Lohner Putenmast setzt auf ganzheitliche Konzepte

Viele kleine Schritte führen zum Erfolg

Die AGRAVIS Raiffeisen AG auf der EuroTier 2016: Viele kleine Schritte führen zum Erfolg


Der Grundstein für den Erfolg wird früh gelegt. Die ersten vier Wochen im Leben ihrer Tiere sind bei der Lohner Putenmast GmbH & Co. KG entscheidend. So ist es für Betriebsleiter Timo Swafing gerade in den ersten Tagen nach der Einstallung eines Durchgangs ganz selbstverständlich, bis zu 20 Stunden im Stall zu verbringen. „Ideal ist es, von Anfang an eine homogene Herde zu haben. Fehler aus den ersten Wochen sind nur schwer wieder zu korrigieren“, weiß der 24-Jährige.

Spezielle Fütterungs- und Hygienekonzepte

Neben der intensiven Tierbetreuung setzt das Unternehmen auf spezielle Fütterungs- und Hygienekonzepte. Diese hat Andre Stevens, Produktmanager Geflügel Desintec Desintec und Miravit Miravit bei der AGRAVIS Raiffeisen AG, mitentwickelt und empfohlen. „Unser Ziel ist es, das Immunsystem zu unterstützen und somit die Vitalität der Puten zu fördern“, erklärt er. Um das zu erreichen, wird vor allem auf ätherische Öle, Vitamine und Elektrolyte, wie sie in den Miravit-Konzepten enthalten sind, gesetzt. Die flüssigen Ergäzungsfuttermittel sind zur Verabreichung über das Tränkewasser konzipiert und werden unter anderem in Stresssituationen eingesetzt.

Eine Art Erste-Hilfe-Koffer

„Ziel ist hierbei die Steigerung der antioxidativen Fähigkeit und eine zusätzliche Versorgung mit Elektrolyten und Energie in dieser Phase“, sagt Stevens. Stress sind die Jungtiere zum Beispiel ausgesetzt, wenn nach vier Wochen die Hähne umgestallt werden. Weiter können sich Impfungen oder extreme Wetterbedingungen, wie große Hitze, negativ auswirken. „Mit den Ergän- zungsfuttermitteln von Miravit sind wir auf solche Fälle vorbereitet. Sie sind quasi un-ser Erste-Hilfe-Koffer“, berichtet Swafing. Weiterhin kann das Miravit Eubisan 3000 die physiologische Verdauung in Stresssituationen stabilisieren. Der Erfolg sei inzwischen nicht nur anhand von Zahlen nachweisbar: „Die Tiere sind insgesamt ruhiger, vitaler, die Futteraufnahme ist gleichmäßiger und die Verluste sind geringer als vor der Umstellung.

Regelmäßige Kontrollen

“Weiter legt der Betrieb großen Wert auf bestimmte Hygienemaßnahmen. Während der Aufzucht werden die Tränken stündlich gespült – eine Maßnahme, die sich bis zum Umstallen nach vier Wochen durchzieht. Gespült wird das gesamte Tränkesystem mit Virkon H2O, welches den Biofilmentfernt und das Tränkewasser desinfiziert. „In der frühen Aufzuchtphase herrschen hohe Temperaturen, das Wasser steht in den Leitungen und kann somit beste Bedingungen für Keime und Krankheitserreger bieten“, sagt Andre Stevens. Um das zu verhindern, kommt neben Virkon H2O auch Desintec Chlordioxid zum Einsatz: „Ein Überschuss an Chlordioxid kann die Bildung eines Biofilms und somit eine Verkeimung im Tränkewassersystem unterbinden.“

Viele kleine Faktoren führen zum Erfolg

Weiter wird jeden Tag die Qualität des Wassers, in Form des Redoxpotenziales und eines Überschusses an Chlordioxid, kontrolliert. Somit ist es möglich, den Erfolg der Hygienekonzepte im Tränkewassersystem messbar zu machen. „Durch diese Maßnahmen konnten wir das Immunsystem der Tiere unterstützen und eine Verbesserung der Fußballengesundheit herbeiführen“, berichtet Timo Swafing. „Unterm Strich sind es viele kleine Faktoren, die ineinandergreifen und am Ende über Erfolg oder Misserfolg entscheiden“, ist die Erfahrung des Produktmanagers. Bei einem Management, wie es in Wietmarschen praktiziert werde, komme es vor allem auf die Kontinuität und die Bereitschaft, auch neue Wege zu gehen, an. „Wir schätzen im Gegenzug, dass wir Beratung, Produkte sowie auch das Futter aus einer Hand bekommen“, sagt der junge Farmleiter.

Weitere Informationen bei Produktmanager Andre Stevens, Tel. 0251 . 682 1133, andre.stevens@agravis.de

AGRAVIS auf der EuroTier 2016


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