Wie kann man Wasser managen?

AGRAVIS entwickelt Beregnungsmanagement für Landwirte

Die vergangenen Dürrejahre trafen vor allem die Landwirte hart: Ihnen stehen zunehmend weniger Kontingente an Beregnungswasser für ihre Pflanzen zur Verfügung. Damit Landwirte nicht vermehrt ihre Kulturen vertrocknen lassen müssen, entwickelt die AGRAVIS ein Beregnungsmanagement.

Die AGRAVIS als Teil des Fördervereins Nachhaltige Bewässerung und Wasserwirtschaft im ländlichen Raum

Die AGRAVIS hat den Bedarf in der Landwirtschaft für einen effizienten Einsatz von Wasser und damit die Notwendigkeit eines Beregnungsmanagements erkannt und analysiert mögliche Lösungsansätze in verschiedenen Bereichen. Die AGRAVIS Technik Holding GmbH gehört zu den 18 Gründungsmitgliedern des Fördervereins Nachhaltige Bewässerung und Wasserwirtschaft im ländlichen Raum. Im Förderverein tauschen sich die Ostfalia-Hochschule, Behörden, Verbände und praxisnahe Partner zu den Themen Wassermanagement, -bewirtschaftung und -verwendung aus. Herausforderungen sieht der Förderverein in der zunehmenden Konkurrenz um die vorhandenen Wasserressourcen zwischen Trinkwasserversorgung, landwirtschaftlicher Bewässerung und Naturhaushalt.

Die AGRAVIS entwickelt Beregnungsmanagement

Mit Blick auf den Klimawandel arbeiten Experten der AGRAVIS daran, den Landwirten ein Beregnungsmanagement zur Verfügung zu stellen. Die Idee: Analog zur Nährstoffmanagement-Software Delos der AGRAVIS-Konzerngesellschaft Odas IT GmbH, durch die der Landwirt erfährt, wie viel Gülle auf welche Flächen ausgebracht wurde, soll er über eine integrierte Software einen Überblick bekommen, welche Flächen er mit wie viel Wasser beregnet hat.

So funktioniert modernes Smart Farming mit Beregnungssoftware

„Diese Meldung könnte er per Knopfdruck weiterleiten zu seinem Beregnungsverband, der das Wassermanagement im lokalen Umfeld steuert. Der Landwirt könnte außerdem aufgrund der gewonnenen Daten für das nächste Jahr seine Beregnung besser planen und auch Engpässe für die laufende Saison prognostizieren“.

Gerd Schulz, Geschäftsführer der AGRAVIS Technik Holding GmbH

Das alles natürlich im engen Verbund mit den Farmmanagement-Systemen der Landwirte, um so eine maximale Integration aller Arbeiten auf dem Betrieb zu erreichen und der Idee eines modernen Smart Farmings näher zu kommen.

Digitalisierung als Grundvoraussetzung

Ein entscheidender Aspekt, um Innovationen beim Thema Beregnungsmanagement voranzutreiben, ist die Digitalisierung. Voraussetzung für alle Module: Die Daten kommen an – ob mobil oder über Glasfaser. Digitalisierung ist auch im ländlichen Raum eine Grundvoraussetzung dafür, Ressourcen wie Wasser optimal und schonend einzusetzen.

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