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Die Topsoil-Mischungen der AGRAVIS Raiffeisen AG bestehen aus hochwertigen, ausgewählten Pflanzenarten, die einen wertvollen Beitrag zur Erhaltung der Bodenfruchtbarkeit leisten.

Wurzeltypen

Unterschiedliche Wurzeltypen verbinden Durchwurzelungstiefe von Flachwurzlern (Phacelia, Buchweizen) und Tiefwurzlern (Ölrettich, Lupinen) mit Durchwurzelungsintensität von Feinwurzeln (Phacelia) und Pfahlwurzeln (Ölrettich).

Wachstumsfaktoren

Mischungen nutzen die Wachstumsfaktoren Wasser, Licht und Nährstoffe durch unterschiedlichen Bedarf effizienter aus als Reinsaaten. Mischungen erzielen höhere Biomasse- und Wurzelerträge.

Bodenleben

Wurzelausscheidungen fördern die biologische Aktivität im Boden. Je nach Pflanzenart unterscheiden sich Wurzelexudate, sodass Mischungen das mikrobielle Bodenleben auf vielfältigere Art und Weise unterstützten als Reinsaaten.

Ökovalenz

Beim Anbau von Mischungen ist die Ökovalenz höher, das heißt es ist eine höhere Ertragsstabilität und Zuverlässigkeit trotz wechselhafter Wetterbedingungen in verschiedenen Jahren gegeben.

Stickstoff-Fixierung

Mischungen mit Leguminosen erhöhen den N-Gehalt des Bodens. Stickstoff ist unerlässlich für eine hohe Umsetzungsrate in der Humusbildung.

Biodiversität

Durch den Anbau von Mischungen wird die Anzahl der Pflanzen- und Tierarten in der Kulturlandschaft erhöht.

Mischungen für Mais-Getreide-Fruchtfolgen

Bestandteile:

  • Gelbsenf (Cover, Pirat)
  • Ölrettich (Apoll, Siletina)
  • Leindotter

Vorteile und Leistungen:

  • beste Unkrautunterdrückung und Spätsaatverträglichkeit durch zügige und blattreiche Anfangsentwicklung
  • Mischung aus frühblühenden Ölrettichsorten und spätblühenden Senfsorten vermeidet Rettichbildung und sehr frühes Aussamen
  • der anspruchslose Leindotter erhöht zusätzlich die Kompensationsfähigkeit der Mischung

Anbauempfehlung:

  • Aussaattermin: bis Anfang September
  • Saatstärke: 15 bis 20 kg/ha
  • Saatbett: gut mischende Stoppelbearbeitung, Auflaufgetreide einarbeiten
  • Aussaattechnik: Drillsaat, Grubbersaat mit Pneumatikstreuer, Breitsaat mit Schneckenkornstreuer
  • N-Düngung: 40 bis 60 kg/ha
  • Fruchtfolge: Mais, Getreide

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Bestandteile:

  • Gelbsenf
  • Leindotter

Vorteile und Leistungen:

  • einfache Begrünungsmischung für Mais- und Getreidefruchtfolgen
  • die flache Durchwurzelung der enthaltenen Arten verhindert ein Einwachsen in Drainagerohre
  • sehr gute Spätsaatverträglichkeit

Anbauempfehlung:

  • Ausaattermin: bis Anfang September
  • Saatstärke: 12 bis 17 kg/ha
  • Aussaattechnik: Drillsaat, Grubbersaat mit Pneumatikstreuer, Breitsaat mit Schneckenkornstreuer
  • Fruchtfolge: Mais, Getreide

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Bestandteile:

  • Winterraps
  • Winterrübsen
  • Markstammkohl

Vorteile und Leistungen:

  • maximale Nährstoffspeicherung durch 100 % winterharte Komponenten
  • ideal für Mais- und Getreidefruchtfolgen und den Anbau in Wasserschutzgebieten
  • sehr gute Spätsaatverträglichkeit

Anbauempfehlung:

  • Aussaattermin: bis Anfang September
  • Saatstärke: 10 bis 15 kg/ha
  • Saatbett: gut mischende Stoppelbearbeitung, Auflaufgetreide einarbeiten
  • Aussaattechnik: Drillsaat, Grubbersaat mit Pneumatikstreuer, Breitsaat mit Schneckenkornstreuer
  • N-Düngung: 50 bis 70 kg/ha
  • Fruchtfolge: Mais, Getreide

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Bestandteile:

  • Gelbsenf
  • Ölrettich

Vorteile und Leistungen:

  • für alle Aussaattechniken geeignet
  • sehr gute Spätsaatverträglichkeit
  • ideal für Mais- und Getreidefruchtfolgen

Anbauempfehlung:

  • Aussaattermin: bis Anfang September
  • Saatstärke: 15 bis 20 kg/ha
  • Saatbett: gut mischende Stoppelbearbeitung, Auflaufgetreide einarbeiten
  • Aussaattechnik: Drillsaat, Grubbersaat mit Pneumatikstreuer, Breitsaat mit Schneckenkornstreuer
  • N-Bedarf: 40 bis 60 kg/ha
  • Fuchtfolge: Getreide, Mais, Raps

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Mischung für Raps-Fruchtfolgen

Bestandteile:

  • Phacelia
  • Öllein
  • Ramtillkraut

Vorteile und Leistungen:

  • ideal für Rapsfruchtfolgen
  • bildet einen dichten und niedrigen Aufwuchs, der sicher abfriert
  • Aussaat mit Schneckenkornstreuer bei flacher Einarbeitung gut möglich

Anbauempfehlung:

  • Aussaattermin: bis Anfang September (bei sehr späten Saatterminen Saatstärke erhöhen)
  • Saatstärke: 10 bis 15 kg/ha
  • Saatbett: gut mischende Stoppelbearbeitung, Auflaufgetreide einarbeiten
  • Aussaattechnik: Drillsaat, Grubbersaat mit Pneumatikstreuer oder Schneckenkornstreuer
  • N-Düngung: 30 bis 50 kg/ha
  • Fruchtfolge: Raps, Mais, Getreide, Zuckerrüben

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Schnittnutzung

Bestandteile:

  • Welsches Weidelgras
  • Inkarnatklee
  • Leindotter

Vorteile und Leistungen:

  • Kleegrasmischung mit hohem Grasanteil
  • Leguminosenanteil <30 % ermöglicht organische Herbstdüngung in Höhe von 30 kg/ha Ammonium bzw. 60 kg/ha Gesamt-N in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen

Anbauempfehlung:

  • Aussaattermin: 10. bis 20. September
  • Saatstärke: 25 bis 35 kg/ha
  • Saatbett: mittelfein, Drillsaat
  • Aussaattechnik: Drillsaat
  • N-Bedarf: Herbst: 40 bis 60 kg/ha Frühjahr: 60 bis 80 kg/ha
  • Fruchtfolge: Getreide, Mais, Raps

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Mischung für Kartoffelfruchtfolgen

Bestandteile:

  • Rauhafer (Pratex)
  • Ölrettich (Doublemax)

Vorteile und Leistungen:

  • optimal für Kartoffel- und Gemüsefruchtfolgen
  • die doppelresistente Ölrettichsorte bewirkt eine Abnahme der Wurzelgallennematoden (Meloideogyne sssp.)
  • der Rauhafer reduziert wandernde und freilebende Nematoden
  • vermindert die virusbedingte Eisenfleckigkeit bei Kartoffeln

Anbauempfehlung:

  • Aussaattermin: bis spätestens 25. August
  • Saatstärke: 50 bis 55 kg/ha
  • Saatbett: gute Stroheinarbeitung und Beseitigung von Ausfallgetreide
  • Aussaattechnik: Drillsaat, Grubbersaat mit Pneumatikstreuer
  • N-Düngung: 40 bis 60 kg/ha
  • Fruchtfolge: Kartoffeln, Getreide, Gemüse, Zuckerrüben, Mais

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Mischungen für Zuckerrübenfruchtfolgen

Bestandteile:

  • Ölrettich (Cosmos R1)
  • Gelbsenf (Accent R2, Action R2, Profi R2)

Vorteile und Leistungen:

  • effektive biologische Bekämpfung der Rübenzystennematoden
  • Sorten mit höchster Resistenzstufe und schneller Anfangsentwicklung für höchstmögliche Bekämpfungserfolge
  • für einen optimalen Bekämpfungserfolg sind Vegetationszeit und Bestandesdichte entscheidend

Anbauempfehlung:

  • Aussaattermin: bis spätestens 25. August
  • Saatstärke: 25 bis 30 kg/ha
  • Saatbett: gute Stroheinarbeitung und Beseitigung von Ausfallgetreide
  • Aussaattechnik: Drillsaat, Grubbersaat mit Pneumatikstreuer
  • N-Düngung: 40 bis 60 kg/ha
  • Fruchtfolge: Zuckerrüben, Mais, Getreide

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Bestandteile:

  • Gelbsenf (R2)
  • Phacelia

Vorteile und Leistungen:

unkomplizierte Begrünungsmischung zur biologischen

  • Reduzierung von Rübenzystennematoden
  • friert sicher ab

Anbauempfehlung:

  • Aussaattermin: Anfang September
  • Saatstärke: 10 bis 20 kg/ha
  • Aussaattechnik: Drillsaat, Grubbersaat mit Pneumatikstreuer oder Schneckenkornstreuer
  • Fruchtfolge: Zuckerrüben, Mais, Getreide

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Bodengesundheit/Stickstofffixierung

Bestandteile:

  • Bitterlupinen
  • Sommerwicken
  • Alexandrinerklee
  • Phacelia

Vorteile und Leistungen:

  • Die Leguminosen erhöhen durch die N-Fixierung aus der Luft den N-Bodenpool und regen in besonderem Maße die biologische Aktivität des Bodens an
  • langsam fließende Stickstoffquelle für nachfolgende Früchte
  • besonders für den Anbau mit geringer Zufuhr an organischen Düngemitteln geeignet
  • kräftiges Wurzelsystem der Lupine lockert den Unterboden auf und mobilisiert tieferliegende Nährstoffpotentiale, besonders Phosphor

Anbauempfehlung:

  • Aussaattermin: möglichst bald nach Ernte der Hauptfrucht, spätestens bis 15. August
  • Saatstärke: 70 bis 80 kg/ha
  • Saatbett: gute Stroheinarbeitung und Beseitigung von Ausfallgetreide
  • Aussaattechnik: Drillsaat, Grubbersaat mit Pneumatikstreuer
  • N-Düngung: keine hohen Güllegaben, bei hohen Strohmengen 20 bis 40 kg/ha Startgabe
  • Fruchtfolge: Getreide, Mais, Raps

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Agrarförderung

Alle Topsoil-Mischungen mit dem Zusatz "EU" enthalten nur Arten, die für Zwischenfruchtmischungen zur Anrechnung als ökologische Vorrangflächen im Rahmen der Agrarförderung ausgewiesen sind. Die angegebenen Zusammensetzungen beziehen sich wie üblich auf Mengenprozente, sind jedoch dahingehend geprüft, dass von keiner Art bzw. von Gräsern insgesamt mehr als 60 % Körner in der Mischung enthalten sind. Weitere Informationen zum Thema "Greening" finden Sie hier.

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