Konzept "Zukunft Füttern" der AGRAVIS bietet konkreten Lösungsansatz

10.04.2017

Selbstbewusst und zuversichtlich präsentierte das Agrar- und Ernährungsforum Oldenburger Münsterland (AEF) bei der Kotte Landtechnik GmbH & Co. KG in Rieste seine Lösungen zur Bewältigung der Nährstoffüberschüsse aus Tierhaltung und Biogasanlagen. Bernhard Walgern, Geschäftsführer der AGRAVIS Mischfutter Oldenburg/Ostfriesland GmbH, stellte während der Veranstaltung das Fütterungskonzept "Zukunft Füttern" vor, mit dem die AGRAVIS die Nährstoffbilanz in der Schweinemast Schweinemast nachhaltig entlastet.

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AGRAVIS-Experte Bernhard Walgern (2. v. li.) referierte über 
AGRAVIS-Experte Bernhard Walgern (2. v. li.) referierte über "Zukunft Füttern"

Noch in seiner vorherigen Funktion als Produktmanager bei der AGRAVIS hatte Walgern dieses Konzept federführend mit entwickelt. Ziel ist es, die Schweine möglichst „auf den Punkt“ zu versorgen, um unnötige Ausscheidungen zu vermeiden und so den Gülleanfall zu reduzieren. So wurden die neu entwickelten OlymPig-Schweinemastfutter OlymPig-Schweinemastfutter exakt am Bedarf der Tiere auf Basis verdaulicher Nährstoffe ausgerichtet. „Wir kombinieren zum einen Idealprotein mit der Energiebewertung nach Nettoenergie. Zum anderen berechnen wir die Futter auf Basis verdaulichen Phosphors. Der Stoffwechsel der Tiere wird entlastet und die N- und P-Ausscheidungen werden weiter reduziert“, so Walgern in seinem Vortrag während der Veranstaltung. „Alle Neuerungen haben keinen Einfluss auf die Leistung der Tiere – im Gegenteil. Sie gehen mit einer höheren Tiergesundheit einher. Und gesunde Tiere sind leistungsfähige Tiere.“

Das AGRAVIS-Konzept „Zukunft Füttern“ diente in Rieste als Beispiel für einen konkreten Ansatz im Bereich der Fütterung, um Phosphor und Stickstoff in erheblichem Umfang zu reduzieren.

In seinem Eingangsstatement konstatierte Staatssekretär Dr. Aeikens vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), dass ein ausgewogener Kompromiss zwischen den Umweltinteressen und einer praxistauglichen Lösung für die Landwirte gelungen sei. Es wurde ein Paket geschnürt, das der bäuerlichen Landwirtschaft ein ökonomisch tragfähiges und zugleich ressourcenschonendes Wirtschaften ermögliche. Die Düngeverordnung ziele darauf ab, dass bei der Düngung die Effizienz steige und damit Nährstoffverluste in das Grundwasser und Emissionen von Ammoniak in die Luft verringert würden. „Unsere landwirtschaftlichen Betriebe benötigen Planungssicherheit für die kommenden Jahre. Das ist jetzt gelungen.“, so Dr. Aeikens.

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