrauch, Logistik, Qualitätsmanagement, Rohwarenherkünfte, Nach- und Nebenprodukte und Arbeitssicherheit. So wurde beispielsweise in den nach der DIN EN ISO Norm 50001 zertifizierten Futtermittelwerken weniger Energie verbraucht, ebenso gab es einen Rückgang der entsprechenden Kohlendioxid-Emissionen. Ein weiteres Beispiel ist die Zahl der meldepflichtigen Unfälle, die um fast 16 Prozent auf 127 Unfälle reduziert wurde.

Die AGRAVIS beschäftigt sich seit fast zehn Jahren mit nachhaltigkeitsrelevanten Themen. „Wir bieten bereits mehrere ganzheitliche Konzepte und Lösungen für unsere Kunden an. Beispiele sind innovative Fütterungskonzepte wie „Zukunft Füttern“, das Nährstoffmanagement mit der Software Delos, Smart-Farming-Techniken im Pflanzenbau sowie Berechnungen zu Klimaauswirkungen bei Futtermitteln“, erläutert AGRAVIS-Nachhaltigkeitsmanagerin Dr. Lina Sofie von Fricken,

Darüber hinaus strebt das Unternehmen einen stärkeren Austausch mit seinen Partnern innerhalb der Wertschöpfungskette Agrar an. „Wir möchten gemeinsam künftige Herausforderungen identifizieren, Lösungsansätze definieren und über bereits vorhandene Konzepte der AGRAVIS diskutieren. Kurzum, wir wollen die AGRAVIS im Sinne nachhaltiger Lösungen ins Gespräch bringen“, erläutert Dr. von Fricken.

Mehr zum Thema Nachhhaltigkeit bei AGRAVIS

AGRAVIS Spurvermessung

Kleine Ursache, große Wirkung: Werden Veränderungen der Achsgeometrie und damit Fahrwerksprobleme an Landmaschinen ignoriert, verschleißen Reifen und Radlager frühzeitig. Das geht zu Lasten der Fahrsicherheit und auf Kosten der Wirtschaftlichkeit. Die Experten in den AGRAVIS Techniken haben das genau im Blick und kommen auch kleinsten Veränderungen und Abweichungen auf die Spur.
Ist die Aufstandsfläche der Reifen nicht mehr optimal, verschlechtert sich auch der Bremsweg. Hinzu kommen ein erhöhter Verschleiß von Radaufhängung, Federn und Stoßdämpfern sowie steigender Spritverbrauch. In den Werkstätten der AGRAVIS Techniken wird die Achsgeometrie unter anderem mit Hilfe von Lasern und Sensoren exakt vermessen. Anhand der Ergebnisse stellen die Fachleute dann Spur, Sturz und Nachlaufwerte wieder korrekt ein.
Durch präzise Achseinstellung und Spurvermessung werden Reifen- und Radlagerverschleiß reduziert und der Kraftstoffverbrauch gesenkt – gut für Umwelt, Maschine und Geldbeutel.

Alle Infos und Angebote zur Spurvermessung

1.134

1.134 Analyseergebnisse pro Tag wurden im Jahr 2018 im Rahmen des AGRAVIS-Qualitätsmanagements durchgeführt. Das ist ein Plus von 7,6 Prozent zum Vorjahr. Der Fokus der Beprobungen lag auf nicht-dioxinähnlichen Polychlorierten Biphenylen (ndl-PCB).

AGRAVIS Agritechnica

„Schaufenster der globalen Landtechnikindustrie und Forum für die Zukunftsfragen der Pflanzenproduktion“ ist die Agritechnica 2019. In diesem Schaufenster wird sich die AGRAVIS Raiffeisen AG als innovativer Lösungsanbieter für die Landwirte und verlässlicher Partner für die großen Hersteller positionieren. Das Herzstück des AGRAVIS-Auftritts finden die Besucher in Halle 20. Hier präsentiert sich das Unternehmen auf mehr als 300 Quadratmetern (Stand B05) mit seinem Service und seinen digitalen Angeboten. Am Montag, 11. November 2019, lädt die AGRAVIS Raiffeisen AG um 17 Uhr zu ihrer Agritechnica-Pressekonferenz in Halle 19/20, Konferenzzone „Saal Casablanca", ein. Hier steht wie beim gesamten Messeauftritt das Thema Digitalisierung im Mittelpunkt.

Agritechnica 2019 (10. bis 16. November in Hannover)

Hier finden Sie die AGRAVIS:

  • Hauptstand und Hauptmarke Fendt: Halle 20 Stand B05
  • Hauptmarke Claas: Halle 13, Stand C22
  • Hauptmarke New Holland: Halle 3, Stand A49

Alle Infos rund um die AGRAVIS auf der Agritechnica 2019


Medienservice 9/2019

„Die Trockenschäden, wie beispielsweise Nadelverluste oder Verfärbungen der Nadel durch Sonnenbrand, sind im Vergleich zum Dürresommer 2018 nicht so groß. Es ist genug Ware da und die Qualität stimmt auch.“

Sonderkulturexperte Frank Uwihs von der AGRAVIS Pflanzenbau-Vertriebsberatung zur aktuellen Entwicklung der Weihnachtsbaumkulturen.

Weihnachtsbaum

Noch stehen die Weihnachtsbäume in den Schonungen, bis sie in knapp vier Monaten zum Fest in die deutschen Haushalte einziehen. Doch wie sieht die Situation für die Weihnachtsbaumernte 2019 aktuell aus?

„Die Trockenschäden, wie beispielsweise Nadelverluste oder Verfärbungen der Nadel durch Sonnenbrand, sind im Vergleich zum Dürresommer 2018 nicht so groß“, gibt Sonderkulturexperte Frank Uwihs von der AGRAVIS Pflanzenbau-Vertriebsberatung, Entwarnung. „Allerdings stehen die Frühjahrspflanzungen nicht optimal da. Grund dafür sind die teilweise enormen Regendefizite, die dafür gesorgt haben, dass die Jungpflanzen mit einem schlechten Bodenvorrat gestartet sind und somit weniger Nährstoffe aufnehmen konnten“, erklärt Uwihs.

Dabei zeichnen sich je nach Region große Unterschiede ab: „Die Verteilung der Niederschläge im ‚Gewittersommer‘ dieses Jahr schwankt teilweise extrem, in der einen Region regnet es, woanders wiederum nicht“, beschreibt der Experte. Allgemeine Aussagen zur Entwicklung der Bestände in den deutschen Schonungen seien daher schwierig. Die gute Nachricht: Für die Verkaufsbäume sieht der Experte keine Probleme. „Es ist genug Ware da und die Qualität stimmt auch“, so Uwihs. Laut einer Verbraucherumfrage des Bundesverbandes der Weihnachtsbaumerzeuger wurden im vergangenen Jahr rund 19,03 Millionen Bäume an deutsche Privathaushalte verkauft (ausgenommen Bäume für Weihnachtsmärkte, Deko in Geschäften etc.). Allein rund 10,3 Mio. Bäume kamen 2018 aus dem Sauerland, wobei 70 Prozent der Ernte an deutsche Kunden und 30 Prozent in den Export gingen.

Wie sich die Situation in den nächsten Jahren weiterentwickelt, lasse sich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen. Insgesamt gesehen, stellen die trockenen Jahre für die Bäume aber ein nicht unerhebliches Problem dar. „Vor allem tierische Schaderreger wie Blatt- und Baumläuse, die sich bei warmen Temperaturen schnell vermehren, setzen den Pflanzen zu“, betont Uwihs.

Für die weitere Entwicklung der jungen und älteren Weihnachtsbäume im Herbst sind daher ausreichend Niederschläge zum richtigen Zeitpunkt entscheidend. „Damit steht und fällt die Frage nach einer guten Nährstoffverfügbarkeit der Pflanze aus dem Boden“, sagt der Sonderkulturexperte.

Rottalschau

Das Konzept ist aufgegangen: Die Spezialfuttergesellschaften der AGRAVIS-Gruppe wollten ihre etablierten Marken und Mehrwertkonzepte für Tierhaltungsbetriebe auf der Rottalschau in neuer Umgebung präsentieren. Und die Aufmerksamkeit war ihnen gewiss.
Zum Bericht über die AGRAVIS auf der Rottalschau

18.000

2018 produzierten die AGRAVIS-Gruppe und die Raiffeisen Hohe Mark Hamaland eG mit der Biomühle Hamaland in Gescher insgesamt 18.000 Tonnen Biofutter für Schweine, Schafe und Ziegen – Tendenz steigend. 2017 waren es noch 11.500 Tonnen. Weitere Zahlen zur biologischen Landwirtschaft in Deutschland finden Sie in unserer aktuellen AGRAVIS-Grafik.

Agritechnica

Die AGRAVIS Raiffeisen AG nutzt die Weltleitmesse für Landtechnik, die Agritechnica 2019 in Hannover, um den 500.000 Besuchern aus 130 Ländern ihre innovativen Produkte und Konzepte rund um die Landtechnik zu präsentieren. Die AGRAVIS gehört zu den mehr als 2.500 Ausstellern aus über 50 Ländern.

Ein Schwerpunkt des Auftritts der AGRAVIS Raiffeisen AG ist das Thema Digitalisierung. Am Hauptstand in Halle 20 informiert das Unternehmen unter anderem über myfarmvis, das Portal der Landwirtschaft, über Online-Handelsplattformen der AGRAVIS Technik-Gruppe wie die Auktionsplattform für Gebrauchtmaschinen, ab-auction.com, oder das Vermietungsportal agravis-mietpark.de. Auch Konzepte und Lösungen, wie die nutzerfreundliche Dokumentationsplattform Delos, über die Landwirte ihr komplettes Nährstoffmanagement – von der Nährstoffbilanz über die Ackerschlagkartei bis hin zur Stoffstrombilanz – digital steuern können, oder die Module des Precision Farming-Spezialisten AGRAVIS NetFarming GmbH sind in Halle 20 vertreten. Das Personalmarketing der AGRAVIS präsentiert das Unternehmen als starken und attraktiven Arbeitgeber mit einer Vielzahl an Ausbildungsberufen und Karrierewegen.

Durch die Nähe zu den Ständen von Agco/Fendt, Claas und New Holland unterstreicht die AGRAVIS ihre Partnerschaft zu den großen Herstellern.

Agritechnica 2019 (10. bis 16. November in Hannover)

Hier finden Sie die AGRAVIS:

  • Halle 20 (eigener Stand sowie auf dem Agco-Stand)
  • Halle 13 (Claas)
  • Halle 3 (New Holland)

Alle Infos rund um die AGRAVIS auf der Agritechnica 2019


Medienservice 8/2019

AGRAVIS Versuchsfeld

In diesen Tagen erscheinen die für Landwirte wichtigen Versuchsergebnisse zu Getreidesorten. Sie basieren auf einer tragenden Säule der AGRAVIS-Pflanzenbau-Vertriebsberatung, der intensiven Versuchstätigkeit auf den eigenen Versuchsstandorten.

Jährlich führt die AGRAVIS an mehr als 20 Standorten über 100 Versuche zu unterschiedlichen pflanzenbaulichen Fragestellungen durch. Hauptaugenmerk legen die Pflanzenbau-Berater auf eine frühzeitige Bewertung neuer Pflanzenschutzmittel, Sorten und Technologien unter praxisrelevanten Bedingungen. Zusammen mit vielen weiteren Informationen, wie zum Beispiel Daten aus Prognosemodellen, entstehen aus den Versuchsergebnissen praxistaugliche, industrieübergreifende Empfehlungen für den modernen Landwirt.

Aktuell kommen die Versuchsergebnisse der Getreidesorten 2019 auf den Markt. Diese Ergebnisse bieten wir interessierten Landwirten zum Download an. Bereits erschienen sind die Ergebnisse für Wintergerste. Für Winterweizen, Triticale und Roggen folgen sie in den kommenden Tagen.

Zu den Versuchsergebnissen

„Wir sind derzeit der einzige Futtermittelproduzent in Deutschland und Europa, der eine solche Auswertung auf Knopfdruck durchführen kann.“

Die AGRAVIS-Nachhaltigkeitsmanagerin Dr. Lina-Sofie von Fricken über den Ökoeffizienz-Manager. Damit kann der ökologische Fußabdruck der AGRAVIS-Futterkonzepte ermittelt und verglichen werden.

Strohqualität

Ob als Einstreu oder in der Fütterung – Stroh kommt in unterschiedlichen Tierhaltungssystemen zum Einsatz und ist ein wichtiges Betriebsmittel. Welche Parameter Auskunft über die Strohqualität geben und wie die Strohkonservierung sicher gelingt, erklärt Dr. Sabine Rahn, AGRAVIS-Ansprechpartnerin für Silierung und Konservierung.

Welchen Stellenwert nimmt Stroh heutzutage in der Landwirtschaft ein?
Dr. Rahn:
Die Bedeutung von Stroh in der Landwirtschaft hat sich in den vergangenen Jahren gewandelt. War es vor einigen Jahren ein Nebenprodukt der Getreideernte, so ist Stroh heute ein wichtiges Betriebsmittel. Neben seinem Einsatz als Futtermittel findet es überwiegend als Einstreu und Beschäftigungsmaterial Anwendung, etwa in der Geflügel- oder Schweinehaltung. In dem Zusammenhang müssen wir uns mit dem Gebrauchswert von Stroh auseinandersetzen und uns die Frage stellen, wie gut es für den jeweiligen Anwendungsbereich geeignet ist. Viele Betriebe möchten Stroh abgeben, da sie auf diesem Wege die Nährstoffströme ihrer Betriebe lenken können. Die Gewinnung und der Transport von Stroh ist in der Regel ein Feld der Lohnunternehmer, sie sollten die Strohqualität in den Fokus rücken.

Welche Parameter sind für die Strohqualität entscheidend?
Dr. Rahn:
Es ist wichtig, die richtigen Parameter zu kennen, die uns Aussagen zur Strohqualität treffen lassen. Allgemein wird angenommen, dass die Strohqualität gut ist, solange das Stroh goldgelb gefärbt ist und angenehm riecht. Trockene Erntebedingungen und eine goldgelbe Farbe reichen jedoch nicht aus, wie wir in unseren jüngsten Untersuchungen festgestellt haben. Generell hat Stroh immer eine Grundbelastung mit unterschiedlichen Mikroorganismen: Bakterien, Schimmel- und Schwärzepilze sowie Hefen. Darunter fallen produkttypische und verderbanzeigende Arten. Wie es der Name verrät, ist die produkttypische Flora typisch für das Stroh und größtenteils bereits auf dem Feld vorhanden. Bei der Lagerung setzen sich zunehmend verderbanzeigende Mikroorganismen durch. Insgesamt ergeben sich sieben Keimgruppen, für die von der LUFA Orientierungswerte vorgegeben werden. Je nachdem, wie sehr das beprobte Stroh diese Orientierungswerte überschreitet, wird es in eine von vier Keimzahlstufen, KZS, eingeordnet – von KZS I „keine Überschreitung“ bis KZS IV „Überschreitung um mehr als das Zehnfache“. Beim Stroh sind es vor allem die produkttypischen Pilze der Keimgruppe 4 und die Lagerpilze der Keimgruppe 5, die über die Qualität entscheiden.

Wie können Landwirte und Lohnunternehmer die Strohqualität sicherstellen?
Dr. Rahn:
Wie bereits erwähnt, sind gute Erntebedingungen und goldene Färbung kein Garant für Qualitätsstroh. Zur Sicherung der Qualität sollte daher der Einsatz von Konservierungsmitteln wie RaicoSil Straw in Betracht gezogen werden. Das ist ein Konservierungsmittel, das wir speziell für Stroh entwickelt haben und das ab einem TS-Gehalt von 80 Prozent angewendet werden kann. Das Produkt besteht aus Salzen verschiedener Konservierungssäuren und ist im Gesamten ein Neutralsalz, sodass es keine Korrosion bei der Dosiertechnik auslöst. Das Granulat wird in Wasser angerührt und während des Pressvorgangs flüssig dosiert. Dabei sprühen die Düsen direkt in die Pickup der Presse, um das Schwad gleichmäßig mit RaicoSil Straw zu benetzen.

Video zum Thema

Untersuchungen in Gersten- und Weizenstroh, die wir in Kooperation mit dem Fachbereich Agrarwirtschaft der FH Südwestfalen im Rahmen einer Masterarbeit zum Thema Strohkonservierung angelegt hatten, zeigen die Wirksamkeit von RaicoSil Straw. Unbehandeltes und mit Konservierungsmittel eingesprühtes Stroh waren signifikant unterschiedlich, sowohl hinsichtlich der Schimmelpilzbelastung als auch der DON-Werte. Behandeltes Stroh hat einen besseren Hygienestatus und kann ohne Einschränkungen verwendet werden. Die Verwendung von RaicoSil Straw kann somit eine gute Strohqualität sichern.

Weiterführende Informationen gibt es bei Dr. Sabine Rahn, Telefon 0251 . 682-2289, sabine.rahn@agravis.de, und unter www.silierung.de sowie unter dem Stichwort Strohqualität.

Landtage Nord

Wie können Landwirte die Ammoniakemissionen im Praxisbetrieb effizient reduzieren? Und wie sieht die Ernährung im Jahr 2050 aus? Antworten auf diese und weitere Fragen gibt es beim „AGRAVIS Nutztier-Forum“ während der Landtage Nord in Wüsting. Am Ausstellungs-Montag, 26. August, laden die AGRAVIS Mischfutter Oldenburg/Ostfriesland GmbH und ihre Partner erstmalig zu der Vortragsveranstaltung ein. Treffpunkt ist von 10 bis 12.30 Uhr das Zelt vom „Raiffeisen-Treff“, Stand I14. Referenten sind Dr. Stephan Schneider vom Institut für Tierernährung und Futterwirtschaft in Grub und Professor Dr. Nick Lin-Hi, Inhaber der Professur für Wirtschaft und Ethik an der Universität Vechta.

„Wir gehören in diesem Jahr zu den Hauptsponsoren der LandTageNord. Deshalb möchten wir auch inhaltlich einen Akzent setzen“, sagt Bernhard Walgern, Geschäftsführer der AGRAVIS Mischfutter Oldenburg/Ostfriesland GmbH. Aufbauend auf den guten Erfahrungen mit dem Q-Day früherer Jahre habe man darum das „AGRAVIS Nutztier-Forum“ ins Leben gerufen. „Wir sind davon überzeugt, dass wir an diesem Vormittag mit dem fachlichen Input unserer Gastredner in einen intensiven Austausch mit den Landwirten vor Ort kommen werden“, so Walgern, der die Veranstaltung moderieren wird.

Dr. Stephan Schneider referiert zum Thema „Ammoniakemissionen in der Nutztierhaltung: an den richtigen Schrauben drehen“. Durch die Umsetzung der NEC-Richtlinie in nationales Recht (43. BImSchV) und die Verschärfung der Düngegesetzgebung erhöht sich der Druck auf die Landwirtschaft, die Ammoniakemissionen zu senken. Im Rahmen seines Vortrags stellt der Experte die Grundlagen der Ammoniakbildung vor und zeigt Ansatzpunkte auf, wie sich die Ammoniakemissionen im Praxisbetrieb – von der Haltung über die Fütterung bis zur Ausbringung – reduzieren lassen.

Zum Thema „Ernährung 4.0: Mit Mut in eine digitale Zukunft“ informiert Professor Dr. Nick Lin-Hi. Dabei geht er auf die Implikationen der Digitalisierung für die Agrar- und Ernährungsindustrie ein. Ausgehend von neuen technologischen Möglichkeiten sowie aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen skizziert Professor Lin-Hi, wie Ernährung im Jahr 2050 aussehen könnte. „Meiner Ansicht nach bieten die aktuellen Entwicklungen allen Akteuren enorme Chancen und ich plädiere dafür, die eigene Zukunft mutig zu gestalten“, betont der Wissenschaftler. Der Eintritt zum „AGRAVIS Nutztier-Forum“ ist frei.

Gemeinsam mit der Raiffeisen-Genossenschaft Hunte-Weser eG, der Raiffeisen-Genossenschaft Ammerland-OstFriesland eG, der Raiffeisen Technik Nord-West GmbH und der Hedemann Technik GmbH lädt die AGRAVIS an allen Messetagen zum „Raiffeisen-Treff“ ein. In einem Zelt von rund 400 Quadratmetern präsentieren sich die AGRAVIS Mischfutter Oldenburg/Ostfriesland GmbH und die Genossenschaften, auf dem Gelände davor Hedemann mit Futtersilos und die Technik Nord-West mit leichten und schweren Landmaschinen.

290 Millionen

Marktanalysten erwarten, dass die weltweiten Bestände beim Weizen in diesem Erntejahr mehr als 290 Mio. Tonnen erreichen. Das wäre ein neuer Rekordwert.

AGRAVIS summt

Auf vielen Äckern blüht es aktuell schön bunt. Mitten dazwischen: Hummeln und Bienen und Schmetterlinge. Mit solchen Blumenäckern haben Landwirte jetzt die Chance auf tolle Preise. Voraussetzung ist, dass sie im Besitz von Ackerflächen mit Wildblumen sind, davon ein originelles Foto schießen und auf Facebook oder Instagram posten. Unter allen Teilnehmern verlost die AGRAVIS praktische Preise.

Alle Infos hier


Medienservice 7/2019

AGRAVIS Feldtage 2019

Beste Stimmung, hochwertige Vorträge, intensiver fachlicher Austausch: Die AGRAVIS blickt gemeinsam mit ihren Tochtergesellschaften und den Raiffeisen-Genossenschaften auf erfolgreiche Feldtage 2019 zurück. „Wir werden an dem Konzept festhalten!“, sind sich Veranstalter und Gastgeber einig. An sechs Terminen im Juni und Juli im gesamten Arbeitsgebiet haben sich Landwirte über betriebsrelevante Themen wie Getreide- und Rapssorten sowie Düngung, Pflanzenschutz und Zwischenfruchtanbau informiert. Dazu luden die AGRAVIS-Berater zur Besichtigung der Versuche in den unterschiedlichen Kulturen ein.
Zum Fazit der AGRAVIS Feldtage 2019

„Die Raiffeisen-Genossenschaften sind nicht nur Aktionäre der AGRAVIS, sondern insbesondere auch Kunden in unserem genossenschaftlichen Verbundsystem. Diese genossenschaftliche Zusammenarbeit ist ein Alleinstellungsmerkmal in unserem Marktumfeld, sie ist Anker der Stabilität und in ihr liegt eine große Wirtschaftskraft. Erstes Ziel ist es daher, den genossenschaftlichen Verbund weiter zu stärken und auch die Zusammenarbeit stetig auszubauen.“

Dr. Dirk Köckler, Vorstandsvorsitzender der AGRAVIS Raiffeisen AG

Raiffeisen Biobrennstoffe

Die Raiffeisen Bio-Brennstoffe GmbH (RBB) baut ihre regionale Marktposition weiter aus. Zum 1. Juli 2019 begrüßte sie die Raiffeisenagrar mit Sitz in Ankum als neuen Gesellschafter. Dieser Schritt in eine gemeinsame Zukunft dient der Stärkung des genossenschaftlichen Holzpelletgeschäfts im nordwestlichen Niedersachsen. „Wir arbeiten schon seit einigen Jahren mit der Raiffeisenagrar eng und partnerschaftlich beim Vertrieb unserer Eigenmarke RPellets zusammen“, betont Oliver Korting, Geschäftsführer der Raiffeisen Bio-Brennstoffe GmbH. Der Beitritt in die Gesellschaft sei nun der nächste Schritt. „Wir freuen uns, dass wir jetzt als neuer Gesellschafter Teil des Unternehmens sind und wir uns im Interesse unserer Kunden noch besser im Markt positionieren konnten, denn gemeinsam sind wir stark“, heben Günter Lonnemann und Frank Neuenfeld, die Geschäftsführer der Raiffeisenagrar, hervor.

Die Raiffeisenagrar, ein Zweigbetrieb der VR Bank eG Osnabrücker Nordland, bringt auch zusätzliche Logistikkapazitäten in die Raiffeisen Bio-Brennstoffe GmbH ein. Mit einem Auslieferungs-Lkw und einem Lagerstandort in Bawinkel erhöht die RBB ihre Infrastruktur auf jeweils zehn Fahrzeuge und dezentrale Lagerflächen. In Uetersen (Kreis Pinneberg) war jüngst eine weitere Lagerstätte für Holzpellets hinzugekommen.

Durch den Eintritt des neuen Gesellschafters kann die Raiffeisen Bio-Brennstoffe GmbH, eine Beteiligungsgesellschaft der AGRAVIS Raiffeisen AG, weitere Synergien bei der Logistik heben. Die dezentrale Lagerstruktur und ein engmaschiges Vertriebsnetz mit zahlreichen Kooperationspartnern sichern eine schnelle und verlässliche Belieferung der Kunden mit RPellets. Neben der AGRAVIS gehören die AGRI V Raiffeisen eG in Raesfeld, die Raiffeisen Sauerland Hellweg Lippe eG sowie die Genossenschaften Emscher-Lippe eG, Hohe Mark Hamaland eG und Haltern eG zum Gesellschafterkreis der RBB.

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Die AGRAVIS-Gruppe bietet innovative Fütterungskonzepte wie beispielsweise „Zukunft Füttern“ an, die deutlich geringere Umweltauswirkungen* haben: So können die Kohlendioxid-Emissionen um 21 Prozent gesenkt werden.

*Bezogen auf die Futterproduktion für 1.000 Kilogramm Schweine-Lebendgewicht und den der Studie zugrundeliegenden Annahmen und Rezepturen

Tarmstedter Ausstellung

Fußballspielen macht Laune. Aber Fußballspielen im Schlamm? Das verspricht für alle Wagemutigen jede Menge Extra-Action und für die Zuschauer allerfeinste Unterhaltung – und das für einen guten Zweck. Am Samstag, 13. Juli, laden die Niedersächsische Landjugend, das Fachmagazin Land & Forst, die Tarmstedter Ausstellung und die AGRAVIS Raiffeisen AG als Partner ab 11 Uhr zum Schlammfußball-Turnier auf das Gelände der Tarmstedter Ausstellung ein.

Seit Jahren organisiert die AGRAVIS gemeinsam mit den oben genannten Partnern unterhaltsame sportliche Aktionen, die während der Tarmstedter Ausstellung vor allem bei jungen Besuchern für viel Aufsehen sorgen. Die AGRAVIS stellt dabei die Gewinnsumme von 1.000 Euro zur Verfügung, die an soziale Projekte gespendet wird.

In diesem Jahr werden zwölf Teams mit je fünf Spielern im Schlamm antreten und zeigen, dass sie auf jedem Untergrund topfit sind. Die Gewinnermannschaft überreicht die Spendensumme an den Partner der Niedersächsischen Landjugend, Ghana e.V. Der Ghana e.V. wurde 1988 innerhalb der Niedersächsischen Landjugend e.V. gegründet und unterstützt vor allem Frauen und Jugendliche.

Weitere Infos zur Tarmstedter Ausstellung sowie zum Schlammfußball unter www.nlj.de/schlammfussball

Kompaktinfos Tarmstedter Ausstellung

  • Veranstaltungsort: Freigelände in Tarmstedt (Elbe-Weser-Dreieck)
  • Dauer: 12. bis 15. Juli 2019
  • Öffnungszeiten: täglich von 9 bis 18 Uhr
  • Rund um das Ausstellungsgelände befinden sich gut ausgeschilderte Parkflächen. Parkplätze für Menschen mit Handicap, Motorradfahrer und Fahrradfahrer befinden sich am Haupteingang West.
  • Die Linie 630 der EVB fährt aus Richtung Bremen oder Zeven die Haltestelle „Tarmstedt/Busbahnhof“ an. Von dort ist für Fahrgäste des Linienbusses ein Shuttle-Service zum Ausstellungsgelände eingerichtet.
  • „Treffpunkt Raiffeisen“: Block E2 und E3


Medienservice 6/2019

Ampfer

Ampfer, wohin das Auge reicht: Wegen der großen Trockenphase in 2018 zeigen sich Grünlandflächen vielerorts von dieser unvorteilhaften Seite. Imke Hansing, Pflanzenbau-Vertriebsberatung der AGRAVIS Raiffeisen AG, erläutert im Interview wesentliche Maßnahmen, um einem Ampferkreislauf entgegenzuwirken.

Frau Hansing, wie kann das Grünland wieder fit gemacht werden und warum ist der Ampfer aktuell ein Problemfall?

Hansing: Der Stumpfblättrige Ampfer ist eine echte Herausforderung in der Grünlandbewirtschaftung. Mit seinem ausgeprägten Wurzelwerk und geringen Ansprüchen an seine Umwelt etabliert er sich an allen Standorten – ein Standortgeneralist, der sich sowohl generativ (Samen) als auch vegetativ (Wurzelstock) ausbreiten kann. Während die Futtergräser in der extremen Trockenheit 2018 in einen Zustand der Lethargie verfielen, nutzte der Ampfer seine Pfahlwurzel und mobilisierte Reserven. Von der Dürre gestresste Grasnarben, überbeanspruchte oder vernachlässigte Narben bieten wenig Konkurrenz, sodass der Ampfer sich nahezu ungebremst ausgebreitet hat. Ampfer ist nicht nur ein „Platzräuber“ und Konkurrent um Nährstoffe und Wasser für die wertvollen Futtergräser, sondern beeinflusst mit seinem hohen Gehalt an Oxalsäure, dem geringen Futterwert sowie einer schlechten Verdaulichkeit nachhaltig die Grundfutterqualität.

Mit welchen konkreten Maßnahmen können Grünlandbewirtschafter gegensteuern?

Hansing: Das Unkraut verdrängt wertvolle Gräser, und eine Nachsaat allein reicht oft nicht mehr aus. Die weitere Ausbreitung kann durch eine regelmäßige Nachmahd und gezielte Pflanzenschutzmaßnahmen begrenzt werden. Durch eine intensive Beweidung oder Schnittnutzung werden die Schadpflanzen zurückgedrängt und ausgehungert. Anschließend ist der Spätsommer der ideale Zeitpunkt für eine selektive Herbizidmaßnahme. Zum einen ist der wertvolle Gräserbestand zu dieser Zeit unempfindlicher und der Ampfer durch das Aushungern geschwächt, zum anderen leitet der Ampfer zu dieser Vegetationszeit den meisten Wirkstoff in sein weitreichendes Wurzelsystem ab, sodass eine nachhaltige Bekämpfung erzielt wird. Mehrjährige Wurzelunkräuter wie der Ampfer sind gegenüber systemischen Herbiziden nur in bestimmten Entwicklungsphasen empfindlich und erweisen sich in anderen Entwicklungsphasen wiederum als nahezu resistent. Der Erfolg der chemischen Bekämpfung ist maßgeblich von der Ableitung der Wirkstoffe zusammen mit den Assimilaten in die Wurzel abhängig. Höchste Wirkungsgrade werden beim Ampfer im Rosettenstadium mit Beginn der Blütenstängel-Streckung erzielt.

Worauf ist bei der Vorbeugung zu achten?

Hansing: Ziel muss es sein, den Ampferkreislauf zu durchbrechen. Im Vordergrund stehen eine intensive Grünlandpflege und ein optimierter Umgang mit dem Wirtschaftsdünger in Kombination mit einer mechanischen und chemischen Bekämpfung, um das Problem nachhaltig zu lösen. Hervorzuheben ist die Nachsaat mit standortgeeigneten Grünland-Mischungen – etwa nach erfolgter Pflanzenschutzmaßnahme –; sie ist zwingend notwendig, um die entstandenen Lücken aktiv mit hochwertigen Gräsern zu schließen, bevor weitere Unkrautwellen und Ungräser diesen Part übernehmen. Insbesondere der Ampfer als Lichtkeimer hat in lückigen Narben besonders leichtes Spiel: Eine Ampferpflanze bildet bis zu 60.000 Samen pro Jahr, die bis zu 80 Jahre keimfähig sind. Kompostierung und Vergärung kann die Keimfähigkeit um nahezu 100 Prozent reduzieren. Darum sollte präventiv auf eine dichte Grasnarbe geachtet und nutzungsbedingten Lücken mit einer kontinuierlichen Nachsaat vorgebeugt werden – mit dem Ziel, langfristig die Grünlandfitness zu erhöhen! Ausführliche Infos zum Thema Ampferbekämpfung und Nachsaat gibt es auch in IQ-Plant, der Pflanzenbau-App der AGRAVIS.

Tropfer
Für den Versuch werden die Tropfrohre mit einer vierreihigen Verlegemaschine in die Dämme eingebracht. Dies soll zeigen, ob die Tropfbewässerung im Kartoffelbau praxisreif ist.

Welche innovativen Beregnungstechnologien sich für den Kartoffelbau eignen, überprüft die AGRAVIS Pflanzenbau-Vertriebsberatung mit weiteren Partnern zurzeit an einem Versuchsstandort in der Region Hannover. Dabei stehen die Tropfbewässerung und ihre Praxistauglichkeit im Fokus.

Nach dem trockenen Jahr 2018 wurden die Überlegungen zur Verbesserung der Beregnungstechnik deutlich ausgeweitet. Hierbei stellt sich die Frage, welche Alternative zu den klassischen Trommelregnern in die Praxis passt. Zum einen muss die Wassereffizienz gesteigert werden, zum anderen muss die Technik praktikabel und wirtschaftlich tragbar sein.

Gegenüber der klassischen Überkopfberegnung bieten die Tropfschläuche zahlreiche Vorteile:

  • Das eingesetzte Wasser ist immer direkt am Wirkort und unterliegt nicht der Verdunstung oder der Winddrift.
  • Die Kartoffelpflanze erleidet keinen Stress durch kaltes Brunnenwasser und grobe Tropfen auf das Blätterdach, auch ist die Krautfäulegefahr durch nasses Kraut deutlich geringer.
  • Eine kontinuierliche Durchfeuchtung des Damms führt zu weniger Schorfbefall und einem gleichmäßigeren Wachstum, was höhere Marktwareanteile erwarten lässt.
  • Die Tropfbewässerung kann eine Düngung über die Tropfschläuche ermöglichen.
  • In der Beregnungssaison muss keine Maschine umgebaut werden, es entfällt ein Großteil der Rüstzeiten.

Zu den nachteiligen Faktoren hingegen zählen auf den ersten Blick die vergleichsweise höheren Anschaffungskosten und die Arbeiten zum Auf- und Abbau des Systems. Ziel des Projekts ist es darum auch, zu überprüfen, ob die genannten Vorteile langfristig nicht doch überwiegen.

Das nötige Know-how für die Tropfbewässerung bringt, neben den Experten der AGRAVIS, das Unternehmen Netafim Deutschland als federführender Partner ein. Zudem ist die ICL Specialty Fertilizers beteiligt, um Effizienzsteigerungen durch umhüllte Stickstoffdünger wie die Agrocote-Linie zu überprüfen. Das Themenfeld der Fertigation wird künftig durch die ICL-SF besetzt. Darüber hinaus setzt die Firma Bosch Software Innovations bei dem Versuch die Sensortechnik Deepfield Connect Feldüberwachung ein, um Temperatur und Luftfeuchte im und über dem Blätterdach sowie die Bodenfeuchte zu messen und zu dokumentieren – und letztlich die unterschiedlichen Auswirkungen der Beregnungssysteme Tropfschlauch versus Überkopfberegnung bonitieren zu können.

Der praktische Start in die Versuchstätigkeit erfolgte Mitte April mit dem Ausbringen des Düngers, Verlegen der Tropfschläuche und Installieren der Sensoren. Während der Vegetationszeit wollen die Experten nun möglichst viele Informationen sammeln, auswerten, diskutieren und präsentieren. Zudem ist am 16. Juli ein Feldtag im niedersächsischen Lindwedel geplant, bei dem sich Interessierte zum Thema Tropfbewässerung im Kartoffelbau informieren können.

Tarmstedter Ausstellung

Landwirtschaft und Landtechnik, Gewerbe und Kommune, Haus, Garten und Freizeit, Sport und Show – die Tarmstedter Ausstellung bietet vom 12. bis zum 15. Juli ihren Besuchern wieder ein vielfältiges und abwechslungsreiches Themenspektrum. Um die 100.000 Besucher werden zu Norddeutschlands größter Regionalausstellung erwartet. „Wir sehen uns in Tarmstedt“ – das Motto ist Programm. Auch für die zwölf Raiffeisen-Genossenschaften aus dem Elbe-Weser-Dreieck und die AGRAVIS Raiffeisen AG, die den Besuchern auf 3.400 Quadratmetern am „Treffpunkt Raiffeisen“ in den Blöcken E2 und E3 ihr Produktportfolio präsentieren.

Auf insgesamt 18 Hektar Ausstellungsfläche sowie in 13 Ausstellungshallen finden die Besucher auch in diesem Jahr wieder alles rund um Landwirtschaft, Landtechnik, Garten- und Landschaftspflege, erneuerbare Energien und Tierzucht. Gut 750 Aussteller sind mit ihren Produkten und Dienstleistungen in Tarmstedt vertreten.

Die AGRAVIS Raiffeisen AG lädt gemeinsam mit den zwölf Raiffeisen-Genossenschaften aus dem Elbe-Weser-Dreieck zu ihrem „Treffpunkt Raiffeisen“ ein. Der Bereich Futtermittel-Spezialprodukte der AGRAVIS informiert über neue Entwicklungen und Produkte. Besucher erfahren alles zu den Hygienekonzepten von Desintec, über Crystalyx, dem hochwertigen Ergänzungsfutter zum Lecken, und über das Miravit-Programm zur Vorbeugung und Unterstützung vitaler Tiere. Vorgestellt werden darüber hinaus das Raiffeisen-Mineralfutter von VitaMiral. das CombiMilk-Milchaustauscherkonzept für Kälber und Lämmer sowie Silier- und Konservierungsmittel. Wie in den vergangenen Jahren profitieren die Besucher von attraktiven Angeboten.

Die AGRAVIS-Technik-Gruppe stellt ihr umfangreiches Angebot an Landtechnik und Kleingeräten vor, einschließlich praktischer Vorführungen, bei denen der Kunde auch selbst Hand anlegen kann.

Mittelpunkt des „Treffpunkts Raiffeisen“ sind wieder die beiden großen Zelte: das Haus- und Gartenmarktzelt und das „Treffpunkt Raiffeisen“-Zelt. Hier finden die Besucher das vielfältige Angebot der Raiffeisen-Märkte rund um den Garten, Haus und Heimwerker, Textil, Reitsport und Heimtier. In ihrem „Treffpunkt Raiffeisen“ setzt die AGRAVIS gezielt auf Nachhaltigkeit und serviert Kaffee und weitere Produkte in nachhaltigen Behältnissen. Das Raiffeisen-Markt-Zelt wurde in diesem Jahr von der Raisa eG initiiert und vom AGRAVIS-Bereich Märkte bei Planung, Aufbau und Kundenberatung unterstützt.

Der Außenbereich des „Treffpunkts Raiffeisen“ verwandelt sich in einen großen Garten. Besucher können Gartenmöbel, Grillgeräte, Garten- und Balkonpflanzen und vieles mehr unter die Lupe nehmen – und werden zu Grillvorführungen eingeladen. Zum entspannten Sitzen dienen neue Gartenmöbel, die nach der Messe zu Sonderkonditionen verkauft werden.

Selbstverständlich ist auch an die Kinder gedacht: Sie können sich in einer eigens gestalteten Spielecke und an der beliebten Bauernhof-Modellanlage austoben.

Tarmstedter Ausstellung

  • Veranstaltungsort: Freigelände in Tarmstedt (Elbe-Weser-Dreieck)
  • Dauer: 12. bis 15. Juli 2019
  • Öffnungszeiten: täglich von 9 bis 18 Uhr
  • Rund um das Ausstellungsgelände befinden sich gut ausgeschilderte Parkflächen. Parkplätze für Menschen mit Handicap, Motorradfahrer und Fahrradfahrer befinden sich am Haupteingang West.
  • Die Linie 630 der EVB fährt aus Richtung Bremen oder Zeven die Haltestelle „Tarmstedt/Busbahnhof“ an. Von dort ist für Fahrgäste des Linienbusses ein Shuttle-Service zum Ausstellungsgelände eingerichtet.
  • „Treffpunkt Raiffeisen“: Block E2 und E3

„Während der Feldtage haben Kunden die Möglichkeit, einen Einblick in das Versuchswesen zu erhalten und den Experten individuelle Fragen zu stellen – ein echtes Investment in Kundennähe und Kundenorientierung.“

Dr. Dirk Köckler, Vorstandsvorsitzender der AGRAVIS Raiffeisen AG

41,5

Diversität ist mitnichten nur eine „Gender“-Frage. Eine weitere Kategorie von Vielfältigkeit ist das Alter: Bei der AGRAVIS ist das Verhältnis zwischen älteren und jüngeren Mitarbeitern in der Summe ausgewogen. Der Altersdurchschnitt liegt bei 41,5 Jahren. Mehr als 24 Prozent der Mitarbeiter sind älter als 50 Jahre, rund 20 Prozent sind zwischen 31 und 40 Jahre alt.

Weitere Zahlen zur Berufswelt Agribusiness lesen Sie in unserer AGRAVIS-Grafik des Monats.


Medienservice 5/2019

Erdbeeren AGRAVIS

Auf rund 14.000 Hektar Fläche werden in Deutschland Erdbeeren angebaut. Welche Spuren hat die Trockenheit aus dem Vorjahr hinterlassen? Und was brauchen die Kulturen in diesem Jahr, um rundum gut zu gedeihen? Im Interview: Frank Uwihs, Sonderkulturen-Experte der AGRAVIS Raiffeisen AG.

Herr Uwihs, wann startet die Erdbeerernte in Deutschland?
Uwihs
: Eigentlich hat die Ernte schon begonnen, denn die ersten Früchte, die unter Tunnel im geschützten Anbau gereift sind, wurden beispielsweise am Niederrhein schon gepflückt. Im Freiland wird es noch ein bisschen dauern, doch in wenigen Tagen wird es wohl richtig losgehen.

Welche Auswirkungen hatte die Trockenheit 2018 auf die Kulturen?
Uwihs
: Erdbeeren sind eine Intensivkultur, da können wir die genauen Auswirkungen nur schwer abschätzen. Sicherlich waren die Pflanzen durch die Trockenheit empfindlicher als in sonstigen Jahren, aber wir schauen nun erst einmal, wie sich das Wetter weiterentwickelt. Auch wenn sie Trockenheit im Allgemeinen nicht gut vertragen und dann beispielsweise kleine Früchte ausbilden, können wir immer mit Bewässerung gegensteuern. Vieles hängt von der Witterung der nächsten Wochen ab, wir brauchen ganz einfach Regen.

Was brauchen die Landwirte für ein richtig gutes Erdbeerjahr 2019?
Uwihs
: Auf jeden Fall ausreichend Feuchtigkeit für den Boden und die Ausbildung der Früchte. Und natürlich Wärme, damit die Erdbeeren schön rot und süß und saftig werden und uns schmecken. In diesem Jahr liegen die Feiertage spät, das ist für gut für den Verkauf und den Verzehr, denn dann kommen meist auch Erdbeeren auf den Tisch. Für die Erdbeeren im Freiland wären Spätfröste natürlich nicht wünschenswert. Bis zum Ende der Eisheiligen rund um den 15. Mai kann es leider immer noch mal kalt werden.

Welche Trends gibt es in diesem Jahr?
Uwihs
: Farblich passiert einiges – angeboten werden sogar weiße Erdbeeren mit roten Nüsschen. Auch bei den Sorten gibt es Veränderungen, doch davon merkt der Kunde oft nicht viel. Im Trend liegen immertragende Sorten, sodass das Ende der Saison, üblicherweise Ende Juni, verlängert werden kann. Auch beobachten wir den Trend hin zu mehr Regionalität und Natürlichkeit. Es muss nicht zu allen Zeiten Erdbeeren geben, denn wir haben genügend Obstvielfalt, schließlich kommen beispielsweise noch die Kirschen und Blaubeeren.

AGRAVIS Infografik Grasernte

Die Grasernte ist für die Produktion von Tierfutter ein wesentlicher Faktor. In unseren Grafiken erfahren Sie mehr über die Mengen des Grasschnitts und die daraus resultierende Milchproduktion. Zusätzlich geben die Grafiken darüber Aufschluss, was bei einem guten Silage-Management zu beachten ist.

Details finden Sie hier in den AGRAVIS-Infografiken des Monats Mai.

51

Mehr als 51 Mio. Euro, und zwar genau 51,3 Mio. Euro, will die AGRAVIS in diesem Jahr in Kundennähe und in die Leistungsstärke ihrer Standorte investieren.

AGRAVIS Feldtage

Fünf Mal laden die AGRAVIS Raiffeisen AG und Partner in diesem Jahr zu regionalen Feldtagen ein. Die gezeigten Flächen sind seit Jahren Bestandteil des Versuchswesens der AGRAVIS, ihrer Tochtergesellschaften und der örtlichen Raiffeisen-Genossenschaften. In systematischen Exaktversuchen werden die regionalen, praxisrelevanten Dünge- und Pflanzenschutzstrategien auf den Prüfstand gestellt.

Alle Termine und weitere Infos zu den AGRAVIS-Feldtagen.


Medienservice 4/2019

Spargel AGRAVIS

Im vergangenen Jahr gab es in Deutschland eine Rekordernte von 133.000 Tonnen Spargel, vermeldete jüngst das Pressebüro Deutsches Obst und Gemüse. Die Ernte 2018 war damit 3.000 Tonnen ergiebiger als 2017, und im Vergleich zu 2016 gab es sogar 13.000 Tonnen mehr Ertrag. Aktuell ist der Spargel immer noch der Spitzenreiter im Anbau. Seine Anbaufläche erstreckt sich bundesweit auf 29.000 Hektar. Frank Uwihs, Berater für Sonderkulturen in der Pflanzenbau-Vertriebsberatung der AGRAVIS Raiffeisen AG, wirft einen Blick auf die aktuelle Lage im Spargelanbau.

Das Frühjahr hat begonnen und die Saison rückt näher: Wann können wir denn mit dem ersten Spargel rechnen?
Uwihs:
Bereits Mitte März wurden in einigen Regionen die ersten Stangen gestochen. Aber bis es richtig losgeht, muss es draußen insgesamt noch etwas wärmer werden. Kalte Nächte sind dem Wuchs nicht zuträglich. Aber wenn sich der Frühling durchsetzt, steht dem guten Wuchs nicht im Weg. Alles in allem rechnen wir zurzeit mit einem normalen Spargeljahr, auch wenn sich das Frühjahr zurzeit etwas dahinschleppt.

Das vergangene Jahr bescherte uns einen Sommer mit hohen Temperaturen und großer Trockenheit: Welchen Einfluss hat das auf den Spargel gehabt?
Uwihs:
Ob es ein gutes Spargeljahr wird, hängt von vielen Faktoren ab, nicht nur von der Wasserzufuhr. Anbauflächen, die während der Trockenheit in 2018 nicht beregnet worden sind, haben Pflanzen allerdings keine guten Bedingungen geboten. Ihre Kraft baut die Pflanze immer im jeweiligen Vorjahr auf, dazu braucht sie Wasser, aber beispielsweise auch den Kältereiz des Winters. Aber nicht nur das Wetter ist entscheidend für einen hohen Ertrag, auch der Einsatz von Folie ist ein entscheidendes Hilfsmittel im Anbau.

Welche Vorteile bietet der Folieneinsatz im Spargelanbau?
Uwihs:
Grundsätzlich sagt man: Spargel, der unter der Folie wächst, schmeckt besser, weil er einen feineren Geschmack hat. Die Landwirte nehmen diesen Trend auf und setzen Folie zunehmend für den im Spargelanbau ein. Die Vorteile für den Verbraucher liegen auf der Hand: Das gleichmäßige und schnelle Wachstum des Spargels erzeugt einen sehr milden Geschmack und ermöglicht es, schon früher mit dem Verkosten des neuen Jahrgangs beginnen zu können. Außerdem wird durch den Folieneinsatz die Temperatur des Spargels kontrolliert und die Unkrautbildung unter der Folie vermieden.

Zum Schluss: Können Sie Spargelliebhabern noch ein paar Tipps mit auf den Weg geben?
Uwihs:
Beim Kauf zählt der erste Blick: Besonders frisch ist der Spargel, der direkt vom Hof kommt. Rein äußerlich sollte die Spargelspitze noch geschlossen sein und die Oberfläche glatt. Bei der Lagerung sollte der Kunde darauf achten, dass der Spargel kühl aufbewahrt und mit einem feuchten Tuch eingeschlagen wird.

AGRAVIS Netfarming

Ein Landwirt aus Ostbevern optimiert mithilfe von AGRAVIS NetFarming und einer modernen Drillmaschine seine Erträge. Außerdem nutzt er dieses Precision Farming für die Umsetzung eines außergewöhnlichen Projekts.

Erfahren Sie mehr

„AGRAVIS lebt den Change und nutzt die Chancen – so habe ich die AGRAVIS jedenfalls bisher kennengelernt.“
(Dr. Dirk Köckler, seit 14. März 2019 Vorstandsvorsitzender der AGRAVIS Raiffeisen AG)

Düngeverodnung Lösungen AGRAVIS

Eine mögliche weitere Verschärfung der Düngeverordnung beschäftigt derzeit die gesamte landwirtschaftliche Branche. Zum Thema versammelten sich am Donnerstag, 4. April 2019, in Münster mehrere tausend Landwirte zu einer Kundgebung. Um die komplexen Anforderungen der Düngeverordnung einschließlich weiterer, sich abzeichnender Vorgaben umzusetzen, bietet die AGRAVIS für Landwirte zahlreiche Lösungen an. Sie enthalten Futterkonzepte und digitale Tools ebenso wie Pflanzenbauempfehlungen und die passende Düngetechnik.
Einen vollständigen Überblick finden Sie in unserem Extrabereich zum Thema "Lösungen zur Düngeverordnung".

Bio AGRAVIS

Seit Jahren ist das Segment „Bio“ im Lebensmittelhandel ein Wachstumsmarkt. Auch in der Verbrauchergunst hat „Bio“ einen guten Klang, denn klare Produktionskriterien und -vorgaben geben Orientierung. In der Landwirtschaft wird dieser Markt inzwischen als leistungsstarker Betriebszweig gesehen. Laut Deutschem Bauernverband können sich 17 Prozent der Landwirte vorstellen, auf Bio umzusteigen. „Wir haben das Segment in den vergangenen Monaten sehr genau analysiert und erkannt, dass sich hier ein eigenes, starkes Marktsegment in der Landwirtschaft entwickeln wird. Darum planen wir, unsere Angebote für die Bio-Landwirtschaft künftig in einer eigenen Gesellschaft zu bündeln“, kündigte Maria-Johanna Schaecher, Mitglied des AGRAVIS-Vorstandes, jüngst an.
Alles zu den Angeboten der AGRAVIS im Bereich Bio.

4

Die AGRAVIS-Aktionäre erhalten – vorbehaltlich der Beschlussfassung durch die Hauptversammlung – eine Dividende von 4 Prozent bezogen auf den Nominalwert der Aktie.

Interview Uta Löffler
Uta Löffler, Leiterin des AGRAVIS-Bereichs Personal

Die AGRAVIS will gemeinsam mit den Raiffeisen-Genossenschaften dauerhaft starker Player auf dem deutschen Agrarmarkt sein und auch international gezielt weiter wachsen. Mehr Kundenerfolg, mehr Kundennähe, mehr Stringenz in der Kundenansprache stehen darum 2019 an erster Stelle und fordern auch das Personalmanagement.
Die Fokusthemen stellt Uta Löffler, Leiterin des AGRAVIS-Bereichs Personal, im Interview vor.

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