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Unter dem Namen topsoil bieten wir ein Zwischenfuchtsortiment an, das für jede Fruchtfolge und Situation die bestmögliche Lösung schafft. Das Ziel ist, die dauerhafte Bodenfruchtbarkeit und eine ausgeglichene Humusbilanz des Standortes zu gewährleisten und eine optimale phytosanitäre Wirkung zu erzeugen. Dabei gilt es negative Wechselwirkungen zwischen Haupt- und Zwischenfrucht zu vermeiden und stattdessen Positive zu nutzen. Zu beachten gibt es diesbezüglich einige Krankheiten und Schädlinge. Dazu gehören die Kohlhernie in Rapsfruchtfolgen, Rhizoctonia solani oder tobacco rattle virus in Kartoffelfruchtfolgen bzw. das Verhalten gegenüber verschiedenen Nematodenarten in Rüben- und Kartoffelfruchtfolgen.

Infoflyer topsoil

Mischungen für Mais-Getreide-Fruchtfolgen

Bestandteile:

  • Gelbsenf (Albatros, Cover, Pirat)
  • Ölrettich (Apoll, Siletina)
  • Leindotter

Vorteile und Leistungen:

  • beste Unkrautunterdrückung und Spätsaatverträglichkeit durch zügige und blattreiche Anfangsentwicklung
  • Mischung aus frühblühenden Ölrettichsorten und spätblühenden Senfsorten für bestmögliche Wurzelleistung ohne Rettichbildung
  • der anspruchslose Leindotter erhöht zusätzlich die Kompensationsfähigkeit der Mischung

Anbauempfehlung:

  • Aussaattermin: bis Anfang September
  • Saatstärke: 15 bis 20 kg/ha
  • Aussaattechnik: Drillsaat, Grubbersaat mit Pneumatikstreuer, Breitsaat mit Schneckenkornstreuer
  • Fruchtfolge: Mais, Getreide

Bestandteile:

  • Gelbsenf
  • Leindotter

Vorteile und Leistungen:

  • einfache Begrünungsmischung für Mais- und Getreidefruchtfolgen
  • die flache Durchwurzelung der enthaltenen Arten verhindert ein Einwachsen in Drainagerohre
  • sehr gute Spätsaatverträglichkeit

Anbauempfehlung:

  • Ausaattermin: bis Anfang September
  • Saatstärke: 12 bis 17 kg/ha
  • Aussaattechnik: Drillsaat, Grubbersaat mit Pneumatikstreuer, Breitsaat mit Schneckenkornstreuer
  • Fruchtfolge: Mais, Getreide

Bestandteile:

  • Winterraps
  • Winterrübsen

Vorteile und Leistungen:

  • maximale Nährstoffspeicherung durch 100 % winterharte Komponenten
  • ideal für Mais- und Getreidefruchtfolgen und den Anbau in Wasserschutzgebieten
  • sehr gute Spätsaatverträglichkeit

Anbauempfehlung:

  • Aussaattermin: bis Anfang September
  • Saatstärke: 10 bis 15 kg/ha
  • Aussaattechnik: Drillsaat, Grubbersaat mit Pneumatikstreuer, Breitsaat mit Schneckenkornstreuer
  • Fruchtfolge: Mais, Getreide

Bestandteile:

  • Gelbsenf
  • Ölrettich

Vorteile und Leistungen:

  • gute Spätsaatverträglichkeit
  • ideal für Maisfruchtfolgen

Anbauempfehlung:

  • Aussaattermin: bis Anfang September
  • Saatstärke: 15 bis 20 kg/ha
  • Aussaattechnik: Drillsaat, Grubbersaat mit Pneumatikstreuer, Breitsaat mit Schneckenkornstreuer
  • Fuchtfolge: Getreide, Mais, Raps

Mischung für Raps-Fruchtfolgen

Bestandteile:

  • Phacelia
  • Öllein
  • Ramtillkraut

Vorteile und Leistungen:

  • ideal für Rapsfruchtfolgen
  • bildet einen dichten und niedrigen Aufwuchs, der sicher abfriert
  • Aussaat mit Schneckenkornstreuer bei flacher Einarbeitung gut möglich

Anbauempfehlung:

  • Aussaattermin: bis Anfang September (bei sehr späten Saatterminen Saatstärke erhöhen)
  • Saatstärke: 10 bis 15 kg/ha
  • Aussaattechnik: Drillsaat, Grubbersaat mit Pneumatikstreuer oder Schneckenkornstreuer
  • Fruchtfolge: Raps, Mais, Getreide, Zuckerrüben

Bestandteile:

  • Rauhafer
  • Phacelia

Vorteile und Leistungen:

  • Ideal für Rapsfruchtfolgen
  • Gute Unkrautunterdrückung und intensive Durchwurzelung
  • Bekämpfung der wanderenden Wurzelnematoden (Pratylenchus penetrans), die im
  • Getreideanbau starke Schäden verursachen können

Anbauempfehlungen:

  • Aussaattermin: bis Anfang September (bei sehr späten Saatterminen Saatstärke erhöhen)
  • Saatstärke: 25 bis 40 kg/ha
  • Aussaattechnik: Drillsaat, Grubbersaat mit Pneumatikstreuer
  • Fruchtfolge: Raps, Mais, Getreide, Zuckerrüben

Schnittnutzung

Bestandteile:

  • Welsches Weidelgras
  • Inkarnatklee
  • Leindotter

Vorteile und Leistungen:

  • Kleegrasmischung mit hohem Grasanteil
  • Leguminosenanteil <30 %

Anbauempfehlung:

  • Aussaattermin: 5. bis 15. September
  • Saatstärke: 25 bis 35 kg/ha
  • Aussaattechnik: Drillsaat
  • Fruchtfolge: Getreide, Mais

Bestandteile:

  • Welsches Weidelgras (Barmultra II, Dolomit, Dorike)
  • Inkarnatklee

Vorteile und Leistungen:

  • TOP-Kleegrasmischung ohne Kompromisse
  • Nur erstschnittbetonte Weidelgrassorten (A1 WZ Empfehlung)
  • Hoher Grasanteil

Anbauempfehlungen:

  • Aussaattermin: 5. bis 15. September
  • Saatstärke: 30 bis 40 kg/ha
  • Aussaattechnik: Drillsaat
  • Fruchtfolge: Getreide, Mais, Raps

Mischung für Kartoffelfruchtfolgen

Bestandteile:

  • Rauhafer (Pratex)
  • Ölrettich (Doublemax)

Vorteile und Leistungen:

  • optimal für Kartoffel- und Gemüsefruchtfolgen
  • die doppelresistente Ölrettichsorte verhält sich neutral gegenüber Wurzelgallennematoden (Meloideogyne sssp.)
  • der Rauhafer reduziert wandernde und freilebende Nematoden
  • vermindert die virusbedingte Eisenfleckigkeit bei Kartoffeln

Anbauempfehlung:

  • Aussaattermin: bis spätestens 25. August
  • Saatstärke: 50 bis 55 kg/ha
  • Aussaattechnik: Drillsaat, Grubbersaat mit Pneumatikstreuer
  • Fruchtfolge: Kartoffeln, Getreide, Gemüse, Zuckerrüben, Mais

Mischungen für Zuckerrübenfruchtfolgen

Bestandteile:

  • Ölrettich (Cosmos R1)
  • Gelbsenf (Action R2, Profi R2)

Vorteile und Leistungen:

  • effektive biologische Bekämpfung der Rübenzystennematoden
  • Sorten mit höchster Resistenzstufe und schneller Anfangsentwicklung für höchstmögliche Bekämpfungserfolge
  • für einen optimalen Bekämpfungserfolg sind Vegetationszeit und Bestandesdichte entscheidend

Anbauempfehlung:

  • Aussaattermin: bis spätestens 25. August
  • Saatstärke: 25 bis 30 kg/ha
  • Aussaattechnik: Drillsaat, Grubbersaat mit Pneumatikstreuer
  • Fruchtfolge: Zuckerrüben, Mais, Getreide

Bestandteile:

  • Gelbsenf (R2)
  • Phacelia

Vorteile und Leistungen:

  • unkomplizierte Begrünungsmischung zur biologischen Reduzierung von Rübenzystennematoden
  • friert sicher ab

Anbauempfehlung:

  • Aussaattermin: Anfang September
  • Saatstärke: 12 bis 17 kg/ha
  • Aussaattechnik: Drillsaat, Grubbersaat mit Pneumatikstreuer oder Schneckenkornstreuer
  • Fruchtfolge: Zuckerrüben, Mais, Getreide

Bodengesundheit/Stickstofffixierung

Bestandteile:

  • Bitterlupinen
  • Sommerwicken
  • Alexandrinerklee
  • Phacelia

Vorteile und Leistungen:

  • Die Leguminosen erhöhen durch die N-Fixierung aus der Luft den N-Bodenpool und regen in besonderem Maße die biologische Aktivität des Bodens an
  • langsam fließende Stickstoffquelle für nachfolgende Früchte
  • besonders für den Anbau mit geringer Zufuhr an organischen Düngemitteln geeignet
  • kräftiges Wurzelsystem der Lupine lockert den Unterboden auf und mobilisiert tieferliegende Nährstoffpotentiale, besonders Phosphor

Anbauempfehlung:

  • Aussaattermin: möglichst bald nach Ernte der Hauptfrucht, spätestens bis 15. August
  • Saatstärke: 70 bis 80 kg/ha
  • Aussaattechnik: Drillsaat, Grubbersaat mit Pneumatikstreuer
  • Fruchtfolge: Getreide, Mais, Raps

Agrarförderung

Alle Topsoil-Mischungen mit dem Zusatz "EU" enthalten nur Arten, die für Zwischenfruchtmischungen zur Anrechnung als ökologische Vorrangflächen im Rahmen der Agrarförderung ausgewiesen sind. Die angegebenen Zusammensetzungen beziehen sich wie üblich auf Mengenprozente, sind jedoch dahingehend geprüft, dass von keiner Art bzw. von Gräsern insgesamt mehr als 60 % Körner in der Mischung enthalten sind. Weitere Informationen zum Thema "Greening" finden Sie hier.

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