Winterweizen

triticum aestivum



Übersicht unserer Schwerpunktsorten 2016:

Auflistung der Sorten

Beschreibung

Weizen stellt an Klima, Boden und Wasserversorgung höhere Anforderungen als andere Getreidearten. Winterweizen wird, nach Ende der Keimruhe des Saatguts, im Herbst abhängig von Höhenlage und Saatzeitpunkt ab September bis in den Dezember hinein mit ca. 250 bis 520 Körnern pro m² ausgesät. Aufgrund der großen Bandbreite des Tausendkorngewichtes von ca. 40 bis über 60 g ist die Angabe einer durchschnittlichen Aussaatmenge in kg/ha schwierig.

Winterweizen benötigt zum Abbau der Schosshemmung eine Vernalisation durch Frosttemperaturen und bei später Aussaat, die meistens mit niedrigen Bodentemperaturen verbunden ist, verläuft die Keimung langsamer. Da die Keimung noch bei Bodentemperaturen von 2 bis 4 °C stattfindet, ist der Winterweizen in Abhängigkeit der Sorte spätsaatverträglich.

Hybridweizensorten (Hybrid = Kreuzung zweier Inzuchtlinien) können einige Vorteile gegenüber den Liniensorten haben, da sie in Abhängigkeit der Aussaatbedingungen vitaler und stressstabiler sind sowie ein leistungsfähigeres Wurzelsystem haben. Aufgrund des Züchtungsfortschrittes bei Liniensorten, was die Vorteile der Hybridsorten verringert, haben diese seit Jahren nur einen relativ geringen Anteil am Weizenmarkt.

Aussaatmenge: 180 - 230 kg/ha (250 - 400 Körner/m²)
Aussaatzeit: September - Dezember
Aussaattiefe: 20 - 40 mm
Reihenabstand: 12 - 15 cm
Ertrag: 70 - 110 dt/ha

Der Winterweizen wird in folgende Qualitätseinstufungen unterteilt:
A= Qualitätsweizen
B= Back- / Brotweizen
C= Futterweizen
E= Eliteweizen