topsoil - Der beste Grund für Ihren Ertrag.

Für unterschiedliche Fruchtfolgen, angepasst an die mögliche Vegetationszeit und Bewirtschaftungsbedingungen, haben wir für Sie verschiedene Zwischenfruchtmischungen unter der Marke topsoil entwickelt. Mit diesen erhalten und fördern Sie dauerhaft die Bodenfruchtbarkeit und gewährleisten eine ausgeglichene Humusbilanz des Standortes. Ein weiter wichtiger Aspekt sind die Kriterien für die Sortenwahl von Senf und Ölrettich. In den Mischungen mit dem "TOP-SORTEN"-Button werden ausschließlich die deklarierten Sorten verwendet, um die bestmöglichen Effekte in der jeweiligen Fruchtfolge zu erreichen.

Einen Überblick über unsere topsoil-Zwischenfruchtmischungen gibt Ihnen unser
Infoflyer topsoil 2020

Mischungen für Mais-Getreide-Fruchtfolgen

Bestandteile:

  • Gelbsenf (Albatros, Cover, Pirat)
  • Ölrettich (Apoll, Siletina)
  • Leindotter

Vorteile und Leistungen:

  • beste Unkrautunterdrückung und Spätsaatverträglichkeit durch zügige und blattreiche Anfangsentwicklung
  • Mischung aus frühblühenden Ölrettichsorten und spätblühenden Senfsorten vermeidet Rettichbildung uns sehr frühes Aussamen
  • der anspruchslose Leindotter erhöht zusätzlich die Kompensationsfähigkeit der Mischung

Anbauempfehlung:

  • Aussaattermin: bis Anfang September
  • Saatstärke: 15 bis 20 kg/ha
  • Aussaattechnik: Drillsaat, Grubbersaat mit Pneumatikstreuer, Breitsaat mit Schneckenkornstreuer
  • Fruchtfolge: Mais, Getreide

Bestandteile:

  • Gelbsenf
  • Leindotter

Vorteile und Leistungen:

  • einfache Begrünungsmischung für Mais- und Getreidefruchtfolgen
  • die flache Durchwurzelung der enthaltenen Arten verhindert ein Einwachsen in Drainagerohre
  • sehr gute Spätsaatverträglichkeit

Anbauempfehlung:

  • Ausaattermin: bis Anfang September
  • Saatstärke: 12 bis 17 kg/ha
  • Aussaattechnik: Drillsaat, Grubbersaat mit Pneumatikstreuer, Breitsaat mit Schneckenkornstreuer
  • Fruchtfolge: Mais, Getreide

Bestandteile:

  • Winterraps
  • Winterrübsen

Vorteile und Leistungen:

  • maximale Nährstoffspeicherung durch 100 % winterharte Komponenten
  • ideal für Mais- und Getreidefruchtfolgen und den Anbau in Wasserschutzgebieten
  • sehr gute Spätsaatverträglichkeit

Anbauempfehlung:

  • Aussaattermin: bis Anfang September
  • Saatstärke: 10 bis 15 kg/ha
  • Aussaattechnik: Drillsaat, Grubbersaat mit Pneumatikstreuer, Breitsaat mit Schneckenkornstreuer
  • Fruchtfolge: Mais, Getreide

Bestandteile:

  • Gelbsenf
  • Ölrettich

Vorteile und Leistungen:

  • gute Spätsaatverträglichkeit
  • ideal für Maisfruchtfolgen
  • auch als Bio-Saatgut erhältlich

Anbauempfehlung:

  • Aussaattermin: bis Anfang September
  • Saatstärke: 15 bis 20 kg/ha
  • Aussaattechnik: Drillsaat, Grubbersaat mit Pneumatikstreuer, Breitsaat mit Schneckenkornstreuer
  • Fuchtfolge: Getreide, Mais

Mischung für Raps-Fruchtfolgen

Bestandteile:

  • Phacelia
  • Alexandrinerklee
  • Öllein
  • Ramtillkraut

Vorteile und Leistungen:

  • mit Kleeanteil (keine Einschränkungen bei der Düngebedarfsermittlung im Herbst oder Frühjahr!)
  • ideal für Rapsfruchtfolgen
  • bildet einen dichten und niedrigen Aufwuchs, der sicher abfriert
  • Aussaat mit Schneckenkornstreuer bei flacher Einarbeitung gut möglich

Anbauempfehlung:

  • Aussaattermin: bis Anfang September (bei sehr späten Saatterminen Saatstärke erhöhen)
  • Saatstärke: 10 bis 18 kg/ha
  • Aussaattechnik: Drillsaat, Grubbersaat mit Pneumatikstreuer oder Schneckenkornstreuer
  • Fruchtfolge: Raps, Mais, Getreide, Zuckerrüben

Bestandteile:

  • Rauhafer
  • Phacelia

Vorteile und Leistungen:

  • Ideal für Rapsfruchtfolgen
  • Gute Unkrautunterdrückung und intensive Durchwurzelung
  • Bekämpfung der wanderenden Wurzelnematoden (Pratylenchus penetrans), die im Getreideanbau starke Schäden verursachen können

Anbauempfehlungen:

  • Aussaattermin: bis Anfang September (bei sehr späten Saatterminen Saatstärke erhöhen)
  • Saatstärke: 25 bis 40 kg/ha
  • Aussaattechnik: Drillsaat, Grubbersaat mit Pneumatikstreuer
  • Fruchtfolge: Raps, Mais, Getreide, Zuckerrüben

Schnittnutzung

Bestandteile:

  • Welsches Weidelgras (Barmultra II, Dolomit, Melsprinter)
  • Inkarnatklee

Vorteile und Leistungen:

  • TOP-Kleegrasmischung ohne Kompromisse
  • Ausschließliche Verwendung erstschnittbetonter und empfohlenerWeidelgrassorten (A1 WZ Empfehlung)
  • Leguminosen-Samenanteil < 50 %

Anbauempfehlungen:

  • Aussaattermin: 5. bis 20. September
  • Saatstärke: 30 bis 40 kg/ha
  • Aussaattechnik: Drillsaat
  • Fruchtfolge: Getreide, Mais, Raps

Mischung für Kartoffel-Fruchtfolgen

Bestandteile:

  • Rauhafer (Pratex)
  • Ölrettich (Doublemax)

Vorteile und Leistungen:

  • optimal für Kartoffel- und Gemüsefruchtfolgen
  • die doppelresistente Ölrettichsorte verhält sich neutral gegenüber Wurzelgallennematoden (Meloideogyne sssp.) und bewirkt dadurch eine natürliche Abnahme
  • der Rauhafer reduziert wandernde und freilebende Nematoden
  • vermindert die virusbedingte Eisenfleckigkeit bei Kartoffeln

Anbauempfehlung:

  • Aussaattermin: bis spätestens 25. August
  • Saatstärke: 50 bis 55 kg/ha
  • Aussaattechnik: Drillsaat, Grubbersaat mit Pneumatikstreuer
  • Fruchtfolge: Kartoffeln, Getreide, Gemüse, Zuckerrüben, Mais

Mischungen für Zuckerrüben-Fruchtfolgen

Bestandteile:

  • Ölrettich (Cosmos R1)
  • Gelbsenf (Action R2, Profi R2)

Vorteile und Leistungen:

  • effektive biologische Bekämpfung der Rübenzystennematoden
  • Sorten mit höchster Resistenzstufe und schneller Anfangsentwicklung für höchstmögliche Bekämpfungserfolge
  • für einen optimalen Bekämpfungserfolg sind Vegetationszeit und Bestandesdichte entscheidend

Anbauempfehlung:

  • Aussaattermin: bis spätestens 25. August
  • Saatstärke: 25 bis 30 kg/ha
  • Aussaattechnik: Drillsaat, Grubbersaat mit Pneumatikstreuer
  • Fruchtfolge: Zuckerrüben, Mais, Getreide

Bestandteile:

  • Gelbsenf (R2)
  • Phacelia

Vorteile und Leistungen:

  • unkomplizierte Begrünungsmischung zur biologischen Reduzierung von Rübenzystennematoden
  • friert sicher ab

Anbauempfehlung:

  • Aussaattermin: Anfang September
  • Saatstärke: 12 bis 17 kg/ha
  • Aussaattechnik: Drillsaat, Grubbersaat mit Pneumatikstreuer oder Schneckenkornstreuer
  • Fruchtfolge: Zuckerrüben, Mais, Getreide

Bodengesundheit/Stickstofffixierung

Bestandteile:

  • Bitterlupinen
  • Sommerwicken
  • Alexandrinerklee
  • Phacelia

Vorteile und Leistungen:

  • Die Leguminosen erhöhen durch die N-Fixierung aus der Luft den N-Bodenpool und regen in besonderem Maße die biologische Aktivität des Bodens an
  • langsam fließende Stickstoffquelle für nachfolgende Früchte
  • besonders für den Anbau mit geringer Zufuhr an organischen Düngemitteln geeignet
  • kräftiges Wurzelsystem der Lupine lockert den Unterboden auf und mobilisiert tieferliegende Nährstoffpotentiale, besonders Phosphor

Anbauempfehlung:

  • Aussaattermin: möglichst bald nach Ernte der Hauptfrucht, spätestens bis 15. August
  • Saatstärke: 70 bis 80 kg/ha
  • Aussaattechnik: Drillsaat, Grubbersaat mit Pneumatikstreuer
  • Fruchtfolge: Getreide, Mais, Raps

Agrarförderung

Alle Topsoil-Mischungen mit dem Zusatz "EU" enthalten nur Arten, die für Zwischenfruchtmischungen zur Anrechnung als ökologische Vorrangflächen im Rahmen der Agrarförderung ausgewiesen sind. Die angegebenen Zusammensetzungen beziehen sich wie üblich auf Mengenprozente, sind jedoch dahingehend geprüft, dass von keiner Art bzw. von Gräsern insgesamt mehr als 60 % Körner in der Mischung enthalten sind. Weitere Informationen zum Thema "Greening" finden Sie hier.

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