News Technik Heide-Altmark

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Verabschiedung nach 48 Dienstjahren
Jürgen Schröder gemeinsam mit Werkstattmechaniker Marvin Bull im Büro der AGRAVIS Technik Heide-Altmark GmbH am Standort Schneverdingen.

Rechnen und Sport – das waren die Lieblingsfächer des 15-jährigen Schülers Jürgen Schröder, als er sich 1972 bei der Haupt-Genossenschaft eGmbH Hannover in Schneverdingen um einen Ausbildungsplatz zum Landmaschinenmechaniker bewarb. Sport steht beim heute 63-Jährigen, neben Familie, Schützen- und Kegelverein sowie den sechs Enkelkindern, immer noch hoch im Kurs. Seit dem 1. Juli 2020 hat Jürgen Schröder genug Zeit für seine Schwimm- und Fahrradgruppe: Nach 48 Jahren bei der AGRAVIS Technik Heide-Altmark GmbH bzw. ihren Vorgängerunternehmen in Schneverdingen geht er in den Ruhestand.

Jürgen Schröder ist offen und direkt, sehr interessiert und ausgesprochen wissbegierig. „Er geht den Dingen gerne auf den Grund“, weiß Jari Eggers, Leiter der Niederlassung der AGRAVIS Technik Heide-Altmark GmbH in Schneverdingen. Für Schröder zählen die drei „Bs“ behaupten, begründen, belegen. Halbe Sachen macht er nicht, das schätzen auch die Kunden, die er über Jahrzehnte begleitet hat.

Seine Wissbegierde half ihm, die rasanten Veränderungen in der Landtechnik zu meistern. Selbstverständlich nutzt Schröder, der als Azubi, mitarbeitender Meister und Werkstattleiter bis zu seiner heutigen Aufgabe in der zentralen Gewährleistungsabwicklung für die gesamte Gesellschaft immer in Schneverdingen blieb, alle digitalen Möglichkeiten. Früher hat er alles in Papierform erfasst und dokumentiert. Das prägt: Schröder dokumentiert immer noch alles, sichert und sammelt. Seine Kollegen wissen: Er hat auch Dinge zur Hand, die man im Internet nicht findet.

Jürgen Schröder ist für das Stellen von Gewährleistungs- und Kulanzanträgen bei den Lieferanten verantwortlich. Er verfolgt für drei von neun Standorten der AGRAVIS Technik Heide-Altmark GmbH die gestellten Anträge und verhandelt im Interesse des Unternehmens und des Kundens bei abgelehnten oder nicht vollvergüteten Anträgen nach. Auch hier kommt ihm seine gewissenhafte und hartnäckige Art sehr entgegen.

„Früher“, erinnert sich Jürgen Schröder, „war der Mensch kaputt vom körperlichen Arbeiten, heute von der Schnelllebigkeit des Wandels. Es fordert dem Menschen immer mehr ab, neue Prozesse zu entwickeln und umzusetzen.“ Die Zeit läuft immer schneller, umso mehr freut er sich nun auf seinen Ruhestand – um mehr Zeit für die Stichter Trecker-Oldtimerfreunde zu haben, die auch seit über zehn Jahren bei der Frühjahrsausstellung am ersten Sonntag im März dabei sind. Jürgen Schröder wird weder rasten noch rosten.

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