AGRAVIS NetFarming

Unsere Konzepte für Precision Farming

Big data auf dem Acker: Smart Farming ist aus der modernen Landwirtschaft nicht mehr wegzudenken. AGRAVIS NetFarming liefert Konzepte zum Precision Farming. Für den Landwirt bringen ihre Module ganz konkreten Mehrwert: beim Ertrag, beim effizienten Einsatz von Betriebsmitteln und beim Datenmanagement.

Die Daten der teilflächenspezifischen Maisaussaat fließen direkt aufs Schlepper-Terminal.

In Zeiten von Big Data haben sich innerhalb des Konzerns bereits 2013 die Bereiche Technik und Pflanzenbau in einer Projektgruppe zusammengeschlossen, um für die Landwirtschaft 4.0 eigene Ideen zu verwirklichen.

Bereichsübergreifendes Know-how

Durch die Verknüpfung von technischer Innovation mit pflanzenbaulichen Konzepten werden neue Produkte und Dienstleistungen im Sektor Precision Farming entwickelt. Das Know-How auf technischer, pflanzenbaulicher und agronomischer Fachebene beruht auf der bereichsübergreifenden Zusammenarbeit und kann optimal intern genutzt und kombiniert werden.

Moderne Informationstechnologie

Angesichts der immer wichtiger werdenden Digitalisierung hat NetFarming zusammen mit der geo-konzept gesellschaft für umweltplanungssysteme mbh, einem langjährigen Partner der AGRAVIS im Bereich Lenksysteme, ein Joint Venture zur Kompetenzerweiterung gegründet. Die daraus resultierende iXmap Services GmbH & Co.KG befasst sich speziell mit der modernen Informationstechnologie und ist mit der Entwicklung von Software und den elektronischen Diensten für das NetFarming Online-Portal beauftragt.

Praktischer und wirtschaftlicher Nutzen

Im Fokus der neuen Produkte und Serviceleistungen steht vorwiegend der praktische und wirtschaftliche Nutzen für den landwirtschaftlichen Betrieb. Sämtliche betriebsspezifische Daten werden innerhalb der neuen Web-Tools miteinander verknüpft und ermöglichen gezielte Ertragssteigerungen sowie eine Optimierung der eingesetzten Ressourcen wie die Arbeitszeit und Betriebsmittel (z. B. Dünger oder Saatgut).

Infografik: Nachhaltiges Wirtschaften mit NetFarming

Eine individuell auf den Bedarf abgestimmte Düngung versorgt nicht nur den Pflanzenbestand optimal, sondern entlastet auch die Umwelt. Vor allem in roten Gebieten lohnt sich die teilflächenspezifische Stickstoffdüngung. Die punktgenaue Ausbringung von Dünger verhindert Auswaschungen ins Grundwasser und wird damit beispielsweise in roten Gebieten immer wichtiger. Doch nicht nur das Grundwasser wird geschont, sondern auch eine weitere wichtige Ressource: der Boden. Warum Grundwasser und Boden von einer teilflächenspezifischen Stickstoffdüngung profitieren und welch wichtiger Vorteil sich auch für uns Menschen daraus ergibt, verrät die Infografik.

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Infografik Onepager Netfarming

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Persönlicher Service macht den Unterschied

Persönliche Beratung von AGRAVIS NetFarming

Kunden von AGRAVIS NetFarming können sich auf den persönlichen Service verlassen.

Die Applikationskarte ist fertig, das Tool hat die Aussaatstärke für jede Maisfläche optimal berechnet und dabei Bodenqualität, Wasserversorgung, Nutzungsrichtung und das Wissen des Betriebsleiters berücksichtigt. Nun kann es losgehen mit der teilflächenspezifischen Aussaat. Aber was passiert, wenn Fragen auftauchen und Unterstützung bei der Umsetzung der teilflächenspezifischen Maisaussaat benötigt wird? Dann macht für den Landwirt der persönliche Service den Unterschied.

Denn die Experten der AGRAVIS NetFarming sind direkt vor Ort und damit nah am Landwirt. Wichtige Partner sind die Raiffeisen-Genossenschaften. Sie sind die Schnittstelle zwischen der AGRAVIS und den Landwirten und außerdem Multiplikator für den Vertrieb und die praktische Umsetzung der Module, erklärt Felix Aundrup, Produktmanager AGRAVIS NetFarming.

Aundrup: Die Raiffeisen-Genossenschaften sind vor Ort eng mit den Landwirten verbunden. Die Mitarbeiter der Genossenschaften können die Module von AGRAVIS NetFarming empfehlen und erklären. Denn auf Basis der bereits bei NetFarming vorhandenen Satellitenbilder kann jeder Betrieb direkt in eine teilflächenspezifische Maisaussaat einsteigen. Wo es nötig ist, leisten wir den Support für die Landwirte direkt, von der Datenaufnahme bis zur Bereitstellung der Karte fürs Schlepper-Terminal. Die meisten Genossenschaften sind heute aber selbst digital aufgestellt und arbeiten eigenständig. Unser Ziel ist, die Genossenschaften als unsere Vertriebspartner fitzumachen.

Unser großer Vorteil und unser Alleinstellungsmerkmal am Markt ist die Tatsache, dass wir – und damit meine ich die AGRAVIS und ihre genossenschaftlichen Partner – unsere Kunden genau kennen. Wir legen viel Wert auf Kommunikation: Alle Informationen, vom Tool bis hin zur Drille, müssen immer transparent und passgenau sein. Wir drücken unseren Kunden nicht einfach eine bunte Karte mit ihren Zonen in die Hand, sondern unterstützen sie im gesamten Prozess. Die Landwirte wissen das zu schätzen. Sie kennen die AGRAVIS und die Genossenschaften als vertrauensvollen Partner und übertragen dieses Vertrauen aus dem „analogen“ Geschäft auch auf die digitalen Produkte.

Aundrup: Viel dreht sich natürlich um die Handhabungen im Portal, zum Beispiel wie Flächen importiert werden. Ebenfalls wird immer wieder nachgefragt, welches Dateiformat man benötigt und in welcher Einheit die Karten geschrieben werden müssen. Denn es ist ein Unterschied, ob die Körner pro Quadratmeter oder pro Hektar angegeben werden. Bei sieben, acht unterschiedlichen handelsüblichen Maisdrillen, die auf den Terminals ihre eigenen Dateiformate haben, kommen ebenfalls Fragen auf. Wir können mit AGRAVIS NetFarming die Applikationskarten in allen gängigen Formaten schreiben. Wir müssen nur wissen, was benötigt wird. Wir lösen das Problem dann direkt. Hier hilft uns natürlich auch ein enger Draht zu den Gesellschaften der AGRAVIS Technik-Gruppe. All diese Dinge besprechen wir mit den Genossenschaften auch in unseren Schulungen.

Aundrup: Wir haben 2018 begonnen und im vergangenen Jahr Mitarbeiter von circa 120 Genossenschaften geschult. Wir freuen uns über den großen Zulauf, das Interesse steigt. Übrigens sind die Genossenschaften, die vor zwei Jahren mit uns gestartet sind, auch heute noch unsere Vertriebspartner. Das ist für uns ein Beweis für die Qualität unserer Module, aber auch für die nachhaltige Unterstützung der Landwirte. Wir wollen keine kurzfristigen Erfolge für die Statistik, sondern langfristige Verbesserungen und wirtschaftliche Erfolge für die Landwirte.

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