Zwischenfruchtanbau

Ackerbauliche AGRAVIS-Tipps zu erfolgreichen Techniken

Der Zwischenfruchtanbau ist nur erfolgreich, wenn verschiedene Vorgaben konsequent erfüllt werden. Bei der Aussaat darf nichts dem Zufall überlassen werden. Je besser sich ein Bestand entwickeln kann, desto wertvoller ist die Wirkung auf Bodenfruchtbarkeit und Humusbilanz.

Viele Details tragen dazu bei, dass sich der Bestand gut entwickeln kann.

Vor der Saat:

  • Auf gute Strohzerkleinerung und gleichmäßige Spreuverteilung durch den Mähdrescher achten.
  • Zeitnahe flache Stoppelbearbeitung, um Ausfallgetreide zum Keimen anzuregen.
  • Anschließende Bodenbearbeitung je nach Standortbedingungen, geplanter Zwischenfrucht und Produktionstechnik des Betriebes auswählen:
  • Auf schweren Standorten vor der Zwischenfrucht pflügen, da der Pflugeinsatz vor der Hauptfrucht oft nicht möglich ist.
  • Die mischende Bodenbearbeitung mit dem Grubber kann in einem Arbeitsgang mit der Aussaat durchgeführt werden.
  • Tiefenlockerungsmaßnahmen zur Beseitigung eventueller Schadverdichtungen können ebenfalls mit der Zwischenfruchtaussaat kombiniert werden. Das aufgelockerte Bodengefüge muss mit tiefwurzelnden Zwischenfrüchten wie Ölrettich, Raps oder Lupinen stabilisiert werden.

Anbautechniken

Anbautechniken topsoil

Die verschiedenen Aussaattechniken können für folgende Topsoil-Mischungen verwendet werden:

  • Drilltechnik: geeignet für alle Topsoil-Mischungen
  • Pneumatikstreuer: geeignet für alle Topsoil-Mischungen
  • Schneckenkornstreuer: geeignet für die Topsoil-Mischungen Kornpro EU, Waterprotect EU, universal EU und Senfplus EU

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