Ziele für nachhaltige Entwicklung

AGRAVIS und die SDGs

Die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen sind Impulsgeber der AGRAVIS-Nachhaltigkeitsstrategie. Anhand der 17 Ziele entwickelt das Unternehmen Nachhaltigkeitsthemen weiter.

Nachhaltigkeit im Unternehmen weiterentwickeln

Der AGRAVIS ist es wichtig, das Thema Nachhaltigkeit weiterzuentwickeln. Die Gründe sind vielfältig: Nachhaltiges Handeln eröffnet Perspektiven und Chancen für das Unternehmen und die Stakeholder. Und: Geschäftspartner:innen, Landwirt:innen, Kund:innen und Genossenschaften schätzen Nachhaltigkeit und beschäftigen sich selbst aktiv damit. Zusätzlich wird das Thema Nachhaltigkeit in den Lieferketten wichtiger.

Ressourcenschonung ist einer von drei Fixpunkten der AGRAVIS-Nachhaltigkeitsstrategie. Unter diesem ist neben anderen Themen auch die Nachhaltigkeit innerhalb der gesamten Lieferkette fest verankert. Als Futtermittelhersteller ist sich die AGRAVIS ihrer besonderen Verantwortung in der Beschaffung von Proteinträgern und damit auch dem Sojaanbau bewusst. Mit ihrem Engagement und ihren Entscheidungen beeinflusst die AGRAVIS in dieser Thematik mehrere globale Nachhaltigkeitsziele. Sowohl die Senkung des Ressourceneinsatzes durch verbesserte Effizienz als auch die Deckung des Futterbedarfs mit, so weit wie möglich, heimischen Pflanzen, ist der AGRAVIS ein wichtiges Anliegen.

Mischfutterproduktion bei AGRAVIS

In den vergangenen zehn Jahren hat die AGRAVIS ihr Mischfutter so umgestellt, dass 40 Prozent Sojaextraktionsschrot weniger verbraucht wurde. Dafür stiegen die Anteile an heimischen Futtermitteln an. Zum Beispiel wurde 15 Prozent mehr Getreide verfüttert und 25 Prozent mehr Rapsextraktionsschrot.

Proteinquellen in Futtermitteln

Dennoch ist Deutschland darauf angewiesen eiweißreiche Futtermittel, wie Sojaextraktionsschrot zu importieren, weil Soja aus nachhaltigem Anbau in Brasilien, aufgrund günstiger klimatischer Bedingungen, eine hocheffiziente Proteinquelle von großer globaler Bedeutung ist.

AGRAVIS orientiert sich an Vorgaben des FONAP und FONEI

Als Mitglied des Verbandes Deutscher Tiernahrung e. V. (DVT) orientiert sich die AGRAVIS an den Vorgaben des FONAP (Forum Nachhaltiges Palmöl) und des FONEI (Forum Nachhaltige Eiweißfuttermittel). Besonderes Augenmerk liegt auf der Einhaltung des Soja-Moratoriums für die Amazonas-Region. Dieses untersagt den Handel, den Erwerb und auch die Finanzierung von Soja, das von Regenwaldflächen stammt, die nach Juli 2008 gerodet wurden. Damit hat sich die AGRAVIS dem weltweit ersten freiwilligen zero-deforestation-Abkommen angeschlossen.

AGRAVIS engagiert sich im europäischen Mischfutterverband FEFAC

Darüber hinaus ist die AGRAVIS in dem europäischen Mischfutterverband FEFAC (European Feed Manufacturers Federation) aktiv. Mit der „Feed Sustainability Charter 2030“ strebt der Verband eine kontinuierliche Verbesserung der verantwortungsvollen Sojabeschaffung an. Überdies verabschiedete die FEFAC Anfang des Jahres 2021 die „Soy Sourcing Guidelines“. Diese aktualisierten Leitlinien decken eine Reihe zusätzlicher Kriterien ab und bieten damit eine glaubwürdige, überprüfbare Informationsquelle für alle Partner entlang der Wertschöpfungskette. Mit den Leitlinien wird ein wichtiger Beitrag zur weiteren Erhöhung der Markttransparenz für verantwortungsvolle Sojabeschaffung geleistet.

Alternative Proteinquellen erforschen

Um alternative Proteinquellen zu erforschen, engagiert sich die AGRAVIS in Kooperation mit mehreren Instituten im Rahmen des Programms „Innovationsräume Bioökonomie“. Mehr dazu erfahren Sie in der AGRAVIS-Audioreihe "Voll nachhaltig - Zukunft gestalten entlang der SDGs" im Audio zu SDG 17 sowie im Nachhaltigkeitsmagazin 2019 und auf der Unterseite „alternative Proteinquellen“.

Die AGRAVIS führt SDGs als neue Leitlinien ein

Die AGRAVIS entwickelt sich auch in Bezug auf ihre Leitlinien weiter, an denen sie sich orientiert. Bislang galt der GRI (Global Reporting Initiative) als Gradmesser. Ab 2021 richtet sich das Agrarhandelsunternehmen an den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen (UN) aus, den sogenannten Sustainable Development Goals, kurz SDG. Sie sind ein wichtiges Instrument, um internationale Nachhaltigkeitsziele zu erreichen und eine Zusammenarbeit in der Wertschöpfungskette zum Thema Nachhaltigkeit voranzutreiben.

Was verbirgt sich hinter den Zielen für eine nachhaltige Entwicklung?

Die „Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung“ hat zum Ziel, für alle Menschen ein zukünftiges Leben in Würde zu ermöglichen, den Frieden und die Freiheit zu fördern sowie Klima und Umwelt zu schützen. Sie wurde 2015 von den Vereinten Nationen verabschiedet und richtet sich mit ihren 17 Zielen, den Sustainable Development Goals (SDG), und den 169 Unterzielen an alle Länder der Welt. Die Agenda 2030

  • berücksichtigt die drei Dimensionen der Nachhaltigkeit: Ökonomie, Ökologie, Soziales.
  • wendet sich an alle Akteur:innen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.
  • spricht Unternehmen an, sich aktiv für die SDGs einzusetzen.

Die Nachhaltigkeitsziele kurz erklärt

Wofür steht das SDG? Warum ist es notwendig? Welches Ziel verfolgt es genau? Mit einem Klick auf das Bild finden Sie Antworten.

SDG 8: Nachhaltigkeit bei AGRAVIS
Für mehr Infos: Klick aufs Bild.

  • Dauerhaftes, breitenwirksames und nachhaltiges Wirtschaftswachstum,
  • produktive Vollbeschäftigung und
  • menschenwürdige Arbeit für alle fördern

SDG 15: Nachhaltigkeit bei AGRAVIS
Für mehr Infos: Klick aufs Bild.

  • Landökosysteme schützen, wiederherstellen und ihre nachhaltige Nutzung fördern
  • Wälder nachhaltig bewirtschaften
  • Wüstenbildung bekämpfen
  • Bodendegradation beenden und umkehren
  • Dem Verlust der biologischen Vielfalt ein Ende setzen

SDG 16: Nachhaltigkeit bei AGRAVIS
Für mehr Infos: Klick aufs Bild.

  • Friedliche und inklusive Gesellschaften für eine nachhaltige Entwicklung fördern
  • Allen Menschen Zugang zur Justiz ermöglichen
  • Leistungsfähige, rechenschaftspflichtige und inklusive Institutionen auf allen Ebenen aufbauen

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