Hauptversammlung

Informationen zum vergangenen Geschäftsjahr

In der Hauptversammlung werden die Aktionäre umfassend über das abgelaufene Geschäftsjahr informiert. Außerdem ist sie beschlussfassendes Organ und wählt Mitglieder von Aufsichtsrat und Beirat.

Franz-Josef Holzenkamp und Stephan Weil
Franz-Josef Holzenkamp (li.), Aufsichtsratsvorsitzender der AGRAVIS, und Stephan Weil, Ministerpräsident Niedersachsen

Hauptversammlung 2019

Die Hauptversammlung der AGRAVIS Raiffeisen AG fand am 9. Mai bei der Konzerngesellschaft AGRAVIS Niedersachsen-Süd GmbH in Wunstorf statt.

Aktuelle Berichte:

Dr. Dirk Köckler  AGRAVIS Hauptversammlung 2019
Dr. Dirk Köckler

Nach einem von der Trockenheit geprägten Geschäftsjahr 2018 will die AGRAVIS in 2019 Umsatz und Ergebnis stabilisieren, um ab 2020 wieder in den Wachstumsmodus zu schalten. Der AGRAVIS-Vorstandsvorsitzende Dr. Dirk Köckler richtete auf der Hauptversammlung des Agrarhandels- und Dienstleistungsunternehmens den Blick nach vorn: Vor rund 850 Aktionären und Gästen in Wunstorf-Kolenfeld/Niedersachsen formulierte der Unternehmenschef klare Ziele: Als erste Anforderung nannte er die Stärkung des genossenschaftlichen Verbundes und den Ausbau des Geschäftes mit allen Gesellschaftern. Weiter machte er klar: „AGRAVIS muss Geld verdienen in Form von thesauriertem Ergebnis. AGRAVIS muss für seine Aktionäre dividendenfähig sein. AGRAVIS muss für seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein attraktiver Arbeitgeber sein. Um diese Ziele zu erreichen, muss AGRAVIS Marktführer in den relevanten Kernbereichen werden oder bleiben.“

Auf Augenhöhe mit den Genossenschaften

Er sei davon überzeugt, dass die AGRAVIS-Gruppe gemeinsam und auf Augenhöhe mit den Genossenschaften auf Sicht diese Ziele erreichen werde. „Dazu werden wir ordentlich und zielgerichtet investieren, aber auch den Strukturwandel und den Markt als Chance begreifen – und nicht als Risiko.“ Der scharfe Strukturwandel biete dem genossenschaftlichen Verbund die Möglichkeit, durch schlanke Prozesse, Innovation und Marktzugang frei werdende Marktanteile zu besetzen. Ein Mehr an Dienstleistung beim Einsatz neuer Techniken und beim Datenmanagement biete zusätzliche Möglichkeiten der Wertschöpfung. „Diese neue Intensität gilt es, im Sinne unserer genossenschaftlichen Eigentümer zu erschließen und damit Geschäftsmodelle weiterzuentwickeln, die der Kunde nachfragt und bezahlt.“ Am Ende sei die AGRAVIS in allen Bereichen gefordert, zu den Klassenbesten zu zählen. Wenn die AGRAVIS den bestmöglichen Job mache, falle es genossenschaftlichen Aktionären, Lieferanten und Kunden aus der Industrie leicht, das Geschäft mit der AGRAVIS zu machen. „Diese Leidenschaft für das Geschäft“ bezeichnete der seit Mitte März 2019 als Vorstandsvorsitzender agierende Manager als Teil seines Verständnisses von Marktführerschaft.

Konzentration auf den Markenkern

Mit dem zurückliegenden Strategieprojekt Hanse habe die AGRAVIS bereits kompakte organisatorische Weichenstellungen hin zu mehr operativer Ausrichtung vorgenommen. „AGRAVIS beschäftigt sich mit dem, was der Kunde benötigt und wofür er letzthin auch bereit ist, einen Marktpreis zu bezahlen. AGRAVIS muss das tun, was AGRAVIS kann und wofür sie ein nachhaltiges, wirtschaftliches Geschäftsmodell liefern kann“, forderte er eine Konzentration auf den Markenkern. Als Beispiele für die Umsetzung der Konzernstrategie nannte Dr. Köckler den Bau einer Flüssigdüngeranlage in Schwedt als Joint Venture mit dem Verbio-Konzern, die Gründung der Regio Baustoffe GmbH & Co. KG, die schlagkräftige neue Aufstellung im Geschäft mit Spezialfuttermitteln sowie die Einführung einer einheitlichen ERP-Systemlandschaft, die schlanke Prozesse ermögliche. Auch in den Bereichen Pflanzen, Tiere und Technik gewinne der das Rennen, der die vom Kunden und Markt geforderten Prozesse effizient, sicher und besser als andere beherrscht. „Hier liefert AGRAVIS als Verbundpartner.“

AGRAVIS-Pläne zu den Themen Bio und Digitalisierung

Die eigene Leistungsfähigkeit an den Kundenbedürfnissen auszurichten, ist laut Dr. Dirk Köckler ein Schwerpunkt der aktuellen und künftigen AGRAVIS-Aufgaben. Dies gelte es, innerhalb des genossenschaftlichen Verbundes in gemeinsames Geschäft umzumünzen: „Auf Augenhöhe. Mit Professionalität und gegenseitiger Wertschätzung.“ Mit Blick auf das operative Geschäft skizzierte Dr. Köckler die AGRAVIS-Pläne zu den Themen Bio und Digitalisierung: Die AGRAVIS plant für die zweite Jahreshälfte den Eintritt in den Bio-Markt mit einer eigenen Gesellschaft unter dem Namen „biovis“ und will ihre digitalen Services im Sinne der Kunden bündeln und ausbauen. Die Herausforderungen des Marktes beschrieb er am Beispiel der Futtermittelproduktion, einer Kernkompetenz der AGRAVIS. „Wir kennen uns in diesem Geschäft mit kleinen Margen, hohem technischen Anspruch und volatilen Märkten aus.“ Auf den bevorstehenden Strukturwandel sei die AGRAVIS eingestellt – durch Kooperationsmodelle mit Genossenschaften sowie eine Wachstumsstrategie außerhalb des Kernarbeitsgebietes. Genauso wichtig sei es aber, den Kunden künftig stärker als bisher ganzheitliche Lösungen und Konzepte anzubieten, die weit über die Belieferung von Futtermitteln hinausgehen. Hier sei die AGRAVIS bereits aktiv, zum Beispiel mit der Nährstoff-Software Delos, die bei der Umsetzung der Düngeverordnung helfe.

Bekenntnis zum dänischen Partner DAVA Group

Abschließend legte Dr. Köckler in seiner ersten Hauptversammlungsrede als Vorstandsvorsitzender ein klares Bekenntnis zur Kooperation mit dem dänischen Partner DAVA Group ab: „Die Zusammenarbeit in den verschiedenen Joint Ventures läuft ausgesprochen gut.“ Sorgenkind bleibe aber die Ceravis AG. Hier sei ein Turnaround dringend erforderlich.

AGRAVIS bleibt weiter auf Wachstumskurs

Die Zahlen zum Geschäftsjahr 2018 hatte eingangs der Hauptversammlung Finanzvorstand Johannes Schulte-Althoff vorgestellt. Das abgelaufene Geschäftsjahr konnte die AGRAVIS trotz der monatelangen Trockenheit und eines immer intensiver werdenden Marktes mit einem erfreulichen Umsatzsprung auf 6,6 Mrd. Euro und einem Ergebnis vor Steuern von 30,4 Mio. Euro abschließen. „Unter dem Strich sind wir angesichts der besonderen Rahmenbedingungen zufrieden. Wir haben dem Wetter getrotzt. AGRAVIS bleibt – trotz der Trockenheit – weiter auf Wachstumskurs“, betonte Schulte-Althoff.

Pragmatische Lösungen für die Kunden

Die geschäftlichen Kennzahlen unterstreichen nach seinen Aussagen die Leistungsfähigkeit der AGRAVIS-Gruppe. Beim Umsatz gelang ein Plus von 2,2 Prozent, beim Ergebnis vor Steuern ein Anstieg gegenüber Vorjahr um 20,2 Prozent und auch das operative EBIT lag mit 81 Mio. Euro nochmals rund 9,4 Prozent höher als 2017. „Dennoch“, so Schulte-Althoff, „haben wir im Herbst 2017 mit anderen Zahlen geplant. Unser Ziel war ambitionierter. Die fehlende Ertragsschöpfung aufgrund der Trockenheit traf besonders den Agrarhandel und das Betriebsmittelgeschäft. Unser breites Portfolio hat uns in dieser Situation zwar geholfen, aber die Geschäftsfelder Tiere, Technik, Märkte und Energie konnten die Ertragsausfälle nur bedingt auffangen.“ Bezogen auf das gesamte Getreidejahr – von der Ernte 2018 bis zur Ernte 2019 – bezifferte Schulte-Althoff die trockenheitsbedingte Lücke beim Ergebnis vor Steuern auf 40 Mio. Euro. Die AGRAVIS-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hätten in dieser Situation im Sinne der Kunden pragmatische Lösungen entwickelt und einen wirklich guten Job gemacht. „Deshalb konnten wir Marktanteile gewinnen und weiter wachsen. Wir haben uns stabil weiterentwickelt.“ Dies zeige sich auch an der positiven Entwicklung des Eigenkapitals, das bis zum Ende des Geschäftsjahres 2018 auf 581 Mio. Euro angestiegen sei.

AGRAVIS Hauptversammlung

In den ersten vier Monaten 2019 hat die AGRAVIS einen Umsatz von 2,1 Mrd. Euro erzielt, der damit den Wert des Vorjahreszeitraums erreichte. Das Ergebnis vor Steuern liegt aktuell aber noch deutlich unter dem Vorjahresniveau. „Nichtsdestotrotz halten wir an unseren Planungen für 2019 fest“, betonte der Vorstandsvorsitzende Dr. Dirk Köckler während der Hauptversammlung in Wunstorf-Kolenfeld/Niedersachsen. „Wir wollen das Jahr mit einem Umsatz von 6,5 Mrd. Euro auf gutem Vorjahresniveau abschließen und auch beim Ergebnis gehen wir bei 30,1 Mio. Euro vom stabilen Vorjahreswert aus.“

Teure Trockenperiode für die AGRAVIS-Gruppe

Dass die Folgen der Trockenheit 2018 sich auch im ersten Halbjahr 2019 noch deutlich auf den Geschäftsverlauf auswirken werden, war den AGRAVIS-Verantwortlichen bekannt. Insgesamt kostet die Trockenperiode des Vorjahres die AGRAVIS-Gruppe rund 40 Mio. Euro an Ergebnis vor Steuern. Davon entfielen 24 Mio. Euro auf das Geschäftsjahr 2018, 16 Mio. Euro auf 2019. „Diese Summe haben wir teilweise auch schon verarbeitet, aber unter dem Strich war der Start schwer“, erklärte Dr. Dirk Köckler. Das zeigten auch die Zahlen. Nach einem erneut trockenen April sei der Regen zum Monatsende gerade noch rechtzeitig gefallen und nähre die Hoffnung auf ein „normales“ Geschäftsjahr.

Ambitionierte Ziele und hohe Investitionen

Der Vorstandsvorsitzende verhehlte nicht, dass die Ziele für Umsatz und Ergebnis aus heutiger Sicht und beim Blick auf die aktuellen Zahlen ambitioniert seien. „Aber eine normale Ernte, keine Afrikanische Schweinepest und kein erneutes Ausnahmejahr vorausgesetzt, gehen wir davon aus, dass wir die Planzahlen erreichen können.”
Die Investitionen sollen mit 51,3 Mio. Euro in 2019 hoch bleiben und auf Abschreibungsniveau liegen. Das Eigenkapital will die AGRAVIS auf 600 Mio. Euro ausweiten bei einer stabilen Eigenkapitalquote von 30 Prozent. Dr. Köckler hierzu: „Auch das sind Kennzahlen, an denen wir uns messen lassen wollen.“

Johannes Schulte-Althoff
Johannes Schulte-Althoff

Die AGRAVIS Raiffeisen AG stärkt über einen längeren Zeitraum ihr Eigenkapital und stellt ihre Finanzstruktur damit zugleich breiter auf. Die Hauptversammlung des Agrarhandels- und Dienstleistungsunternehmens in Wunstorf-Kolenfeld/Niedersachsen beschloss mit großer Mehrheit eine Satzungsänderung, die in den nächsten zwei Jahren eine Erhöhung des Grundkapitals um 12 Mio. Euro ermöglicht. Zugleich wurde der Vorstand ermächtigt, innerhalb der kommenden fünf Jahre Genussrechte in einem Gesamtnennbetrag von bis zu 100 Mio. Euro zu begeben.

„Beide Maßnahmen sorgen für zusätzliches Eigenkapital und versetzen uns in die Lage, weitere Wachstumsschritte der AGRAVIS zu finanzieren und flexibel auf sich ergebende Marktchancen reagieren zu können“, erklärte Finanzvorstand Johannes Schulte-Althoff hierzu.

Die Kapitalerhöhung über die Ausgabe neuer vinkulierter Namensaktien könne zu einer engeren Zusammenarbeit mit eventuellen neuen Marktpartnern führen, die häufig an wechselseitigen Beteiligungen als dauerhafter Kooperationsplattform interessiert seien. Das setze eine schnelle Verfügbarkeit von Aktien voraus, so Schulte-Althoff. Im gleichen Atemzug betonte er, dass auch Mitarbeiter weiterhin die Chance haben sollten, Aktien zu zeichnen. Das erhöhe die Identifikation mit dem Unternehmen, schaffe Leistungsanreize und fördere die langfristige Bindung zur AGRAVIS.

Die Ausgabe von Genussrechten ist eine weitere Form der Eigenkapitalbildung, „mit der wir das künftige Wachstum des Unternehmens unterlegen wollen“, so Schulte-Althoff. Damit sollen bisherige Aktionäre, interessierte Landwirte, aber auch Banken eine weitere Möglichkeit erhalten, direkt in die AGRAVIS zu investieren bzw. Geld anzulegen. Mit diesem Finanzierungsinstrument hat die AGRAVIS in der Vergangenheit bereits mehrfach gute Erfahrungen gemacht und eine starke Nachfrage bei potenziellen Anlegern erfahren. „Das Investoreninteresse hatte seinerzeit unsere Erwartungen übertroffen“, so Johannes Schulte-Althoff rückblickend. Der Finanzvorstand wertet das als Indiz, dass die AGRAVIS nicht nur am Agrarmarkt, sondern auch bei Investoren als attraktives, langfristig orientiertes und verlässliches Unternehmen wahrgenommen wird.

Die Genussscheine sollen eine Laufzeit von bis zu 10 Jahren haben. Die Details wie Zeitpunkt, Ausgabekurs und Verzinsung werden derzeit vorbereitet und vermutlich im Herbst vorgestellt.

Johannes Schulte-Althoff
Johannes Schulte-Althoff

Die rund 6.200 Anteilseigner der AGRAVIS bekommen in diesem Jahr eine Dividende von 1,02 Euro pro Aktie. Das hat die Hauptversammlung in Wunstorf-Kolenfeld/Niedersachsen beschlossen. Bezogen auf den rechnerischen Wert der Aktie von 25,60 Euro entspricht das einer Dividendenrendite von 4 Prozent. „Gemessen an den niedrigen Verzinsungen anderer Anlageformen am Kapitalmarkt ist das weiterhin sehr attraktiv“, unterstrich Finanzvorstand Johannes Schulte-Althoff vor den rund 850 Aktionären und Gästen die nachhaltige Dividendenfähigkeit der AGRAVIS-Aktie. Die Gesamtausschüttung erreicht damit eine Summe von 8,2 Mio. Euro, das sind 44 Prozent des Konzernjahresüberschusses.

Im Geschäftsjahr 2018 erhöhte sich das gezeichnete Kapital der AGRAVIS Raiffeisen AG auf 205,5 Mio. Euro (Vorjahr: 200,2 Mio. Euro). Das Kapital ist in 8,03 Mio. vinkulierte Namensaktien eingeteilt. Die Kapitalerhöhung resultiert aus der Gründung der „Raiffeisen West AG“. 32 westfälische Genossenschaften und genossenschaftliche Unternehmen bündeln darin ihre Interessen als Aktionäre, sodass nun mit der „Raiffeisen West AG“, „VR Holding“ und der „RHN Raiffeisen Norddeutschland“ drei starke nationale genossenschaftliche Aktionärsgruppen existieren. Dies führt auch auf der Aktionärsseite der AGRAVIS zu einer Stärkung des genossenschaftlichen Verbundes. Gemäß Satzung müssen mindestens 60 Prozent der AGRAVIS-Aktien von Genossenschaften oder genossenschaftlichen Unternehmen gehalten werden. Aktuell sind es 61,7 Prozent. 28,4 Prozent der Aktien befinden sich im Eigentum von branchennahen juristischen und natürlichen Personen. Darüber hinaus sind landwirtschaftliche Betriebe mit 4,5 Prozent und Mitarbeiter mit 5,4 Prozent an der AGRAVIS beteiligt.

Der Handelswert der AGRAVIS-Aktie wird als Folge der positiven Unternehmensentwicklung nun abermals angehoben – um 0,50 Euro auf 61,50 Euro pro Aktie. Seit Gründung der AGRAVIS Raiffeisen AG im Oktober 2004 ist der Wert der Aktie somit um 35,90 Euro angestiegen. Dies entspricht einer Erhöhung um 140 Prozent.

Franz-Josef Holzenkamp
Franz-Josef Holzenkamp

Der 20-köpfige Aufsichtsrat der AGRAVIS Raiffeisen AG kann seine Aufgaben in unveränderter Besetzung weiterführen. Während der Hauptversammlung des Agrarhandels- und Dienstleistungsunternehmens in Wunstorf-Kolenfeld/Niedersachsen wurden Susanne Schulze Bockeloh, Landwirtin und Vorsitzende des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes Münster, Axel Lohse aus Stade, Vorstandsmitglied der RAISA eG, und Günter Lonnemann aus Ankum, Geschäftsführer Raiffeisenagrar, für jeweils fünf Jahre wiedergewählt. „Ich gratuliere zur Wiederwahl in den Aufsichtsrat und freue mich auf die weitere Zusammenarbeit“, sagte der Vorsitzende des Kontrollgremiums, Franz-Josef Holzenkamp.

Auch für den AGRAVIS-Beirat standen turnusmäßig Wahlen an. Als neue Mitglieder wurden Theo Averbeck, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Raiffeisen-Warengenossenschaft Vechta-Dinklage eG, und Hermann Schartmann, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Raiffeisen-Warengenossenschaft Emsland-Süd eG, gewählt. Sie übernehmen die Mandate von Bernhard Mährlein und Paul Graé, die in den Ruhestand gegangen sind. Als Beiratsmitglieder bestätigt hat die Hauptversammlung: Friedrich Becker (Werl-Budberg), Dr. Henning Behrens (Wildeshausen), Maik Bilke (Kemberg), Ronald Buchholz (Beiersdorf-Freudenberg), Folkert Groeneveld (Dassel), Christoph Heer (Lügde), Jan-Gerd Hoegen (Bad Bentheim), Hugo Lohmann (Hude), Hermann Mammen (Wiefelstede), Andreas Pape (Gnarrenburg), Bernward Resing (Lüdinghausen), Hermann Schmidt (Bippen), Joachim Schoth (Eickeloh), Kai Schubert (Trittau) und Manfred Tannen (Esens). Als kooptierte Mitglieder, die nicht von der Hauptversammlung gewählt werden, hatten bereits in den vergangenen Wochen Peter Götz (Hannover) und Frank Niemer (Münster) ihre Tätigkeit im AGRAVIS-Beirat aufgenommen. Mit Dank für das jahrelange Engagement in diesem Gremium waren zuvor Paul Graé (Spelle), Bernhard Mährlein (Dinklage), Johann Prümers (Steinfurt) und René Rothe (Hannover) verabschiedet worden. Der AGRAVIS-Beirat hat beratende Funktion und besteht aus 47 Mitgliedern aus landwirtschaftlichen und genossenschaftlichen Organisationen.

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