Getreidevermarktung

Landea-Kontrakte: Vorausschauende Vermarktung

Bei der Vermarktung von Getreide und Ölsaaten wird am häufigsten ein Terminkontrakt gewählt, der neben dem gewünschten Liefertermin auch Qualitäten sowie alle relevanten monetären Konditionen fixiert. Ein solcher Kontrakt dient der Absicherung gegen fallende Marktpreise und der Liquiditätssteuerung.

Vertritt man die Marktmeinung eines zukünftig steigenden Produktpreises, dann wird die Ware weiter gelagert oder es werden Prämienkontrakte abgeschlossen.

Landea Terminkontrakte
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Wie bei der Einlagerung ist die Ware nicht verkauft, sondern der Preisabstand zwischen der Ware im Lager und der Ware eines Terminkontrakts des vergleichbaren Produkts – z.B. an der Warenterminbörse NYSE Euronext (MATIF) – wird als Prämie (KASSA minus MATIF) vertraglich fixiert. Der MATIF-Kurs dient hierbei als eine Art Trendmonitor und der Landwirt entscheidet später unter Beobachtung der MATIF, wann er den finalen Verkaufspreis für seine Lagerware fixiert.

Landea Terminkontrakte
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Für die gleiche Markterwartung steigender Preise können Landea-Kontrakte für Weizen und Raps eine gute Alternative zur Einlagerung oder einem Prämienkontrakt sein. Das Prinzip aller Landea-Kontrakte basiert auf einer Kombination aus Verkauf der physischen Ware und gleichzeitigem Kauf einer gleichen Warenmenge eines Referenzkontrakts mit möglichst langer Laufzeit an der Warenterminbörse. Damit kauft man sich das Recht (Option) und die Chance, bei später anziehendem MATIF-Niveau den günstigen Einkauf wieder teurer zu verkaufen. Die Differenz ist der Gewinn, der dem Landwirt nachvergütet wird. Der Landwirt benötigt hierfür kein Börsenkonto, sondern handelt praktisch beide Märkte (KASSA und BÖRSE) aus einer Hand.

Sofortige Liquidität

Nach erfolgter physischer Lieferung (z.B. ex Ernte) erhält man den zum Stichtermin vereinbarten Kontraktpreis und somit, anders als bei der Einlagerung, sofortige Liquidität. Der Kaufpreis der Landea-Menge ist nicht etwa der volle MATIF-Kurs, sondern die je nach Kontraktmodell fällige Optionsgebühr. Wählbar sind Landea-Modelle mit Mindestpreis und Absicherung gegen fallende Börsenpreise, die in etwa so viel kosten wie eine Einlagerungsgebühr. Kontrakttypen ohne Preisschutz kosten für Weizen nur 3 Euro/Tonne und für Raps lediglich 5 Euro/Tonne, völlig unabhängig der gewählten Laufzeit – selbst wenn sie beispielsweise erst im April des Folgejahres endet. Innerhalb dieser Zeit entscheidet der Landwirt, wann er die gekaufte MATIF-Menge wieder verkauft. Die erzielte Differenz zwischen Verkaufs- und Einkaufsniveau an der Warenterminbörse wird als Ergebnis vergütet.

Vor rund vier Jahren mit wenigen Landea-Kontraktmodellen gestartet, bietet die Landea-Produktfamilie heute für jede Markterwartung und Marktsituation ein breites Sortiment. Entsprechend ist auch die Nachfrage aus der Landwirtschaft gewachsen: Mit den Jahren haben landwirtschaftliche Betriebe diese Vermarktungskonzepte in Kontraktgrößen von 50 Tonnen bis zu mehreren 100 Tonnen genutzt.

Landea: Infos kompakt

  • Mit Landea setzen Sie auf steigende Märkte und optimieren Ihre Vermarktung
  • Landea kann eine gute und sinnvolle Alternative zur Einlagerung sein
  • Landea-Optionsgebühr bereits schon ab 3 Euro/Tonne
  • Mit physischer Lieferung erhalten Sie sofort Liquidität!
  • Ein Vertragspartner für Kassamarkt und börsenbasierte Kontrakte
  • Langjährige Erfahrung, bewährte Kontraktmodelle für sicherheits- und/oder chancenorientierte Anleger
  • Tägliche Transparenz und Aktualität / E-Mail-Report Ihrer Marktwerte
  • Zeitpunkt des Handelns bestimmen weiter Sie
  • Selbst Durchschnittspreismodelle können Sie aktiv optimieren
  • Landea – einfach strukturiert und praxiserprobt in kleinen 50-Tonnen-Schritten
  • Sie benötigen kein Börsenkonto

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