Kälberaufzucht

So kommen Kälber gesund durch den Winter

Mit Ergänzungsfuttermitteln lässt sich die Gesundheit von Jungtieren gezielt stärken. Positive Erfahrungen damit hat der Ausbildungsbetrieb Griepenkerl gesammelt.

Crystalyx
Lutz Tönjes, Berater für Spezialitäten bei der AGRAVIS Mischfutter Oldenburg/Ostfriesland GmbH, Arndt Griepenkerl und Gerald Krabbe, Produktmanager Crystalyx, sind von den positiven Effekten der Leckmassen überzeugt (v. li.).

Manchmal hält der Herbst frühzeitig Einzug, bereits im September kann es kühl, nass und windig werden. Das erlebt immer wieder auch der Ausbildungsbetrieb Griepenkerl GbR im niedersächsischen Wardenburg-Littel. Den 260 Milchkühen und ihrer Nachzucht macht solches Wetter aber nichts aus. Die Tiere sind in aller Regel fit und vital, die Tierarztkosten liegen auf niedrigem Niveau. Dennoch sorgt Familie Griepenkerl stets vor und stellen ihren Kälbern die Leckmasse Crystalyx Mentholyx hin. „Vorbeugen ist besser als Heilen“, erläutert Juniorchef Arndt Griepenkerl einen betrieblichen Grundsatz. „Nachdem wir die Kübel erstmalig aufgestellt hatten, haben wir einen positiven Effekt festgestellt. Im Kälberstall war deutlich weniger Husten aufgetreten als in den Vorjahren und der Allgemeinzustand war definitiv besser.“ Und darum steht das Ergänzungsfuttermittel jedes Jahr wieder bereit.

Leckmasse mit ätherischen Ölen

Gerald Krabbe, Produktmanager Crystalyx erläutert den positiven Effekt der Leckmasse: „Das in einem einzigartigen Verfahren hergestellte Ergänzungsfuttermittel enthält eine hohe Energiekonzentration auf Basis hochwertiger Zucker, Fett sowie Mineralien. Die Kälber sind stärker, vitaler und widerstandsfähiger. Die zudem enthaltenen ätherischen Öle – Eukalyptus und Menthol – stimulieren das Immunsystem und beugen ernährungsphysiologisch Atemwegserkrankungen vor.“

Die Leckmasse bekommen die Tiere ab der zweiten Lebenswoche. Aufgenommen werden zirka 30 Gramm pro Tag und Kalb. Vorher sieht die Fütterung so aus: Direkt nach der Geburt erhalten die Kälber bis zu drei Liter Biestmilch. In den ersten drei Tagen bekommen sie bis zu vier Liter Vollmilch pro Mahlzeit und im Anschluss den hochwertigen Milchaustauscher CombiMilk Galant. In den ersten zwei Wochen sind es bis zu acht Liter am Tag. Mit dem Umzug in die Gruppenboxen nach zwei Wochen werden zehn Liter Milchaustauscher am Tag gefüttert, zusätzlich Heu, Kraftfutter als Kälber-TMR (mit kurz gehäckseltem Stroh plus Miravit MaltoDrink), Silage und Crystalyx Mentholyx. Nach 70 Tagen werden die Tiere abgesetzt.

Biestmilchversorgung und Hygienemanagement

Für die Gesundheit und Leistungsbereitschaft der Tiere ist die Biestmilch-Fütterung, vor allem in ausreichender Menge, in den ersten Stunden nach der Geburt der entscheidende Faktor. Hinzu kommt ein konsequentes Hygienemanagement auf dem Betrieb. „Schließlich haben die Kälber die natürliche Angewohnheit, ihre Umgebung abzulecken. Wenn die Stalleinrichtung nicht sauber ist und Keime aufgenommen werden, führen diese ebenfalls zu Krankheiten“, erklärt Arndt Griepenkerl.

Auch der Leckmasse komme dabei eine wichtige Bedeutung zu, erläutert Lutz Tönjes, Berater für Spezialitäten bei der AGRAVIS Mischfutter Oldenburg/Ostfriesland GmbH. „Crystalyx Mentholyx fördert die Beschäftigung, sodass das gegenseitige Besaugen und das Ablecken der Stalleinrichtung deutlich reduziert wird.“

Ziel: fünf oder mehr Kälber von einer Kuh

Neben dem besseren Allgemeinzustand sei das auch ein wichtiges Argument, Crystalyx Mentholyx das ganze Jahr über bereitzustellen, betont Tönjes. Auch wenn die Zusatzfunktion durch die ätherischen Öle vor allem in Stresssituationen wie Umstallen oder nasskalter Witterung zum Tragen kommt, wirken sich der extra Schub Energie, Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitamine grundsätzlich positiv auf Wohlbefinden und Tiergesundheit aus.

Durch die Aufnahme des Ergänzungsfutters wird der Pansenstoffwechsel gefördert und die Futterverdaulichkeit und -aufnahme gesteigert. „Dieser frühzeitige Effekt auf die Pansenmikroben und die Grundfutteraufnahme wirken sich auf die spätere Leistung der Tiere aus“, ergänzt Gerald Krabbe. „Damit wird ein guter Start ins Leben gesichert und der Grundstock für die Langlebigkeit der Tiere gelegt. Im deutschlandweiten Durchschnitt gehen Kühe schon nach drei Laktationen vom Hof. Langfristiges Ziel sollte aber sein, fünf oder mehr Kälber von einer Kuh zu bekommen.“ Auch für die Griepenkerl GbR ein wichtiges Argument, Crystalyx Mentholyx nach dem Winter weiterzufüttern.

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