- US-Milch-, Rindfleisch- und Schweinefleisch-Update
Die Zahl der Milchkühe in den USA steigt weiter und lag im August bei rund 9,8 Mio. Tieren (August 2025: 9,5 Mio.). Die Milchleistung je KuhDie Kuh ist ein weibliches Hausrind nach der ersten Kalbung. nimmt im Jahresvergleich jedoch nicht zu. Dennoch wächst die Milcherzeugung gegenüber dem Vorjahr um rund 2 %. Die Rindfleischerzeugung in den USA von Januar bis August 2026 fällt gegenüber dem Vorjahr deutlich auf 7,4 Mio. t (Vorjahr: 7,8 Mio. t), während die Schweinefleischproduktion mit 8,1 Mio. t nahezu unverändert bleibt.
- Deutsche Ernteeinschätzung 2026
Derweil hat das Statistische Bundesamt seine Ernteschätzung 2026 aktualisiert. Gegenüber der vorherigen Schätzung von Mitte August wurden nur geringe Veränderungen vorgenommen. Die Weizenproduktion (ohne Durum) wurde leicht gesenkt und liegt weiterhin bei rund 20,5 Mio. t (Vorjahr: 22,8 Mio. t). Dabei stehen höheren Ertragsschätzungen im Norden niedrigere Erwartungen für den Süden gegenüber. Die Gerstenproduktion wurde dank höherer Wintergerstenerträge nochmals leicht angehoben und liegt nun mit 11,3 Mio. t auf Vorjahresniveau. Die Roggenproduktion wurde leicht erhöht und wird nun auf 2,9 Mio. t (3,0 Mio. t) geschätzt. Die TriticaleTriticale ist ein Getreide. Es ist eine Kreuzung aus Weizen und Roggen.-Erzeugung wurde geringfügig auf 1,6 Mio. t (1,8 Mio. t) reduziert. Die Rapsernte wurde ebenfalls weiter nach unten korrigiert und wird nun auf 3,5 Mio. t (3,9 Mio. t) geschätzt.
Von September bis August 2025/26 stiegen die Getreideimporte Chinas gegenüber dem Vorjahr deutlich auf 33 Mio. t, nach 24 Mio. t im Jahr zuvor. Damit liegen sie jedoch weiterhin deutlich unter dem Rekordniveau von 63 Mio. t vor zwei Jahren. Die Weizenimporte erreichten 4,8 Mio. t (3,2 Mio. t; 12,8 Mio. t), die Gerstenimporte stiegen auf 14,2 Mio. t (10,0 Mio. t; 16,0 Mio. t), die Sorghumimporte lagen bei 7,0 Mio. t (5,8 Mio. t; 7,8 Mio. t). Die Maisimporte blieben mit 3,5 Mio. t (2,1 Mio. t; 24,8 Mio. t) vergleichsweise niedrig. Zwischen Juni und August 2026 lagen die Importe von Gerste und Sorghum deutlich über dem Vorjahresniveau. Die Weizeneinfuhren gingen leicht zurück, während die Maisimporte moderat zulegten.
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