Galopp-Pferdefutter

Interview mit Olympiasiegerin Isabell Werth

Sie ist Einzel- und Mannschaftssiegerin der Olympischen Spiele, Welt- und Europameisterin und Deutsche Meisterin: Isabell Werth. Die Dressurreiterin mit einem Betrieb mit mehr als 100 Pferden vertraut bereits seit über 16 Jahren auf die Qualität von Galopp-Pferdefutter und ist seither auch Gesicht der Marke.

Isabell Werth mit Pferd Satchmo
Isabell Werth mit Weltpferd „Satchmo“ (li.), mittlerweile 26 Jahre.

Dr. Susanne Marx-Nowak, Produktmanagerin der Marke Galopp-Pferdefutter bei der Equovis GmbH, sprach mit Isabell Werth.

Dr. Marx-Nowak: Wie empfinden Sie diese Partnerschaft?

Isabell Werth: Wann immer ich ein Problem habe, kann ich anrufen. Egal ob es die Reisevorbereitungen der Olympischen Spiele mit den besonderen Verpackungsbedingungen sind oder Fragen zur allgemeinen Fütterung. Alles ist hochprofessionell und ich freue mich sehr, einen solchen Partner zu haben.

Dr. Marx-Nowak: Was ist Ihnen denn in Bezug auf die Pferdefütterung wichtig?

Isabell Werth: Die Fütterung hat für mich den ganz großen Vorteil, gerade in unserem Haus, dass wir die ganze Bandbreite abdecken. Wir haben hier einen Betrieb von der Zuchtstute bis zum Fohlen und natürlich auch bis zum Leistungssport. Eben alles, was Futter oder eine Futtermarke abdecken muss. Diese ganze Palette finde ich beim heutigen Galopp-Pferdefutter und damit fühlen wir uns einfach zu Hause. Wichtig ist mir, dass wir ganz individuell auf die Pferde eingehen. Ein Pferd hat zum Beispiel mehr Probleme mit dem Magen, das andere muss allergisch bedingt schon auf eine andere Fütterung eingestellt werden. Als Leistungssportler bin ich heute auch in einer anderen Situation: Ich muss wissen, was im Futter enthalten ist. Ich habe es selbst erlebt mit Kontamination, Medikations- oder dem Dopingproblem am Markt. Es gibt immer wieder Thematiken mit Verunreinigungen im Kraftfutter, im Zusatzmittel, im Heu oder sogar in der Einstreu. Da bin ich sehr froh, dass ich zumindest im Pferdefutterbereich gut schlafen kann.

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Dr. Marx-Nowak: Wenn Sie ein Pferd trainieren oder für einen Wettkampf vorbereiten, ändern Sie die Fütterung?

Isabell Werth: Wir haben natürlich ganz unterschiedliche Kandidaten. Wir haben eine Weihegold, die braucht das Futter ähnlich wie ich nur angucken, sie ist so leichtfuttrig und das ist nicht altersbedingt. Andere Pferde, wie Johny, der wird nie zu fett. Es gibt Pferde, die eine andere Verstoffwechselung haben als andere und daher ist es umso wichtiger, jedes Pferd individuell zu halten. Je leistungsstärker die Situation wird – und es ist nochmal was anderes, ob ich mit einem jungen Pferd eine kleine Prüfung reite oder zum Championat fahre unter extremen Bedingungen, wie 35 bis 40 Grad, extreme Luftfeuchtigkeit und Höchstleistung erfordere – dann habe ich natürlich auch eine andere Anforderung an Futter. Ich arbeite dann sozusagen zu. Die Basis unserer Fütterung ist Galopp-Mix, ein sehr schmackhaftes und hochverdauliches Müsli mit einem hohen Flockenanteil. Die gewünschte Energie kann ich dann mit Hafer noch on Top dazugeben oder auch reduzieren.

Dr. Marx-Nowak: Füttern Sie dreimal am Tag?

Isabell Werth: Ja, dreimal Kraftfutter und zweimal ausreichend Heu.

Dr. Marx-Nowak: Zusätzlich gibt es sicherlich auch den Weidegang?

Isabell Werth: Der Paddock ist bei uns tägliche Pflicht. Der Weidegang ist bei uns wetter- und charakterabhängig. Wir versuchen sehr individuell vorzugehen und zu schauen, was für die Pferde am besten ist. In der Hochsaison lassen wir die Toppferde nur auf die Paddocks gehen und zusätzlich werden sie an der Hand gegrast. Wir haben hier leider schwierige Bodenverhältnisse, die es nicht jederzeit zulassen, in der Turnierphase die Pferde stundenlang auf die Weide zu lassen. Der Paddock dagegen ist allwetterfähig.

Weitere Informationen bei Produktmanagerin Dr. Susanne Marx-Nowak, Telefon 02131 . 40238-11, susanne.marx-nowak@equovis.de, und unter www.equovis.de.

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