Humusaufbau: Mit AGRAVIS Böden verbessern

„Zukunft Erde“ für Klimaschutz und stabilere Erträge

Was hat Bodenbearbeitung mit Klimaschutz zu tun? Oft heißt es, Landwirt:innen verursachen die großen globalen Probleme wie den Klimawandel mit. Alle Mitwirkenden in der Nahrungsmittelkette haben eine große Verantwortung. Die AGRAVIS weiß das und handelt mit ihrem innovativen Programm „Zukunft Erde“.

Wir möchten gemeinsam mit Ihnen dazu beitragen, den schädlichen Folgen des Klimawandels entgegenzuwirken. Zum Beispiel durch den gezielten Humusaufbau in Ihrem Grundboden. Das hilft nicht nur dem Klima, sondern auch Ihnen. Denn Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit vereinen, das ist unser Ziel.

Wie kann ich den Humusgehalt im Boden verbessern?

Die AGRAVIS hilft, Ihre Erträge im Pflanzenbau zu stabilisieren. Für Ackerbau-Betriebe sorgen wir mit unserem Programm Zukunft Erde für einen höheren Humusgehalt im Boden. Denn unsere Böden sind der weltweit wichtigste Speicher für organischen Kohlenstoff. Höherer Humusgehalt trägt zu einer neutraleren Treibhausatmosphäre bei. Das verlangsamt den Klimawandel. Mit unserem Know-how können Sie mit einfachen Mitteln große Ziele erreichen.
Unsere Mittel dazu sind eine ausgewogene vielfältige Fruchtfolge, Zwischenfruchtanbau und Untersaat. Zudem versorgen wir den Boden ausreichend mit organischer Substanz, indem wir Pflanzenreste einarbeiten oder organisch düngen. Dazu raten wir dazu, Böden ohne Pflug zu bearbeiten und beraten Sie bei all diesen Prozessen. Im Ergebnis sorgen wir gemeinsam für wesentlich mehr Resilienz im Boden, also spürbar widerstandsfähigere Böden.

Zudem sorgt ein höherer Humusgehalt in Ihren Böden noch dafür:

  • Sie verbessern die Wasser- und Nährstoffspeicherung.
  • Sie sorgen für aktives und vielfältiges Bodenleben und schützen stärker vor Erosion.
  • Auf dem fruchtbareren Boden gedeihen gesündere Pflanzen.
  • Sie erhöhen Ihre Erträge.

„Zukunft Erde“ hat sich in Österreich bereits bewährt

Unser Kooperationspartner bei dem Programm ist die RWA Raiffeisen Ware Austria AG. Die ist mit „Zukunft Erde“ vor etwa zwei Jahren in Österreich erfolgreich gestartet. Mittlerweile machen bereits über 200 Landwirt:innen aus Österreich mit.

”Uns ist wichtig, eine betriebswirtschaftlich erfolgreiche Landwirtschaft mit Umwelt- und Klimaschutz zu vereinen. Das Programm ‚Zukunft Erde‘ macht genau dies möglich.” - Dr. Dirk Köckler, Vorstandsvorsitzender der AGRAVIS Raiffeisen AG

So funktioniert es

Entscheiden Sie sich dafür teilzunehmen, werden wir zunächst vor Ort GPS-basierte Bodenproben entnehmen und den Humusgehalt bestimmen. Die Analysen erstellen wir in Zusammenarbeit mit der LUFA und Eurofins. Nach frühestens drei Jahren entnehmen wir ein zweites Mal Proben und ermitteln erneut den Humusgehalt. Sollte der Humusaufbau – und damit die Bindung von CO2 – erfolgt sein, erhalten Sie durch den Verkauf von CO2-Herkunftsnachweisen eine finanzielle Gegenleistung. Die Höhe des Erlöses ist abhängig vom Vermarktungspreis für CO2-Herkunftsnachweise zum jeweiligen Zeitpunkt.

Alle Unternehmen, die sich auf freiwilliger Basis klimaneutral stellen möchten, können die Zertifikate erwerben. An dem Programm können sowohl konventionell als auch biologisch wirtschaftende Betriebe teilnehmen. Um eine langfristige Kohlenstoffspeicherung zu gewährleisten, sollte die Dauer mindestens sechs Jahre bis maximal vierzehn Jahre umfassen. Interessierte Landwirtinnen und Landwirte können sich perspektivisch über Delos, AGRAVIS NetFarming oder Acker24 anmelden. Das Programm ist 2022 mit Pilot-Genossenschaften und ersten landwirtschaftlichen Betrieben gestartet.

”Die Beratung ist für uns ein sehr wichtiges Element. Gemeinsam mit Ihnen planen wir angepasste Anbausysteme und beraten Sie, wie Sie bisherige Betriebszweige im Sinne der regenerativen Landwirtschaft optimieren können.” - Anna Baumgärtel, Business-Development-Managerin im Pflanzenbau

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