Vorsicht bei Gärgashauben

Praktische Tipps für Landwirte

UPDATE (12. Mai 2020): Die ersten Grassilagen liegen unter der Folie. Aufgrund der kühlen Witterung und der kalten Nächte liegen die erreichten Anwelkgrade nach bisherigen Informationen vielerorts im Bereich von 30 bis 35 Prozent Trockensubstanz (TS). Das bedeutet, dass die Gärung in diesen Silagen intensiver abläuft und sich mehr Gärgase bilden. Erste Berichte aus der Praxis bestätigen das.

Hinzu kommen vermutlich auch höhere Nitratgehalte. Die Pflanzen haben nach den wenigen Regentagen in der zweiten Aprilhälfte den Stickstoff aus dem Boden aufgenommen, aber noch nicht komplett in Pflanzenwachstum umgewandelt. Bisher gibt es zwar noch keine Hinweise zu einem verstärkten Auftreten nitroser Gase, jedoch sollte das weiterhin beobachtet werden.
Gärgase sind gefährlich und giftig, gehören aber auch zur Silierung dazu. Dort, wo sie beobachtet werden, ist besondere Sorgfaltspflicht geboten.

Wie genau es zu welchen Gasbildungen bei der Silierung kommt und welche dieser Gase wie gefährlich sind, erläutern wir umfassend im Ratgeber unter „Gärgase sind giftig“ auf silierung.de.
Landwirte erhalten dort auch ganz praktische Tipps, was sie tun können, um Gefahren durch Gärgase zu begegnen.

Standortdaten ändern

Bestimmen Sie hier Ihren Standort. Tragen Sie hierfür lediglich Ihre PLZ sowie die Straße ein.