Pflanzenbau-Infoservice

Aktuelle, kurze, prägnante Anbautipps und Empfehlungen für Ihre Region

Hier finden Sie aktuelle Empfehlungen der AGRAVIS-Pflanzenbauberater:innen für alle wichtigen Kulturen in Ihrer Region.

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Die aktuellen Empfehlungen:


12.5.2021 - Weizen: Septoria-Risiko im Blick behalten

Das Entwicklungsstadium und der Behandlungszustand der Weizenbestände sind zurzeit sehr unterschiedlich. Spätere Bestände „stehen“ noch im Stadium EC 31-32, frühere Bestände erreichen EC 37. Einige Weizenflächen sind bereits mit Fungiziden behandelt worden, andere stehen noch unbehandelt da.

Die teilweise beständigen Niederschlagsereignisse der vergangenen Tage haben regional zu Septoriainfektionen geführt (Blattnässe > 36 Std.). Auf diese muss u.U. jetzt zeitnah (4 bis 6 Tage nach der Infektion) reagiert werden, auch wenn das Fahnenblattstadium noch nicht erreicht ist.

Die gesamte Meldung für die Region Westfalen / Weser-Ems erhalten Sie hier und für die Region nordöstliches Niedersachsen / Sachsen-Anhalt / Brandenburg / Mecklenburg-Vorpommern hier.

12.5.2021 - Spargel: Herbizideinsatz, Spargelfliegenbekämpfung

Die kühle Witterung der letzten Wochen lässt den Spargel zumeist nur sehr verhalten sprießen. Ob sich das Wetter in den nächsten Tagen ändert, bleibt abzuwarten. Die ersten 2 jährigen Anlagen werden aus dem Ertrag genommen und eine Herbizidmaßnahme steht an, die durch den zumeist feuchten Boden unter optimalen Bedingungen stattfinden kann. Viele andere Anlagen werden in den nächsten Tagen auf schwarz gedreht, wenn dies noch nicht geschehen ist, um zu Pfingsten ausreichende Spargelmengen zur Verfügung zu haben. Junganlagen und nicht beerntete 2 jährige Anlagen sollten gedüngt und ggf bewässert werden, um so optimale Startbedingungen für ein zügiges Wachstum zu schaffen.

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12.5.2021 - Grünland: Erster Schnitt in Aussicht

Trockenheit und Kälte im April hemmten das Gräserwachstum und nach dem kurzem Sommer-Intermezzo bremsen verhaltene Temperaturen weiterhin die Grünlandreifeentwicklung. Bei günstigen Niederschlags- und Temperaturbedingungen können die Bestände noch mit einem raschen Ertragszuwachs reagieren. Abhängig von der weiteren Witterung, der Nährstoffverfügbarkeit und der Grasnarbe sind tägliche Ertragszuwächse von bis zu 1,0-1,5 dt TM/ha und Zunahmen des Rohfasergehaltes von 0,1 - 0,2 Prozent (XF i.d.TM) möglich. Ist der optimale Schnittzeitpunkt erreicht, fallen die Qualitätsparameter rapide ab, ein zu später Schnitt in Hoffnung auf Mehrertrag sollte vermieden werden.

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11.5.2021 - Triticale: Weiteres Vorgehen

Die steigenden Temperaturen und einsetzenden Niederschläge bringen die Bestände wieder in Schwung. Gleichzeitig steigt mit den Temperaturen auch das Infektionsrisiko, dass je nach Vorlage bewertet werden muss.
Für Weizen steigt das Risiko ebenfalls an, hier gilt weiter die Faxempfehlung vom 19.4.2021. In einigen Regionen wird die Witterungssituation Septoria-Infektionen hervorbringen / hervorgebracht haben. Hier sollte mit z. B. Balaya mit 1,0 l/ha behandelt werden. Liegt der Schwerpunkt auf Gelbrost, empfehlen wir z.B. Prosaro mit 0,8 l/ha.
Triticale schiebt vielfach das Fahnenblatt. Fungizidmaßnahmen in diesem Stadium schützen alle ertragsrelevanten Blattetagen und erzielen bei passender Produktwahl eine gute Dauerwirkung. Im frühen Bereich bereitete vor allem der Gelbrost hier und da Probleme. Aus diesem Grund wurden viele Bestände in T0/T1 behandelt. Häufig kam nur eine reduzierte Menge Tebuconazol zum Einsatz (z.B. Orius). Dieser Schutz ist in der Regel abgelaufen.
Risikoflächen (z. B. Flächen mit Ausgangsbefall, anfälligen Sorten) sollten daher im Auge behalten werden. Bestände die zwischenzeitlich deutlichen Befall gezeigt haben, sollten in jedem Fall eine Fungizidbehandlung zur Versiegelung des Fahnenblattes erhalten. Sind noch Wachstumsregler nötig, kann bis zum Erscheinen der Ähre mit Cerone 660 (0,3-0,5 l/ha) oder Medax Top (0,3-0,5 l/ha + Turbo) gearbeitet werden. Herbizid-Zusätze sollten dann unterbleiben.

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Region Westfalen / Weser-Ems

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