Angepasste Fütterung senkt Nährstoffanfall: Berechnungstool Phokus hilft bei Rationsgestaltung

28.11.2017

Die Vorgaben der neuen Düngeverordnung Düngeverordnung erfordern in vielen viehstarken Betrieben ein optimiertes Nährstoffmanagement. Eine besser an den Bedarf der Tiere angepasste Fütterung kann den Nährstoffanfall deutlich senken. Die nährstoffoptimierte Fütterung ist einfach umsetzbar und gefährdet die Leistungen sowie die Gesundheit der Tiere nicht.

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Für eine bedarfsgerechte und phosphoroptimierte Milchviehration hilft das neue AGRAVIS-Rationsberechnungstool Phokus AGRAVIS-Rationsberechnungstool Phokus, das die Rationsgestaltung auf der Basis des darmverdaulichen Phosphors bei der Milchkuh optimiert und gleichzeitig den Phosphorbedarf der Pansenmikroben berücksichtigt. So wird eine gezielte Absenkung des Brutto-Phosphorgehaltes in der Gesamtration ermöglicht. Nicht nur die Senkung der Phosphorausscheidungen ist für die Novellierung relevant, sondern auch die proteinreduzierte bzw. aminosäurenoptimierte Milchviehfütterung sollte berücksichtigt werden.

Auf Basis der betriebsindividuellen Nähr- und Mineralstoffanalysen der eingesetzten Silagen berechnet der AGRAVIS-Produktionsberater mit Phokus eine bedarfsgerechte und phosphoroptimierte Milchviehration unter Berücksichtigung der möglichen Phosphoreinsparung in der Ration. Dafür werden entsprechende Lakto oder Laktaria Ausgleichs- und VitaMiral Mineralfutter in der Rationsgestaltung eingesetzt. Diese neuartige Form der Rationsberechnung spart Futterkosten und verringert nachhaltig die Phosphorüberhänge in der Ration.

Einen weiteren Beitrag zur Entlastung der Nährstoffbilanz leistet das Laktaria QFit Laktaria QFit- und das VitaMiral-Programm VitaMiral-Programm. Es unterstützt durch die aminosäurebalancierte Fütterung die Reduzierung des Stickstoffgehalts in der Gülle. Durch die Berücksichtigung der Aminosäuren in der Rationsberechnung kann der Proteingehalt in Milchviehrationen gezielt gesenkt werden. So ist es möglich, proteinreiche Futtermittel in der Ration einzusparen. Die Kraftfutter-Proteinkosten werden bei gleichen bis höheren Milch- und Proteinleistungen reduziert. Diese Einsparungen an Protein sind in Form von geringeren N-Gehalten in der Gülle wiederzufinden. Das Ergebnis ist eine Entlastung des N-Überhangs.

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