Vorsicht bei Gärgashauben

Praktische Tipps für Landwirte

Die ersten Grassilagen sind vielfach bereits siliert. Witterungsbedingt liegen die erreichten Anwelkgrade oft im niedrigen bis mittleren Trockenmassebereich. Die Gärungsintensität ist demzufolge auch höher. Außerdem kann in den teilweise noch jungen Grasbeständen von höheren Nitratgehalten ausgegangen werden.

Demzufolge wird auch in diesem Frühjahr wieder vielerorts verstärkt von Gärgashauben auf den Silos berichtet, also von Wölbungen der Silierungsfolien. Dort, wo diese Gärgashauben beobachtet werden, ist besondere Sorgfaltspflicht anzuraten. Gärgase sind immer ein Gemisch aus Kohlendioxid und nitrosen Gasen und sehr giftig. Da diese Gase schwerer als Luft sind, sinken Sie nach unten. In diesen Bereichen, in denen sie aus dem Silo austreten, besteht immer erhöhte Vergiftungsgefahr.

Wie genau es zu welchen Gasbildungen bei der Silierung kommt und welche dieser Gase wie gefährlich sind, erläutern wir umfassend im Ratgeber unter „Gärgase sind giftig“ auf silierung.de.
Landwirte erhalten dort auch ganz praktische Tipps, was sie tun können, um Gefahren durch Gärgase zu begegnen.

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