Düngebedarfsermittlung

Informationen zur Frühjahrsdüngung

Die novellierte Düngeverordnung novellierte Düngeverordnung legt neben Sperrfristen Sperrfristen für die Ausbringung von stickstoffhaltihgen Düngemitteln ebenfalls eine Düngebedarfsermittlung Düngebedarfsermittlung fest.

Die Sperrfrist für Düngemittel mit wesentlichen N- bzw. P-Gehalten ist nun vorbei. Seit dem 1. Februar 2018 besteht bei entsprechender Befahrbarkeit und unter Einhaltung der gesetzlichen Auflagen wieder die Möglichkeit der Düngerausbringung. Durch die Novellierung der Düngeverordnung sind auch in diesem Bereich einige Änderungen bzw. neue Regelungen zu beachten.

Vor dem Aufbringen von wesentlichen Nährstoffmengen an N (= 50 kg/ha N) oder P (= 30 kg/ha P2O5) ist der Düngebedarf der Kultur für jeden Schlag oder jede Bewirtschaftungseinheit zu ermitteln. Dieser Vorgang ist zu dokumentieren. Die Unterlagen müssen sieben Jahre aufbewahrt werden. Vordrucke und Excel-Tools werden beispielsweise durch die zuständigen Landwirtschaftskammern / Ämter bereitgestellt.

Benötigen Sie eine Lösung, die über die Düngebedarfsermittlung hinaus auch die weiteren düngerechtlichen Themen wie „Nährstoffvergleich“ und zukünftig auch Stoffstrombilanz Stoffstrombilanz abdeckt, bietet die Online-Lösung Delos eine umfassende Alternative. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter www.delos.biz www.delos.biz.

Düngebedarfsermittlung im Frühjahr

Bei der Düngebedarfsermittlung Düngebedarfsermittlung im Frühjahr müssen künftig folgende Faktoren berücksichtigt werden:

  • Stickstoff-Bedarfswert der entsprechenden Kultur
  • durchschnittliches Ertragsniveau des Standortes der letzten drei Jahre
  • Nmin-Gehalt des Bodens in einer Tiefe von 0 bis 90 cm
  • Nachlieferung des Standortes (insbes. Humusgehalt)
  • N-Nachlieferung aus organischen Düngern des Vorjahres
  • Nachlieferung aus Vor- und Zwischenfrüchten

Beispiel einer Düngebedarfsermittlung (DBE) für Winterweizen nach §4 der DüV:

Faktor angenommen Wert
Stickstoffbedarfswert nach DüV für Winterweizen A, B bei 80 dt/ha  230 kg N/ha
Zuschläge für Mehrertrag (Mittel der letzten 3 Jahre)100 dt/ha+ 20 kg
Nmin-Gehalt 0-90 cm (Richtwerte od. eigene Proben)eigene Bodenprobe- 75 kg
Nachlieferung des Standortes (bei mehr als 4% Humus: -20 kg)weniger als 4%- 0 kg
Organische Düngung des Vorjahres (10% der im Vorjahr über Organik ausgebrachten N-Menge)170 kg N/ha über Schweinegülle- 17 kg
VorfruchtRaps- 10 kg
ZwischenfruchtKeine 
Korrigierter N –Bedarfswert  148 kg N

Kontakt und Beratung

Kontaktinformationen

Weitere Informationen zum Thema Düngeverordnung erhalten Sie beim AGRAVIS-Experten Stefan Hanebrink.

Tel: 0251/682-2067

E-Mail: stefan.hanebrink@agravis.de stefan.hanebrink@agravis.de

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