Greening - EU-Agrarreform

Greening: Struktur der EU-Flächenzahlungen

Ab 2015 tritt im Rahmen der Agrarreform eine strukturelle Veränderung der EU-Flächenzahlungen in der Landwirtschaft in Kraft, im Zuge dessen die bisherige Betriebsprämie durch die Basisprämie und die Greeningprämie ersetzt wird. Darüber hinaus werden in Betrieben die ersten 46 ha landwirtschaftliche Nutzfläche zusätzlich gefördert, es gibt eine Junglandwirteprämie für Landwirte bis 40 Jahre und eine Kleinerzeugerförderung. Alle Prämien müssen zusammen mit dem Flächenantrag bis zum 15. Mai des Antragsjahres zusammen mit der Basisprämie beantragt werden.

Insbesondere die Einführung der Greeningprämie als Bestandteil der ersten Säule bringt eine Vielzahl von Veränderungen hinsichtlich der Anforderungen an die landwirtschaftliche Flächennutzung mit sich - Stichwort Anbaudiversifizierung Anbaudiversifizierung . Im Folgenden wird ein Überblick über die pflanzenbaulichen Vorgaben im Zusammenhang mit der Greeningprämie gegeben und eine Möglichkeit der Entscheidungsfindung bezüglich der Schaffung sogenannter ökologischer Vorrangflächen angeboten.

Greeningprämie

Drei Bedingungen um die Greeningprämie zu bekommen

Greening der EU-Direktzahlungen - Greening-Prämie, Basis-Prämien, ggf. weitere Zuschläge DauergrünlandAnbaudiversifizierungÖko-Vorrangflächen

Anbaudiversifizierung - Erhalt von Dauergrünland - ökologische Vorrangflächen

Die Greeningprämie ist an drei Bedingungen gekoppelt, welche grundsätzlich für alle bewirtschafteten landwirtschaftlichen Flächen erbracht werden müssen, unabhängig davon ob Zahlungsansprüche vorhanden sind oder nicht. Ausgenommen von diesen Bedingungen sind lediglich ökologisch handelnde landwirtschaftliche Betriebe und Flächen, auf denen Spargel oder Obst produziert wird.

Weitere aktuelle Informationen rund um das Thema Umsetzung der EU-Agrarreform in Deutschland gibt es hier hier vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft.