AGRAVIS-Medienservice

Aktuelle Themen und Hintergründe

Jeden Monat bietet die AGRAVIS Medien Fach- und regionale Themen an. Journalisten können den Medienservice für die Berichterstattung oder weitere Recherche nutzen.

Medienservice Ausgabe 7/2019

AGRAVIS Feldtage 2019

Beste Stimmung, hochwertige Vorträge, intensiver fachlicher Austausch: Die AGRAVIS blickt gemeinsam mit ihren Tochtergesellschaften und den Raiffeisen-Genossenschaften auf erfolgreiche Feldtage 2019 zurück. „Wir werden an dem Konzept festhalten!“, sind sich Veranstalter und Gastgeber einig. An sechs Terminen im Juni und Juli im gesamten Arbeitsgebiet haben sich Landwirte über betriebsrelevante Themen wie Getreide- und Rapssorten sowie Düngung, Pflanzenschutz und Zwischenfruchtanbau informiert. Dazu luden die AGRAVIS-Berater zur Besichtigung der Versuche in den unterschiedlichen Kulturen ein.
Zum Fazit der AGRAVIS Feldtage 2019

„Die Raiffeisen-Genossenschaften sind nicht nur Aktionäre der AGRAVIS, sondern insbesondere auch Kunden in unserem genossenschaftlichen Verbundsystem. Diese genossenschaftliche Zusammenarbeit ist ein Alleinstellungsmerkmal in unserem Marktumfeld, sie ist Anker der Stabilität und in ihr liegt eine große Wirtschaftskraft. Erstes Ziel ist es daher, den genossenschaftlichen Verbund weiter zu stärken und auch die Zusammenarbeit stetig auszubauen.“

Dr. Dirk Köckler, Vorstandsvorsitzender der AGRAVIS Raiffeisen AG

Raiffeisen Biobrennstoffe

Die Raiffeisen Bio-Brennstoffe GmbH (RBB) baut ihre regionale Marktposition weiter aus. Zum 1. Juli 2019 begrüßte sie die Raiffeisenagrar mit Sitz in Ankum als neuen Gesellschafter. Dieser Schritt in eine gemeinsame Zukunft dient der Stärkung des genossenschaftlichen Holzpelletgeschäfts im nordwestlichen Niedersachsen. „Wir arbeiten schon seit einigen Jahren mit der Raiffeisenagrar eng und partnerschaftlich beim Vertrieb unserer Eigenmarke RPellets zusammen“, betont Oliver Korting, Geschäftsführer der Raiffeisen Bio-Brennstoffe GmbH. Der Beitritt in die Gesellschaft sei nun der nächste Schritt. „Wir freuen uns, dass wir jetzt als neuer Gesellschafter Teil des Unternehmens sind und wir uns im Interesse unserer Kunden noch besser im Markt positionieren konnten, denn gemeinsam sind wir stark“, heben Günter Lonnemann und Frank Neuenfeld, die Geschäftsführer der Raiffeisenagrar, hervor.

Die Raiffeisenagrar, ein Zweigbetrieb der VR Bank eG Osnabrücker Nordland, bringt auch zusätzliche Logistikkapazitäten in die Raiffeisen Bio-Brennstoffe GmbH ein. Mit einem Auslieferungs-Lkw und einem Lagerstandort in Bawinkel erhöht die RBB ihre Infrastruktur auf jeweils zehn Fahrzeuge und dezentrale Lagerflächen. In Uetersen (Kreis Pinneberg) war jüngst eine weitere Lagerstätte für Holzpellets hinzugekommen.

Durch den Eintritt des neuen Gesellschafters kann die Raiffeisen Bio-Brennstoffe GmbH, eine Beteiligungsgesellschaft der AGRAVIS Raiffeisen AG, weitere Synergien bei der Logistik heben. Die dezentrale Lagerstruktur und ein engmaschiges Vertriebsnetz mit zahlreichen Kooperationspartnern sichern eine schnelle und verlässliche Belieferung der Kunden mit RPellets. Neben der AGRAVIS gehören die AGRI V Raiffeisen eG in Raesfeld, die Raiffeisen Sauerland Hellweg Lippe eG sowie die Genossenschaften Emscher-Lippe eG, Hohe Mark Hamaland eG und Haltern eG zum Gesellschafterkreis der RBB.

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Die AGRAVIS-Gruppe bietet innovative Fütterungskonzepte wie beispielsweise „Zukunft Füttern“ an, die deutlich geringere Umweltauswirkungen* haben: So können die Kohlendioxid-Emissionen um 21 Prozent gesenkt werden.

*Bezogen auf die Futterproduktion für 1.000 Kilogramm Schweine-Lebendgewicht und den der Studie zugrundeliegenden Annahmen und Rezepturen

Tarmstedter Ausstellung

Fußballspielen macht Laune. Aber Fußballspielen im Schlamm? Das verspricht für alle Wagemutigen jede Menge Extra-Action und für die Zuschauer allerfeinste Unterhaltung – und das für einen guten Zweck. Am Samstag, 13. Juli, laden die Niedersächsische Landjugend, das Fachmagazin Land & Forst, die Tarmstedter Ausstellung und die AGRAVIS Raiffeisen AG als Partner ab 11 Uhr zum Schlammfußball-Turnier auf das Gelände der Tarmstedter Ausstellung ein.

Seit Jahren organisiert die AGRAVIS gemeinsam mit den oben genannten Partnern unterhaltsame sportliche Aktionen, die während der Tarmstedter Ausstellung vor allem bei jungen Besuchern für viel Aufsehen sorgen. Die AGRAVIS stellt dabei die Gewinnsumme von 1.000 Euro zur Verfügung, die an soziale Projekte gespendet wird.

In diesem Jahr werden zwölf Teams mit je fünf Spielern im Schlamm antreten und zeigen, dass sie auf jedem Untergrund topfit sind. Die Gewinnermannschaft überreicht die Spendensumme an den Partner der Niedersächsischen Landjugend, Ghana e.V. Der Ghana e.V. wurde 1988 innerhalb der Niedersächsischen Landjugend e.V. gegründet und unterstützt vor allem Frauen und Jugendliche.

Weitere Infos zur Tarmstedter Ausstellung sowie zum Schlammfußball unter www.nlj.de/schlammfussball

Kompaktinfos Tarmstedter Ausstellung

  • Veranstaltungsort: Freigelände in Tarmstedt (Elbe-Weser-Dreieck)
  • Dauer: 12. bis 15. Juli 2019
  • Öffnungszeiten: täglich von 9 bis 18 Uhr
  • Rund um das Ausstellungsgelände befinden sich gut ausgeschilderte Parkflächen. Parkplätze für Menschen mit Handicap, Motorradfahrer und Fahrradfahrer befinden sich am Haupteingang West.
  • Die Linie 630 der EVB fährt aus Richtung Bremen oder Zeven die Haltestelle „Tarmstedt/Busbahnhof“ an. Von dort ist für Fahrgäste des Linienbusses ein Shuttle-Service zum Ausstellungsgelände eingerichtet.
  • „Treffpunkt Raiffeisen“: Block E2 und E3


Medienservice Ausgabe 6/2019

Ampfer

Ampfer, wohin das Auge reicht: Wegen der großen Trockenphase in 2018 zeigen sich Grünlandflächen vielerorts von dieser unvorteilhaften Seite. Imke Hansing, Pflanzenbau-Vertriebsberatung der AGRAVIS Raiffeisen AG, erläutert im Interview wesentliche Maßnahmen, um einem Ampferkreislauf entgegenzuwirken.

Frau Hansing, wie kann das Grünland wieder fit gemacht werden und warum ist der Ampfer aktuell ein Problemfall?

Hansing: Der Stumpfblättrige Ampfer ist eine echte Herausforderung in der Grünlandbewirtschaftung. Mit seinem ausgeprägten Wurzelwerk und geringen Ansprüchen an seine Umwelt etabliert er sich an allen Standorten – ein Standortgeneralist, der sich sowohl generativ (Samen) als auch vegetativ (Wurzelstock) ausbreiten kann. Während die Futtergräser in der extremen Trockenheit 2018 in einen Zustand der Lethargie verfielen, nutzte der Ampfer seine Pfahlwurzel und mobilisierte Reserven. Von der Dürre gestresste Grasnarben, überbeanspruchte oder vernachlässigte Narben bieten wenig Konkurrenz, sodass der Ampfer sich nahezu ungebremst ausgebreitet hat. Ampfer ist nicht nur ein „Platzräuber“ und Konkurrent um Nährstoffe und Wasser für die wertvollen Futtergräser, sondern beeinflusst mit seinem hohen Gehalt an Oxalsäure, dem geringen Futterwert sowie einer schlechten Verdaulichkeit nachhaltig die Grundfutterqualität.

Mit welchen konkreten Maßnahmen können Grünlandbewirtschafter gegensteuern?

Hansing: Das Unkraut verdrängt wertvolle Gräser, und eine Nachsaat allein reicht oft nicht mehr aus. Die weitere Ausbreitung kann durch eine regelmäßige Nachmahd und gezielte Pflanzenschutzmaßnahmen begrenzt werden. Durch eine intensive Beweidung oder Schnittnutzung werden die Schadpflanzen zurückgedrängt und ausgehungert. Anschließend ist der Spätsommer der ideale Zeitpunkt für eine selektive Herbizidmaßnahme. Zum einen ist der wertvolle Gräserbestand zu dieser Zeit unempfindlicher und der Ampfer durch das Aushungern geschwächt, zum anderen leitet der Ampfer zu dieser Vegetationszeit den meisten Wirkstoff in sein weitreichendes Wurzelsystem ab, sodass eine nachhaltige Bekämpfung erzielt wird. Mehrjährige Wurzelunkräuter wie der Ampfer sind gegenüber systemischen Herbiziden nur in bestimmten Entwicklungsphasen empfindlich und erweisen sich in anderen Entwicklungsphasen wiederum als nahezu resistent. Der Erfolg der chemischen Bekämpfung ist maßgeblich von der Ableitung der Wirkstoffe zusammen mit den Assimilaten in die Wurzel abhängig. Höchste Wirkungsgrade werden beim Ampfer im Rosettenstadium mit Beginn der Blütenstängel-Streckung erzielt.

Worauf ist bei der Vorbeugung zu achten?

Hansing: Ziel muss es sein, den Ampferkreislauf zu durchbrechen. Im Vordergrund stehen eine intensive Grünlandpflege und ein optimierter Umgang mit dem Wirtschaftsdünger in Kombination mit einer mechanischen und chemischen Bekämpfung, um das Problem nachhaltig zu lösen. Hervorzuheben ist die Nachsaat mit standortgeeigneten Grünland-Mischungen – etwa nach erfolgter Pflanzenschutzmaßnahme –; sie ist zwingend notwendig, um die entstandenen Lücken aktiv mit hochwertigen Gräsern zu schließen, bevor weitere Unkrautwellen und Ungräser diesen Part übernehmen. Insbesondere der Ampfer als Lichtkeimer hat in lückigen Narben besonders leichtes Spiel: Eine Ampferpflanze bildet bis zu 60.000 Samen pro Jahr, die bis zu 80 Jahre keimfähig sind. Kompostierung und Vergärung kann die Keimfähigkeit um nahezu 100 Prozent reduzieren. Darum sollte präventiv auf eine dichte Grasnarbe geachtet und nutzungsbedingten Lücken mit einer kontinuierlichen Nachsaat vorgebeugt werden – mit dem Ziel, langfristig die Grünlandfitness zu erhöhen! Ausführliche Infos zum Thema Ampferbekämpfung und Nachsaat gibt es auch in IQ-Plant, der Pflanzenbau-App der AGRAVIS.

Tropfer
Für den Versuch werden die Tropfrohre mit einer vierreihigen Verlegemaschine in die Dämme eingebracht. Dies soll zeigen, ob die Tropfbewässerung im Kartoffelbau praxisreif ist.

Welche innovativen Beregnungstechnologien sich für den Kartoffelbau eignen, überprüft die AGRAVIS Pflanzenbau-Vertriebsberatung mit weiteren Partnern zurzeit an einem Versuchsstandort in der Region Hannover. Dabei stehen die Tropfbewässerung und ihre Praxistauglichkeit im Fokus.

Nach dem trockenen Jahr 2018 wurden die Überlegungen zur Verbesserung der Beregnungstechnik deutlich ausgeweitet. Hierbei stellt sich die Frage, welche Alternative zu den klassischen Trommelregnern in die Praxis passt. Zum einen muss die Wassereffizienz gesteigert werden, zum anderen muss die Technik praktikabel und wirtschaftlich tragbar sein.

Gegenüber der klassischen Überkopfberegnung bieten die Tropfschläuche zahlreiche Vorteile:

  • Das eingesetzte Wasser ist immer direkt am Wirkort und unterliegt nicht der Verdunstung oder der Winddrift.
  • Die Kartoffelpflanze erleidet keinen Stress durch kaltes Brunnenwasser und grobe Tropfen auf das Blätterdach, auch ist die Krautfäulegefahr durch nasses Kraut deutlich geringer.
  • Eine kontinuierliche Durchfeuchtung des Damms führt zu weniger Schorfbefall und einem gleichmäßigeren Wachstum, was höhere Marktwareanteile erwarten lässt.
  • Die Tropfbewässerung kann eine Düngung über die Tropfschläuche ermöglichen.
  • In der Beregnungssaison muss keine Maschine umgebaut werden, es entfällt ein Großteil der Rüstzeiten.

Zu den nachteiligen Faktoren hingegen zählen auf den ersten Blick die vergleichsweise höheren Anschaffungskosten und die Arbeiten zum Auf- und Abbau des Systems. Ziel des Projekts ist es darum auch, zu überprüfen, ob die genannten Vorteile langfristig nicht doch überwiegen.

Das nötige Know-how für die Tropfbewässerung bringt, neben den Experten der AGRAVIS, das Unternehmen Netafim Deutschland als federführender Partner ein. Zudem ist die ICL Specialty Fertilizers beteiligt, um Effizienzsteigerungen durch umhüllte Stickstoffdünger wie die Agrocote-Linie zu überprüfen. Das Themenfeld der Fertigation wird künftig durch die ICL-SF besetzt. Darüber hinaus setzt die Firma Bosch Software Innovations bei dem Versuch die Sensortechnik Deepfield Connect Feldüberwachung ein, um Temperatur und Luftfeuchte im und über dem Blätterdach sowie die Bodenfeuchte zu messen und zu dokumentieren – und letztlich die unterschiedlichen Auswirkungen der Beregnungssysteme Tropfschlauch versus Überkopfberegnung bonitieren zu können.

Der praktische Start in die Versuchstätigkeit erfolgte Mitte April mit dem Ausbringen des Düngers, Verlegen der Tropfschläuche und Installieren der Sensoren. Während der Vegetationszeit wollen die Experten nun möglichst viele Informationen sammeln, auswerten, diskutieren und präsentieren. Zudem ist am 16. Juli ein Feldtag im niedersächsischen Lindwedel geplant, bei dem sich Interessierte zum Thema Tropfbewässerung im Kartoffelbau informieren können.

Tarmstedter Ausstellung

Landwirtschaft und Landtechnik, Gewerbe und Kommune, Haus, Garten und Freizeit, Sport und Show – die Tarmstedter Ausstellung bietet vom 12. bis zum 15. Juli ihren Besuchern wieder ein vielfältiges und abwechslungsreiches Themenspektrum. Um die 100.000 Besucher werden zu Norddeutschlands größter Regionalausstellung erwartet. „Wir sehen uns in Tarmstedt“ – das Motto ist Programm. Auch für die zwölf Raiffeisen-Genossenschaften aus dem Elbe-Weser-Dreieck und die AGRAVIS Raiffeisen AG, die den Besuchern auf 3.400 Quadratmetern am „Treffpunkt Raiffeisen“ in den Blöcken E2 und E3 ihr Produktportfolio präsentieren.

Auf insgesamt 18 Hektar Ausstellungsfläche sowie in 13 Ausstellungshallen finden die Besucher auch in diesem Jahr wieder alles rund um Landwirtschaft, Landtechnik, Garten- und Landschaftspflege, erneuerbare Energien und Tierzucht. Gut 750 Aussteller sind mit ihren Produkten und Dienstleistungen in Tarmstedt vertreten.

Die AGRAVIS Raiffeisen AG lädt gemeinsam mit den zwölf Raiffeisen-Genossenschaften aus dem Elbe-Weser-Dreieck zu ihrem „Treffpunkt Raiffeisen“ ein. Der Bereich Futtermittel-Spezialprodukte der AGRAVIS informiert über neue Entwicklungen und Produkte. Besucher erfahren alles zu den Hygienekonzepten von Desintec, über Crystalyx, dem hochwertigen Ergänzungsfutter zum Lecken, und über das Miravit-Programm zur Vorbeugung und Unterstützung vitaler Tiere. Vorgestellt werden darüber hinaus das Raiffeisen-Mineralfutter von VitaMiral. das CombiMilk-Milchaustauscherkonzept für Kälber und Lämmer sowie Silier- und Konservierungsmittel. Wie in den vergangenen Jahren profitieren die Besucher von attraktiven Angeboten.

Die AGRAVIS-Technik-Gruppe stellt ihr umfangreiches Angebot an Landtechnik und Kleingeräten vor, einschließlich praktischer Vorführungen, bei denen der Kunde auch selbst Hand anlegen kann.

Mittelpunkt des „Treffpunkts Raiffeisen“ sind wieder die beiden großen Zelte: das Haus- und Gartenmarktzelt und das „Treffpunkt Raiffeisen“-Zelt. Hier finden die Besucher das vielfältige Angebot der Raiffeisen-Märkte rund um den Garten, Haus und Heimwerker, Textil, Reitsport und Heimtier. In ihrem „Treffpunkt Raiffeisen“ setzt die AGRAVIS gezielt auf Nachhaltigkeit und serviert Kaffee und weitere Produkte in nachhaltigen Behältnissen. Das Raiffeisen-Markt-Zelt wurde in diesem Jahr von der Raisa eG initiiert und vom AGRAVIS-Bereich Märkte bei Planung, Aufbau und Kundenberatung unterstützt.

Der Außenbereich des „Treffpunkts Raiffeisen“ verwandelt sich in einen großen Garten. Besucher können Gartenmöbel, Grillgeräte, Garten- und Balkonpflanzen und vieles mehr unter die Lupe nehmen – und werden zu Grillvorführungen eingeladen. Zum entspannten Sitzen dienen neue Gartenmöbel, die nach der Messe zu Sonderkonditionen verkauft werden.

Selbstverständlich ist auch an die Kinder gedacht: Sie können sich in einer eigens gestalteten Spielecke und an der beliebten Bauernhof-Modellanlage austoben.

Tarmstedter Ausstellung

  • Veranstaltungsort: Freigelände in Tarmstedt (Elbe-Weser-Dreieck)
  • Dauer: 12. bis 15. Juli 2019
  • Öffnungszeiten: täglich von 9 bis 18 Uhr
  • Rund um das Ausstellungsgelände befinden sich gut ausgeschilderte Parkflächen. Parkplätze für Menschen mit Handicap, Motorradfahrer und Fahrradfahrer befinden sich am Haupteingang West.
  • Die Linie 630 der EVB fährt aus Richtung Bremen oder Zeven die Haltestelle „Tarmstedt/Busbahnhof“ an. Von dort ist für Fahrgäste des Linienbusses ein Shuttle-Service zum Ausstellungsgelände eingerichtet.
  • „Treffpunkt Raiffeisen“: Block E2 und E3

„Während der Feldtage haben Kunden die Möglichkeit, einen Einblick in das Versuchswesen zu erhalten und den Experten individuelle Fragen zu stellen – ein echtes Investment in Kundennähe und Kundenorientierung.“

Dr. Dirk Köckler, Vorstandsvorsitzender der AGRAVIS Raiffeisen AG

41,5

Diversität ist mitnichten nur eine „Gender“-Frage. Eine weitere Kategorie von Vielfältigkeit ist das Alter: Bei der AGRAVIS ist das Verhältnis zwischen älteren und jüngeren Mitarbeitern in der Summe ausgewogen. Der Altersdurchschnitt liegt bei 41,5 Jahren. Mehr als 24 Prozent der Mitarbeiter sind älter als 50 Jahre, rund 20 Prozent sind zwischen 31 und 40 Jahre alt.

Weitere Zahlen zur Berufswelt Agribusiness lesen Sie in unserer AGRAVIS-Grafik des Monats.


Medienservice Ausgabe 5/2019

Erdbeeren AGRAVIS

Auf rund 14.000 Hektar Fläche werden in Deutschland Erdbeeren angebaut. Welche Spuren hat die Trockenheit aus dem Vorjahr hinterlassen? Und was brauchen die Kulturen in diesem Jahr, um rundum gut zu gedeihen? Im Interview: Frank Uwihs, Sonderkulturen-Experte der AGRAVIS Raiffeisen AG.

Herr Uwihs, wann startet die Erdbeerernte in Deutschland?
Uwihs
: Eigentlich hat die Ernte schon begonnen, denn die ersten Früchte, die unter Tunnel im geschützten Anbau gereift sind, wurden beispielsweise am Niederrhein schon gepflückt. Im Freiland wird es noch ein bisschen dauern, doch in wenigen Tagen wird es wohl richtig losgehen.

Welche Auswirkungen hatte die Trockenheit 2018 auf die Kulturen?
Uwihs
: Erdbeeren sind eine Intensivkultur, da können wir die genauen Auswirkungen nur schwer abschätzen. Sicherlich waren die Pflanzen durch die Trockenheit empfindlicher als in sonstigen Jahren, aber wir schauen nun erst einmal, wie sich das Wetter weiterentwickelt. Auch wenn sie Trockenheit im Allgemeinen nicht gut vertragen und dann beispielsweise kleine Früchte ausbilden, können wir immer mit Bewässerung gegensteuern. Vieles hängt von der Witterung der nächsten Wochen ab, wir brauchen ganz einfach Regen.

Was brauchen die Landwirte für ein richtig gutes Erdbeerjahr 2019?
Uwihs
: Auf jeden Fall ausreichend Feuchtigkeit für den Boden und die Ausbildung der Früchte. Und natürlich Wärme, damit die Erdbeeren schön rot und süß und saftig werden und uns schmecken. In diesem Jahr liegen die Feiertage spät, das ist für gut für den Verkauf und den Verzehr, denn dann kommen meist auch Erdbeeren auf den Tisch. Für die Erdbeeren im Freiland wären Spätfröste natürlich nicht wünschenswert. Bis zum Ende der Eisheiligen rund um den 15. Mai kann es leider immer noch mal kalt werden.

Welche Trends gibt es in diesem Jahr?
Uwihs
: Farblich passiert einiges – angeboten werden sogar weiße Erdbeeren mit roten Nüsschen. Auch bei den Sorten gibt es Veränderungen, doch davon merkt der Kunde oft nicht viel. Im Trend liegen immertragende Sorten, sodass das Ende der Saison, üblicherweise Ende Juni, verlängert werden kann. Auch beobachten wir den Trend hin zu mehr Regionalität und Natürlichkeit. Es muss nicht zu allen Zeiten Erdbeeren geben, denn wir haben genügend Obstvielfalt, schließlich kommen beispielsweise noch die Kirschen und Blaubeeren.

AGRAVIS Infografik Grasernte

Die Grasernte ist für die Produktion von Tierfutter ein wesentlicher Faktor. In unseren Grafiken erfahren Sie mehr über die Mengen des Grasschnitts und die daraus resultierende Milchproduktion. Zusätzlich geben die Grafiken darüber Aufschluss, was bei einem guten Silage-Management zu beachten ist.

Details finden Sie hier in den AGRAVIS-Infografiken des Monats Mai.

51

Mehr als 51 Mio. Euro, und zwar genau 51,3 Mio. Euro, will die AGRAVIS in diesem Jahr in Kundennähe und in die Leistungsstärke ihrer Standorte investieren.

AGRAVIS Feldtage

Fünf Mal laden die AGRAVIS Raiffeisen AG und Partner in diesem Jahr zu regionalen Feldtagen ein. Die gezeigten Flächen sind seit Jahren Bestandteil des Versuchswesens der AGRAVIS, ihrer Tochtergesellschaften und der örtlichen Raiffeisen-Genossenschaften. In systematischen Exaktversuchen werden die regionalen, praxisrelevanten Dünge- und Pflanzenschutzstrategien auf den Prüfstand gestellt.

Alle Termine und weitere Infos zu den AGRAVIS-Feldtagen.


Medienservice Ausgabe 4/2019

Spargel AGRAVIS

Im vergangenen Jahr gab es in Deutschland eine Rekordernte von 133.000 Tonnen Spargel, vermeldete jüngst das Pressebüro Deutsches Obst und Gemüse. Die Ernte 2018 war damit 3.000 Tonnen ergiebiger als 2017, und im Vergleich zu 2016 gab es sogar 13.000 Tonnen mehr Ertrag. Aktuell ist der Spargel immer noch der Spitzenreiter im Anbau. Seine Anbaufläche erstreckt sich bundesweit auf 29.000 Hektar. Frank Uwihs, Berater für Sonderkulturen in der Pflanzenbau-Vertriebsberatung der AGRAVIS Raiffeisen AG, wirft einen Blick auf die aktuelle Lage im Spargelanbau.

Das Frühjahr hat begonnen und die Saison rückt näher: Wann können wir denn mit dem ersten Spargel rechnen?
Uwihs:
Bereits Mitte März wurden in einigen Regionen die ersten Stangen gestochen. Aber bis es richtig losgeht, muss es draußen insgesamt noch etwas wärmer werden. Kalte Nächte sind dem Wuchs nicht zuträglich. Aber wenn sich der Frühling durchsetzt, steht dem guten Wuchs nicht im Weg. Alles in allem rechnen wir zurzeit mit einem normalen Spargeljahr, auch wenn sich das Frühjahr zurzeit etwas dahinschleppt.

Das vergangene Jahr bescherte uns einen Sommer mit hohen Temperaturen und großer Trockenheit: Welchen Einfluss hat das auf den Spargel gehabt?
Uwihs:
Ob es ein gutes Spargeljahr wird, hängt von vielen Faktoren ab, nicht nur von der Wasserzufuhr. Anbauflächen, die während der Trockenheit in 2018 nicht beregnet worden sind, haben Pflanzen allerdings keine guten Bedingungen geboten. Ihre Kraft baut die Pflanze immer im jeweiligen Vorjahr auf, dazu braucht sie Wasser, aber beispielsweise auch den Kältereiz des Winters. Aber nicht nur das Wetter ist entscheidend für einen hohen Ertrag, auch der Einsatz von Folie ist ein entscheidendes Hilfsmittel im Anbau.

Welche Vorteile bietet der Folieneinsatz im Spargelanbau?
Uwihs:
Grundsätzlich sagt man: Spargel, der unter der Folie wächst, schmeckt besser, weil er einen feineren Geschmack hat. Die Landwirte nehmen diesen Trend auf und setzen Folie zunehmend für den im Spargelanbau ein. Die Vorteile für den Verbraucher liegen auf der Hand: Das gleichmäßige und schnelle Wachstum des Spargels erzeugt einen sehr milden Geschmack und ermöglicht es, schon früher mit dem Verkosten des neuen Jahrgangs beginnen zu können. Außerdem wird durch den Folieneinsatz die Temperatur des Spargels kontrolliert und die Unkrautbildung unter der Folie vermieden.

Zum Schluss: Können Sie Spargelliebhabern noch ein paar Tipps mit auf den Weg geben?
Uwihs:
Beim Kauf zählt der erste Blick: Besonders frisch ist der Spargel, der direkt vom Hof kommt. Rein äußerlich sollte die Spargelspitze noch geschlossen sein und die Oberfläche glatt. Bei der Lagerung sollte der Kunde darauf achten, dass der Spargel kühl aufbewahrt und mit einem feuchten Tuch eingeschlagen wird.

AGRAVIS Netfarming

Ein Landwirt aus Ostbevern optimiert mithilfe von AGRAVIS NetFarming und einer modernen Drillmaschine seine Erträge. Außerdem nutzt er dieses Precision Farming für die Umsetzung eines außergewöhnlichen Projekts.

Erfahren Sie mehr

„AGRAVIS lebt den Change und nutzt die Chancen – so habe ich die AGRAVIS jedenfalls bisher kennengelernt.“
(Dr. Dirk Köckler, seit 14. März 2019 Vorstandsvorsitzender der AGRAVIS Raiffeisen AG)

Düngeverodnung Lösungen AGRAVIS

Eine mögliche weitere Verschärfung der Düngeverordnung beschäftigt derzeit die gesamte landwirtschaftliche Branche. Zum Thema versammelten sich am Donnerstag, 4. April 2019, in Münster mehrere tausend Landwirte zu einer Kundgebung. Um die komplexen Anforderungen der Düngeverordnung einschließlich weiterer, sich abzeichnender Vorgaben umzusetzen, bietet die AGRAVIS für Landwirte zahlreiche Lösungen an. Sie enthalten Futterkonzepte und digitale Tools ebenso wie Pflanzenbauempfehlungen und die passende Düngetechnik.
Einen vollständigen Überblick finden Sie in unserem Extrabereich zum Thema "Lösungen zur Düngeverordnung".

Bio AGRAVIS

Seit Jahren ist das Segment „Bio“ im Lebensmittelhandel ein Wachstumsmarkt. Auch in der Verbrauchergunst hat „Bio“ einen guten Klang, denn klare Produktionskriterien und -vorgaben geben Orientierung. In der Landwirtschaft wird dieser Markt inzwischen als leistungsstarker Betriebszweig gesehen. Laut Deutschem Bauernverband können sich 17 Prozent der Landwirte vorstellen, auf Bio umzusteigen. „Wir haben das Segment in den vergangenen Monaten sehr genau analysiert und erkannt, dass sich hier ein eigenes, starkes Marktsegment in der Landwirtschaft entwickeln wird. Darum planen wir, unsere Angebote für die Bio-Landwirtschaft künftig in einer eigenen Gesellschaft zu bündeln“, kündigte Maria-Johanna Schaecher, Mitglied des AGRAVIS-Vorstandes, jüngst an.
Alles zu den Angeboten der AGRAVIS im Bereich Bio.

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Die AGRAVIS-Aktionäre erhalten – vorbehaltlich der Beschlussfassung durch die Hauptversammlung – eine Dividende von 4 Prozent bezogen auf den Nominalwert der Aktie.

Interview Uta Löffler
Uta Löffler, Leiterin des AGRAVIS-Bereichs Personal

Die AGRAVIS will gemeinsam mit den Raiffeisen-Genossenschaften dauerhaft starker Player auf dem deutschen Agrarmarkt sein und auch international gezielt weiter wachsen. Mehr Kundenerfolg, mehr Kundennähe, mehr Stringenz in der Kundenansprache stehen darum 2019 an erster Stelle und fordern auch das Personalmanagement.
Die Fokusthemen stellt Uta Löffler, Leiterin des AGRAVIS-Bereichs Personal, im Interview vor.


Medienservice Ausgabe 3/2019

RPellets AGRAVIS

Die Raiffeisen Bio-Brennstoffe GmbH (RBB), eine Beteiligungsgesellschaft der AGRAVIS Raiffeisen AG, empfiehlt den Betreibern von Pelletheizungen, frühzeitig an die neue Heizperiode zu denken. „In der Regel gehen die Preise ab dem Frühjahr saisonal zurück“, sagt Benjamin Peters, Pellethändler bei der RBB.

Aufs gesamte zurückliegende Jahr betrachtet haben Holzpellets auch in 2018 ihre Preisattraktivität behalten. Im Jahresdurchschnitt zahlten Heizungsbetreiber für eine Tonne Pellets nach Verbandsangaben rund 247 Euro, 3,15 Prozent mehr als im Vorjahr, aber 9,3 Prozent weniger als 2013. Der Absatz von Holzpellets stieg bundesweit im vergangenen Jahr um 7,3 Prozent auf das bisherige Rekordniveau von 2,4 Mio. Tonnen. 98 Prozent davon erfüllten den Qualitätsstandard ENplus A1, den auch die Raiffeisen Bio-Brennstoffe GmbH und ihre Kooperationspartner den Endkunden anbieten. Die RBB konnte ihr eigenes regionales Geschäft im vergangenen Jahr ebenfalls ausbauen, insbesondere in Ostwestfalen und im Sauerland.

Die genossenschaftliche Eigenmarke RPellets wird ausschließlich aus naturbelassenen Holzresten hergestellt und ist daher besonders klimafreundlich. Seit einiger Zeit gibt es die Ware gegen einen geringen Aufpreis auch als klimaneutrales Produkt– die durch Vertrieb und Transport entstehenden Emissionen gleicht die Raiffeisen Bio-Brennstoffe GmbH in Kooperation mit ClimatePartner über ein Waldschutzprojekt in Brasilien aus. Der klimaschonende Aspekt des Pelletheizens werde durch die Zusammenarbeit mit ClimatePartner zusätzlich unterstrichen, betont Benjamin Peters. Parallel arbeitet die Raiffeisen Bio-Brennstoffe GmbH kontinuierlich an der Verbesserung ihrer eigenen CO2-Bilanz.

Weitere Informationen und auch die aktuellen Verkaufspreise für RPellets gibt es über die kostenlose Hotline, Telefon 0800 . 682-8282, oder www.raiffeisen-bio-brennstoffe.de.

AGRAVIS NetFarming

In wenigen Wochen beginnen die Landwirte in Deutschland mit der Maisaussaat. Viele bewirtschaften Flächen mit großen Unterschieden in der Bodeneigenschaft auch innerhalb eines Schlages. Dass die Maispflanzen optimal mit Wasser und Nährstoffen versorgt werden, dafür sorgt das Konzept der teilflächenspezifischen Maisaussaat der AGRAVIS NetFarming GmbH, erklärt deren Leiter Sebastian Henrichmann.

An welchen Stellschrauben können Landwirte beim Maisanbau und Ertrag drehen?
Sebastian Henrichmann:
Die genaue Planung der Aussaatstärke spielt eine entscheidende Rolle, und sie ist auch eine der wenigen Stellschrauben, an denen der Landwirt selbst drehen kann. Dafür benötigt er allerdings die richtigen Informationen über Bodenbeschaffenheit und Wasserverfügbarkeit sowie zu Sorteneigenschaften. Die AGRAVIS NetFarming GmbH stellt diese Informationen zur Verfügung. Über unser Modul wird für jede Teilfläche die optimierte Saatstärke berechnet. Die Faustregel lautet: Je mehr Wasser der Boden hält, desto mehr Körner werden ausgelegt. Einen weiteren großen Einfluss hat die Sortenwahl, die ebenso mitbewertet wird. Dabei greifen wir beispielsweise auch auf Kenntnisse aus unseren mehrjährigen Sortenversuchen zurück.

Wie bekommt die AGRAVIS NetFarming GmbH die nötigen Informationen über die Heterogenitäten auf der Fläche des Kunden?
Sebastian Henrichmann:
Über unsere Managementzonenkarte, für die wir zunächst einmal lediglich die digitale Flächengrenze des Ackers benötigen. Seit Jahren werden regelmäßig Satellitenaufnahmen von der Europäischen Weltraumorganisation Esa und der amerikanischen Nasa erstellt. Daraus entstehen Karten, die die Vegetation zeigen. Wenn man mehrere Jahre aufeinander legt, bekommt man eine gute Übersicht der einzelnen Zonen auf einer Ackerfläche. Die Daten kommen Tausende Kilometer entfernt aus dem Weltall, der Nutzen unten am Boden ist hochgenau. Auf Basis dieser vorhandenen Satellitenbilder erstellen wir für den Schlag eine Managementzonenkarte. Wir dokumentieren die Unterschiede auf den Flächen und leiten dann die entsprechenden Maßnahmen für mehr Wirtschaftlichkeit und Bodenverträglichkeit ab. Das langjährige Wissen des Betriebsleiters fließt ebenfalls mit ein.

Was passiert, wenn die Managementzonenkarte fertig ist?
Sebastian Henrichmann:
Im nächsten Schritt kann der Landwirt anhand der Managementzonenkarte seine Aussaatkarte planen. Jeder Zone wird eine an den Boden angepasste Aussaatstärke zugewiesen, die der Landwirt aber auch nach seinen Erfahrungen noch anpassen kann. Sobald die Aussaatkarte fertig geplant ist, kann der Landwirt sie über die herstellerübergreifenden Formate ISOXML und Shape downloaden. Die Daten werden über einen USB-Stick oder auch vom NetFarming-Portal über das mobile Internet aufs Bedienterminal der Sämaschine gespielt. Die umfangreichen Erfahrungen der letzten Jahre zeigen, dass nahezu alle bekannten Hersteller von Einzelkornsätechnik seit Jahren Maschinen entwickeln und bauen, die mit Applikationskarten arbeiten können. In der Regel sind das Geräte, die nach dem ISOBUS-Standard arbeiten.
Je nach Region arbeitet die AGRAVIS NetFarming GmbH sehr eng mit den vor Ort ansässigen Genossenschaften, Agrarzentren und Technik-Gesellschaften zusammen. Hierüber besteht ein enger Draht zum Landwirt und zu den Lohnunternehmern, die oftmals über die notwendige Technik zur Umsetzung der teilflächenspezifischen Maisaussaat verfügen.
Am Ende hat der Landwirt einen Mehrertrag von durchschnittlich um die 10 Prozent erzielen können, und das nicht durch den verstärkten Einsatz von Dünger, sondern einfach durch eine Umverteilung der Körner im Feld bei der Aussaat. Darüber hinaus hat insbesondere das extrem trockene Jahr 2018 gezeigt, dass die mögliche Ertragsabsicherung ein ebenso entscheidender Punkt für diese Vorgehensweise ist.

www.netfarming.de

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Der Anteil weiblicher Mitarbeiter bei der AGRAVIS lag im Jahr 2018 bei 25 Prozent, der Anteil weiblicher Führungskräfte liegt aktuell bei unter zehn Prozent. Um den Anteil von Spezialistinnen und weiblichen Führungskräften zu steigern, definierte das Unternehmen die drei Handlungsfelder „Karriereperspektiven“, „Vereinbarkeit“ und „Vernetzung“.

TecVis GmbH Kettensäge Stiehl

Zur Hochsaison von Baumbeschnitt und Fällungen konnten Kunden der TecVis GmbH, einem Tochterunternehmen der AGRAVIS Raiffeisen AG, eine Weltneuheit testen. Die Stihl MS 500i ist die erste Kettensäge mit elektronisch gesteuerter Einspritzung – und kann Geschwindigkeit und eine hohe Drehzahl konstant halten. Für Arbeiten mit Schwerholz bedeutet das eine enorme Erleichterung. Außerdem ist das Modell leichter und handlicher als vergleichbare Motorsägen. Jürgen Voßschmidt, Verkäufer am Standort in Olfen, hat von seinen Kunden bisher ausschließlich positive Rückmeldungen bekommen. „Etliche haben uns berichtet, dass sie ein Drittel der Zeit sparen konnten“, sagt der Motorsägen-Spezialist.

„Die genaue Planung der Aussaatstärke spielt eine entscheidende Rolle, und sie ist auch eine der wenigen Stellschrauben, an denen der Landwirt selbst drehen kann. Dafür benötigt er allerdings die richtigen Informationen über Bodenbeschaffenheit und Wasserverfügbarkeit sowie zu Sorteneigenschaften. Die AGRAVIS NetFarming GmbH stellt diese Informationen zur Verfügung.“
Sebastian Henrichmann, AGRAVIS NetFarming-Experte

AGRAVIS 72 Stunden Aktion

„Einfach ma machen!“ – mit diesem Motto engagieren sich 111 Ortsgruppen der Niedersächsischen Landjugend vom 23. bis 26. Mai 2019 in ehrenamtlichen Projekten für ihre Region. Unterstützt wird die 72-Stunden-Aktion erneut von der AGRAVIS Raiffeisen AG. „Der ländliche Raum ist das Rückgrat der Bundesrepublik“, betont AGRAVIS-Unternehmenssprecher Bernd Homann. „Mit unserer Unterstützung möchten wir den ländlichen Raum und das ehrenamtliche Engagement stärken.“

Im Rahmen der Aktion wird jeder Ortsgruppe eine vorher unbekannte Aufgabe gestellt, die innerhalb von 72 Stunden bearbeitet sein muss. Von der Neugestaltung des Dorfplatzes, dem Bau eines Wanderwegs, bis hin zur Kindergartenrenovierung – die Bandbreite der möglichen Aufgaben ist groß. Von den Teilnehmern wird vor allem Kreativität, Organisationsfähigkeit und handwerkliches Geschick gefordert. Unterstützung ist dabei ausdrücklich erwünscht; die Landjugendlichen können das gesamte Dorf einspannen und gemeinsam etwas Nachhaltiges für ihre Region schaffen.

Die Aktion findet seit 1995 alle vier Jahre statt und ist eine der populärsten Veranstaltungen der Niedersächsischen Landjugend. Mit 111 teilnehmenden Ortsgruppen in diesem Jahr wurde bereits im Vorfeld eine Rekordbeteiligung verzeichnet. „Ein Rekord, der zeigt, wie engagiert und motiviert die jungen Leute auf dem Land sind“, freut sich Alena Kastens, Vorsitzende der Niedersächsischen Landjugend. Die AGRAVIS Raiffeisen AG unterstützt das Engagement der Jugendlichen bereits seit 2015.

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