Pflanzenbau-Infoservice

Aktuelle, kurze, prägnante Anbautipps und Empfehlungen für Ihre Region

Hier finden Sie aktuelle Empfehlungen der AGRAVIS-Pflanzenbauberater:innen für alle wichtigen Kulturen in Ihrer Region.

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Die aktuellen Empfehlungen:


18.5.2022 - Grünland: Zum 2. Schnitt für Menge und Qualität weiter Schwefel düngen

Unmittelbar nach der Ernte des ersten Schnittes erfolgt auf dem Grünland der Aufbau für den zweiten. Daher gilt es jetzt die Düngestrategie dafür zu planen. Erste Analysen aus den Regionen weisen teilweise sehr geringe Rohproteingehalte aus, sodass der 1. Schnitt in Menge und Qualität eher unbefriedigend ausfiel. Zum einen ist dies der Witterung im Frühjahr geschuldet, da Trockenheit und kühle Temperaturen die Nährstofffreisetzung und Entwicklung bremsten. Zum anderen sind einige Bestände aufgrund einer restriktiven Mineraldünger-Strategie nur verhalten gestartet. Aus diesem Grund müssen jetzt nach der ersten Nutzung die entsprechenden Weichen für den Folgeaufwuchs gestellt werden, um Defizite in der Grundfutterversorgung auszugleichen.
Neben den bereits genannten Pflegemaßnahmen (siehe Info vom 13. Mai 2022) ist eine bedarfsgerechte Ernährung der Gräser ein wesentlicher Baustein. Neben einer mineralischen Startgabe zur schnellen Regeneration im Wiederaustrieb, verhilft Schwefel zu einer effizienten Ausnutzung des gedüngten Stickstoffes und gleichzeitig einer Verbesserung der Silagequalität. Als wichtiges Nährelement für Pflanzen und Tiere dient es maßgeblich dem Eiweißaufbau und somit der Grundlage für die Milchproduktion.

Die gesamte Meldung für die Region Westfalen / Weser-Ems erhalten Sie hier und für die Region nordöstliches Niedersachsen / Sachsen-Anhalt / Brandenburg / Mecklenburg-Vorpommern hier.

17.5.2022 - Getreide: Aktuelle Düngungsempfehlung Weizen

Zwar ist die Verteilung der Regenmengen regional sehr unterschiedlich, doch lassen die Niederschläge nach langer Trockenheit überhaupt wieder eine sinnvolle Ausbringung von granulierten Düngern zu. Je nach Entwicklungsstand und bisheriger Stickstoffversorgung der Getreide kann die weitere oder abschließende Düngung jetzt durchgeführt werden. Bestände, die für die Futternutzung geplant sind, können in den kommenden Tagen fertig gedüngt werden. Späterer Qualitätsweizen, der bei weniger als 130 kg N/ha ohne Nmin steht, sollte weitergedüngt werden, um bis zur Abschlussgabe nicht in eine Versorgungslücke zu fallen. Auf weniger stark nachliefernden Standorten (wenig Wirtschaftsdünger in der Historie) sollten für Backweizen 50 bis 80 kg N/ha zwischen Fahnenblatt und Ährenschieben eingeplant werden.
Zur Bemessung der Düngungshöhe ziehen Sie die Düngebedarfsermittlung zu Rate. Diese weist das obere Limit aus. Grundsätzlich ist auf Grund der guten Preissituation am Getreidemarkt der betriebswirtschaftliche Nutzen einer maximalen Versorgung auch trotz der hohen Mineraldüngerpreise dieses Jahr weiter gegeben. Die kalkulierte Menge der Düngebedarfsermittlung (Tabelle 1) sollte für maximale Intensität ausgenutzt werden. Um die Stickstoffeffizienz hoch zu halten und die Proteinqualität des Futtergetreides abzusichern, setzen Sie auch zu dieser Gabe eine Kombination aus Stickstoff und Schwefel ein: SAN 24/6 oder ASS 26/12.
Gerade vor dem Hintergrund stark gestiegener Betriebsmittelpreise ist der Nutzen teilflächenspezifischer Dünger-Applikationen hochwirtschaftlich. Nutzen Sie aktuelle Biomassekarten als Entscheidungsgrundlage.

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17.5.2022 - Getreide: Sommergetreide - Wachstumsregler/Blattdüngung/Fungizide

Der Entwicklungsstand des Sommergetreides differenziert je nach Aussaattermin deutlich. Gut entwickelte haben inzwischen das optimale Stadium für die Einkürzung erreicht. Nun gilt es, die eigenen Flächen zu begutachten, um den passenden Einkürzungstermin zu treffen. Bei anhaltender Trockenheit ist hier je nach Standort besonderes Fingerspitzengefühl geboten. Außerdem sollten Blattläuse im Auge behalten werden. Bei Befall ist eine Bekämpfung mit Pyrethroiden (z. B. Karate Zeon 75 ml/ha) angeraten, um eine Virusinfektion zu vermeiden.
Gleichzeitig bietet sich eine Blattdüngung an. Sommergetreide muss die gesamte Pflanzenentwicklung in kurzer Zeit durchlaufen, so dass selbst eine temporäre Unterversorgung (z. B. durch eine Trockenphase) sich stark negativ auswirken kann. Zur Vorbeugung der Dörrfleckenkrankheit sollte bei Hafer eine Mangan-Ergänzung standardmäßig eingeplant werden. Dort wo noch Stickstoffbedarf besteht, sollte zeitnah aufgedüngt werden. Im Sommerweizen kann man sich unter Umständen noch eine Teilgabe für die Qualitätsdüngung aufsparen.
Zum Teil sind auch noch Herbizidmaßnahmen notwendig. Hier gibt es vielfältige Möglichkeiten. Eine breitwirksame Kombination gegen Unkräuter ist z. B. 1,0 l Ariane C + 1,0 l/ha U 46M (keine Zulassung in Sommertriticale).

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13.5.2022 - Getreide: Winterweizen - Düngung abschließen, Blattapparat schützen

Durch das anhaltend warme Wetter entwickeln sich die Getreidebestände zügig weiter. Früher Weizen hat das Fahnenblatt zum Teil bereits voll geschoben. Dies ist ein guter Zeitpunkt sich die Bestände noch einmal genau anzuschauen und die weitere Strategie zu planen. Aktuell prognostizieren die Wetterberichte für die nächsten 14 Tage warmes, aber auch etwas wechselhafteres Wetter mit der Chance auf moderate Niederschläge.

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