Neues NetFarming-Modul „Ertragsdatenverarbeitung“

04.07.2017

Die AGRAVIS NetFarming GmbH AGRAVIS NetFarming GmbH hat jetzt das erste Produkt am Markt platziert, das auch eine Weiterverarbeitung von Ertragsdaten ermöglicht. Das neue NetFarming-Modul „Ertragsdatenverarbeitung“ hilft dem Kunden, Ertragsunterschiede eindeutig zu identifizieren und dadurch eine gute Grundlage für weitere Bewirtschaftungsmaßnahmen zu haben.

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Neben der Arbeitserledigung auf dem Acker dokumentieren die heutigen Erntemaschinen vermehrt auch die Information über die Variabilität der Erträge innerhalb der Schläge. Dieser Ernteertrag ist jedoch in der Regel nicht an allen Stellen des Feldes gleich. Durch die Verknüpfung mit präzisen korrigierten GPS-Signalen werden diese Ertragsunterschiede während der Ernte georeferenziert erfasst. Die Ertragskartierung liefert damit konkrete Anhaltspunkte, welcher Ertrag geerntet wurde und an welchen Stellen auf dem Schlag Ertragsunterschiede vorliegen. Damit der Landwirt bei der nächsten Aussaat, der Düngung und dem Pflanzenschutz Rücksicht auf diese gewonnenen Erkenntnisse nehmen kann, benötigt er eine Möglichkeit, die erhobenen Daten auszuwerten und zu nutzen.

Informationen bequem auswerten

Genau hier setzt das neue Modul „Ertragsdatenverarbeitung“ der AGRAVIS NetFarming GmbH an. Landwirte oder auch Lohnunternehmen können jetzt sowohl ihre neuen Ertragskartierungen als auch ihre historischen Ertragsdaten in das NetFarming-Portal importieren. „Die Ertragsdaten werden von der Software bereinigt, aufbereitet und in Form von Ertragskarten anschaulich visualisiert. Auf diese Weise werden die Informationen der Erntemaschinen greifbar und können bequem ausgewertet werden“, erläutert Produktmanager Daniel Werner.

„Stellt ein Landwirt bei der Auswertung der Ertragskarten fest, dass sich innerhalb eines Schlages die Erträge regelmäßig stark unterscheiden, kann eine teilflächenspezifische Bewirtschaftung der Fläche möglicherweise seine Erträge deutlich steigern“, führt Werner weiter aus. Das Modul schaffe eine wertvolle Entscheidungsgrundlage für weitere Bewirtschaftungsmaßnahmen.

Digitaler Fußabdruck des Ackers

Der entscheidende Vorteil zu anderen Auswertungen am Markt liegt in der Datenweiterverarbeitung, die das neue Modul im Gegensatz zu vielen bereits bestehenden Softwares erstmals als Feature bietet. Die Ertragsdaten werden dazu mit einer Managementzonenkarte kombiniert. Mithilfe von mehrjährigen Satellitenaufnahmen (Fernerkundung) visualisiert sie die teilflächenspezifische Variabilität eines Schlags. „Sie ist quasi der digitale Fußabdruck des Ackers“, erklärt der Produktmanager. Werden die Ertragskarten mit einer Managementzonenkarte verrechnet, entsteht eine optimierte Datengrundlage, die jahresspezifische Effekte oder fehlerhafte Messwerte der Sensortechnik minimiert.

Anhand der zusammengeführten Informationen wird dem Landwirt im NetFarming-Portal eine Ertragspotenzialkarte zur Verfügung gestellt. Mit dieser Karte ist der Landwirt in der Lage, weitere Maßnahmen im nächsten Anbauzeitraum gezielter zu planen, das Flächenpotenzial besser auszuschöpfen und damit den Ertrag zu steigern.

Weitere Informationen zum Modul gibt es hier hier.

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