Pflanzenbau-Infoservice

Aktuelle, kurze, prägnante Anbautipps und Empfehlungen für Ihre Region

Hier finden Sie aktuelle Empfehlungen der AGRAVIS-Pflanzenbauberater:innen für alle wichtigen Kulturen in Ihrer Region.

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Die aktuellen Empfehlungen:


24.5.2024: Kartoffeln: Spritzstart Fungizide

Spritzstart Krautfäule

Die Kartoffelbestände entwickeln sich im Moment zügig, so dass viel Blattmasse in kurzer Zeit gebildet wird. Nach dem intensiven Krautfäulejahr 2023 und aufgrund der aktuell vorherrschenden Witterung sollten früh gepflanzte Bestände jetzt vorbeugend gegen Krautfäule behandelt werden. Für die ersten beiden Behandlungen empfehlen wir ausschließlich systemisch wirkende Kombinationen, welche die aktuell leistungsstärksten Wirkstoffe Propamocarb und Cymoxanil enthalten. Die Kombination aus Zorvec Enicade und Simpro enthält zusätzlich noch den Wirkstoff Oxathiapiprolin. Dies ermöglicht eine maximale Leistung gegen Blatt- und Stängelbefall.

Kartoffelkäfer

Achten Sie auch auf Kartoffelkäfer. Man findet aktuell adulte Käfer, Eigelege und erste Larven. Das Produkt Coragen (60 ml/ha; B4) eignet sich zur Bekämpfung sehr gut, da Nützlinge wie z.B. Marienkäfer geschont werden. Außerdem besitzt das Produkt die längste Wirkungsdauer. Alternativ können entweder Mospilan (125 g/ha; B4) oder Carnadine 200 (125 ml/ha; B2, keine Anwendung auf drainierten Flächen) gegen Kartoffelkäfer eingesetzt werden. Die Mischbarkeit mit den hier aufgeführten Krautfäulefungiziden ist mit allen Produkten gegeben.

Die gesamte Meldung für die Region Westfalen / Weser-Ems erhalten Sie hier und für die Region nordöstliches Niedersachsen / Sachsen-Anhalt / Brandenburg / Mecklenburg-Vorpommern hier .

24.5.2024 - Mais: Unkraut- und Hirsebekämpfung (Einmal-Strategie)

Während auf schweren Böden und nassen Standorten die Maisaussaat erst in den letzten Tagen abgeschlossen werden konnte, entwickelt sich der früh aufgelaufene Mais mit ausreichenden Niederschlägen zügig weiter. Auf vielen Standorten wachsen Hirse und Unkräuter so schnell wie die Maispflanzen und werden zur Konkurrenz um Wasser und Nährstoffe. Erste Bestände erreichen das Drei- bis Vierblattstadium und damit den richtigen Termin für die Herbizidmaßnahme in der Einmal-Strategie. Der Mais sollte eine gute Wachsschicht haben (ein Tag Sonne nach Regen). Einsatzbedingungen über 25° C bzw. große Temperaturschwankungen vom Tag zur Nacht reduzieren die Verträglichkeit der Maßnahme, insbesondere bei Sulfonyl-Kombinationen. Auch in der Einmal-Strategie muss die TBA-Auflage beachtet werden. Auf Flächen, die in den beiden letzten Jahren mit dem Wirkstoff Terbuthylazin (z. B. in den Produkten Calaris, Aspect oder Spectrum Gold) behandelt worden sind, muss in diesem Jahr eine TBA-freie Lösung gewählt werden.

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16.5.2024 - Mais: Unkraut- und Hirsekontrolle

Die aktuelle Witterung führt zu einem zügigen Auflaufen der Maisbestände. Manchmal wachsen Unkräuter und Hirsen sogar schneller als der Mais. Auf schweren Böden und nassen Standorten ist der Mais teilweise noch nicht gelegt worden. Selbst die Saatbettbereitung war nicht immer möglich. Die ersten Bestände erreichen in den nächsten Tagen das Zweiblatt-Stadium. Das ist der Startschuss für die als Spritzfolge geplante Herbizidmaßnahme.
Die frühe Vorlage in dieser Phase mit überwiegend blattaktiven Produkten bzw. Kombinationen bekämpft mit angepassten Aufwandmengen die erste Hirse- und Unkrautwelle. Der noch kleine Mais wird verträglich freigestellt, um Wasser und Nährstoffe zu sparen. Die Nachlage kann entsprechend der Restverunkrautung ausgerichtet werden. Für die Kontrolle von Gräsern, Ausfallgetreide und großen Hirsen sind Produkte aus der Gruppe der Sulfonylharnstoffe erforderlich. Kleine Hirsen und Unkräuter können sulfonylfrei beseitigt werden. Dies verbessert die Verträglichkeit der Herbizidmaßnahme.
Weiterhin muss die TBA-Auflage beachtet werden. Auf Flächen, die in den beiden letzten Jahren mit dem Wirkstoff Terbuthylazin (z. B. in den Produkten Calaris, Aspect oder Spectrum Gold) behandelt worden sind, muss in diesem Jahr eine TBA-freie Lösung gewählt werden. Gerade hierfür bietet sich die Spritzfolge mit blattaktiven Produkten an. Nach Niederschlägen und sprunghaftem Temperaturanstieg muss mit der Behandlung gewartet werden, bis die Wachsschicht wieder voll ausgebildet ist (1 Tag Sonne). Direkt vor oder nach Nachtfrösten sollte eine Behandlung ebenfalls unterbleiben.

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16.5.2024 - Getreide: Abschlussbehandlung Wintertriticale + Winterweichweizen

Früher Weizen schiebt die Ähre. Erste Triticalebestände beginnen mit der Blüte. Daher macht es jetzt Sinn, sich einige Gedanken zur weiteren Fungizidstrategie zu machen. Die Abschlussbehandlung hat zwei wesentliche Funktionen:

  • Auffrischung des Fungizidschutzes gegen relevante Blattkrankheiten (z. B. aktuell hoher Braunrostbefall)
  • Verhinderung einer Infektion mit Ährenfusariosen

Besonders beim Thema Fusariumkontrolle kommt der Terminierung der Maßnahme eine besondere Bedeutung zu.

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