CO2-Fußabdruck der Mischfutter erhalten

AGRAVIS denkt Klimaschutz und Tierhaltung gemeinsam

Ab sofort können Landwirtinnen und Landwirte, die ihre Mischfuttermittel bei der AGRAVIS kaufen, den zugehörigen CO2-Fußabdruck über die AGRAVIS-Berater:innen erfragen.

Freuen sich über das Angebot des CO2-Abdrucks (v. li.: Dr. Jana Denißen, Andre Stevens, Dr. Bernhard Lingemann und Michael Ermann).

Die Werte des Fußabdrucks basieren auf dem EU-Standard „PEFCR Feed for food producing animals“. Er berücksichtigt unterschiedliche Faktoren wie die Rohwarenherkunft, die Anbaubedingungen, die Verarbeitung, den Rohwarentransport zum Futtermittelwerk, die Futterproduktion und den Transport des Futters zu den Landwirtinnen und Landwirten.

Anerkannte Methodik

„Wir greifen auf Datenbanken zurück, die uns umfangreiche Informationen zu jeder einzelnen Komponente im Futter geben. Bildlich gesprochen, bringt jede Rohware einen Rucksack mit, dessen Inhalt genau beschreibt, welchen CO2-Fußabdruck sie hat. Dies gilt für Mikrokomponenten wie Vitamine oder Spurenelemente genauso wie für Makrokomponenten wie Weizen oder Mais“, beschreibt Dr. Bernhard Lingemann die Berechnungsgrundlage. Er ist Nachhaltigkeitsreferent bei der Veravis GmbH, die als Tochtergesellschaft der AGRAVIS das Nachhaltigkeitsmanagement betreut. „Die Emissionen, die durch die Produktion des Futters entstehen, werden dann zu dem Rucksack der Rohware hinzugerechnet – wobei dieser Anteil am gesamten Fußabdruck relativ gering ist“, ergänzt Michael Ermann aus dem Produktmanagement der AGRAVIS Futtermittel GmbH. „Die AGRAVIS verwendet damit eine Methodik, die seitens der Politik und der Wissenschaft anerkannt ist.“

Klimabilanz bestimmen

„Wir bei der AGRAVIS sind in der Lage, für einen Großteil der produzierten Mischfutter einen nach diesem Standard ermittelten CO2-Fußabdruck zu benennen. Unser Ziel ist es, diese Vorgehensweise auf alle Futtermittelwerke auszurollen. Damit legen wir die Grundlage zur Gesamtbewertung des CO2-Fußabdrucks regional produzierter Agrarprodukte, wie Fleisch, Eier oder Milch“, betont Dr. Bernhard Lingemann. Mit weiterentwickelten Futtern und Fütterungskonzepten kann die AGRAVIS den beteiligten Akteur:innen entlang der Wertschöpfungskette zukünftig die Möglichkeit geben, ihre ambitionierten Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. Der errechnete CO2-Fußabdruck der Futter lässt sich zudem in bestehenden Tools zur Klimabilanzierung landwirtschaftlicher Betriebe nutzen. Somit können Landwirt:innen die Klimabilanz ihrer Betriebe bestimmen und optimieren.

Nachhaltige Lebensmittel aus Deutschland

Im weltweiten Vergleich hebt das die herausragende Position der deutschen, landwirtschaftlichen Produkte im Hinblick auf die CO2-Effizienz hervor. „In kaum einem anderen Land produzieren Landwirtinnen und Landwirte so nachhaltig hochwertige Lebensmittel wie in Deutschland. Damit steuern wir als AGRAVIS unseren Teil für eine bessere, nachhaltigere Zukunft der deutschen Landwirtschaft bei“, betont Dr. Bernhard Lingemann.

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