Haltungsbedingungen im Kontext wirtschaftlicher Aspekte
Zum Auftakt erläuterte Dr. Hendrik Nienhoff vom Schweinegesundheitsdienst am Institut für Tiergesundheit der LUFA Nord-West, was veränderte Haltungsbedingungen für die Gesundheit von Sauen und Mastschweinen bedeuten. Anschließend zeigte Christoph Kielhorn vom Erzeugerring Westfalen, welche wirtschaftlichen Aspekte bei den höheren Haltungsformen 2 und 3 eine Rolle spielen. Dabei brachte er Erfahrungen aus der Praxis ein.
„Bei Think Pink bündeln wir Fachwissen und kommen direkt mit den Landwirtinnen und Landwirten ins Gespräch. Tiergesundheit, Haltung und FütterungDie AGRAVIS bietet für alle Nutztierarten ein vielfältiges Fütterungs-Programm an. hängen eng zusammen. Deshalb betrachten wir die Herausforderungen aus verschiedenen Blickwinkeln und entwickeln gemeinsam praxistaugliche Ansätze“, sagt Michael Ermann, Referent und Leiter des Produktmanagements bei der AGRAVIS Nutztier GmbH.
Ferkelvitalität und frohwüchsige Mastschweine
Am Nachmittag standen Ferkelvitalität und Mast auf dem Programm. Susanne Lohmann (GFS) zeigte, wie die Zucht dazu beitragen kann, die Ferkelvitalität zu verbessern. Zum Abschluss erläuterte Michael Ermann, welche Anforderungen die Fütterung frohwüchsiger Mastschweine stellt und welche Herausforderungen damit verbunden sind.
Stärkung des Austauschs mit landwirtschaftlichen Betrieben
Mit Think Pink stärkt AGRAVIS den Austausch mit landwirtschaftlichen Betrieben. Das Format verbindet die Themen Tiergesundheit, Haltung, Zucht, Ökonomie und Fütterung und bringt unterschiedliche fachliche Perspektiven zusammen.
„Für mich ist Think Pink erfolgreich, wenn aus Fachwissen Gespräche entstehen. Der Austausch mit den Landwirtinnen und Landwirten gibt uns wertvolle Impulse und zeigt, wo wir gemeinsam weiterdenken können“, fasst Ermann zusammen.