Ferkel-Futtermittel-Beratung auf vier Rädern

Mit 25 Jahren schon jeden Tag in der ganzen AGRAVIS-Welt unterwegs

Die AGRAVIS Raiffeisen AG auf der EuroTier 2016: Mit 25 Jahren schon jeden Tag in der ganzen AGRAVIS-Welt unterwegs


„Wenn nicht jetzt, wann dann?“, sagt die junge Futtermittel Futtermittel -Beraterin Sarah Voß über ihren Job bei der AGRAVIS Raiffeisen AG. Die 25-Jährige ist seit einem Jahr im Vertriebsgebiet von Ostfriesland bis Dortmund und von der holländischen Grenze bis Braunschweig zu landwirtschaftlichen Kunden unterwegs. Sie berät die Landwirte zu Produkten für die Ferkelaufzucht und ist nicht nur jung, sondern auch eine der wenigen Frauen im Geschäft.

Früher Arbeitsbeginn

„Mein Tag beginnt immer sehr früh. Oft sitze ich um 7 Uhr schon im Auto und bin auf dem Weg zum Kunden“, beschreibt die Bremerin. Zusammen mit anderen Beratern der AGRAVIS trifft sie sich im Stall beim Landwirt. Die Kunden stellen spezielle Fragen zur Fütterung und Hygiene, die die Außendienst-Mitarbeiterin der AGRAVIS Mischfutter Oldenburg/Ostfriesland AGRAVIS Mischfutter Oldenburg/Ostfriesland fachkundig beantwortet. Häufig wird Sara Voß gefragt, ob die Sauenmilch nicht besser ist und ausreicht. Doch meistens ist die RescueMilk eine sehr gute Ergänzung zur Milch der Muttersau. Am Ende der Beratung entscheiden sich dann viele Kunden für die Milchtassen-Systeme für die Ferkel und die dazu passende Milch.

Homeoffice und Kontaktpflege

Doch die junge Frau ist nicht immer nur unterwegs: Manchmal sitzt Sarah Voß zuhause in Oyten am Schreibtisch und bereitet Schulungen oder Tagesordnungen für Meetings im Home-Office vor. Sie schreibt viele E-Mails und telefoniert. „In meinem Job ist es wichtig, sich mit Kollegen auszutauschen und ständig mit den Kunden in Kontakt zu bleiben“, betont Sarah Voß. In der Futtermittelbranche hat sie es als Frau aber nicht immer einfach. Neben Alexandra Grimm, Produktmanagerin für Sauen- und Ferkelfutter bei der AGRAVIS, ist sie die einzige Frau in der Futtermittel-Beratung für Ferkel-Spezialprodukte. Jeder kämpft für sich und für seine Ziele, da ist Durchsetzungsvermögen gefragt. „Am Anfang musste ich mich auch schon mal durchsetzen und behaupten. Heute bin ich viel sattelfester und habe viele Erfahrungen gesammelt.“

In der Branche bekannt

Die anfängliche Skepsis ist nun nicht mehr da und viele Kunden und Kollegen rufen die Beraterin nun von sich aus an. Auch durch Fachvorträge wurde Sarah Voß in der Branche bekannt. Erst kürzlich hielt sie in Aurich eine Präsentation zum Thema „Rescue Care – für die Ferkel, die mehr wollen“ und bewarb damit den Milchaustauscher bei einer Genossenschaft vor den Außendienstmitarbeitern. „Ich beschreibe, wie man den Kunden mit diesen Produkten ansprechen kann und dass die Produkte etabliert sind und einen wirtschaftlichen Vorteil für den Kunden schaffen“, erzählt die Tierfutter-Expertin. Und das überzeugt: Die Genossenschaften bieten die Produkte an und die AGRAVIS-Strategie geht auf.

Agrarwissenschaften anstatt Tiermedizin

Sarah Voß hat sich ins Futtermittelgeschäft sehr gut eingefunden und fühlt sich wohl. „Wichtig ist, dass man seinen Job gern macht und ich habe dazu noch ganz tolle Kollegen, das zeichnet die AGRAVIS wirklich aus“, betont sie. Doch dieser Job war anfangs nur ihr Plan B. „Eigentlich wollte ich immer Tiermedizin studieren, doch mein Numerus clausus hat nicht gereicht“, verrät sie. Heute ist die Beraterin froh, in der Futtermittelbranche tätig zu sein. „Ich habe hier viel mehr Möglichkeiten“. Nach ihrem Abitur hat sie Agrarwissenschaften an der Universität Kiel studiert.

Arbeit auf dem eigenen Hof

Den Milchviehbetrieb der Eltern weiterzuführen, kam für sie nicht infrage. Dennoch hilft sie oft am Wochenende oder wenn ihre Eltern im Urlaub sind auf dem Hof. Abends oder am Wochenende bleibt noch Zeit für ihre Hobbys: „Reiten, Fahrrad fahren oder Inline-Skaten sind für mich ein super Ausgleich zu den langen Autofahrten und der Stallluft“, betont sie. Neben vielen Orten und Menschen lernt die junge Beraterin auch ganz verschiedene Konzepte von Landwirtschaft kennen. Nicht nur die Größe der Betriebe variiert, auch die Arbeitsweise. „Einige wissen ganz genau, wovon sie sprechen und haben die wirtschaftlichen Aspekte genau im Blick. Andere sehen das Geschäft sehr locker oder wollen nicht unbedingt in Spezialprodukte investieren“, erklärt Sarah Voß. Sie liebt ihre Tätigkeit und möchte auch weiterhin viel herumkommen.

AGRAVIS auf der EuroTier 2016


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