Newtec bietet Fahrsicherheitstraining

02.12.2016

Der Servicegedanke wird auch in der Landtechnik immer wichtiger. Der Aspekt der Kundenbindung beschränkt sich längst nicht mehr auf die Bereiche Beratung, Verkauf und Reparatur: „Service ist unser Feld“ „Service ist unser Feld“, unter diesem Motto stehen die AGRAVIS-Techniken AGRAVIS-Techniken ihren Kunden stets zur Seite. So wie die Newtec Vertriebsgesellschaft für Agrartechnik mbH Newtec Vertriebsgesellschaft für Agrartechnik mbH, ein Tochterunternehmen der AGRAVIS Raiffeisen AG: Sie lud zwei Wochen lang zu eintägigen Traktor-Fahrsicherheitstrainings nach Linthe/Brandenburg ein. Die Veranstaltung war an allen Tagen ausgebucht.

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Fünf landwirtschaftliche Gespanne und Zugfahrzeuge von New Holland hatten Mitarbeiter der Newtec-Niederlassung in Treuenbrietzen auf die Bahn des ADAC-Fahrsicherheitszentrums Berlin-Brandenburg gebracht. „Es war das erste Mal, dass die Newtec ein Fahrsicherheitstraining speziell für unsere Kundschaft, die Landwirte, angeboten hat Insgesamt hatten wir 80 Anmeldungen“, freut sich Sebastian Bösch von der Newtec.

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Die Teilnehmer kamen hauptsächlich aus Brandenburg, aber auch aus Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt. Auch für den ADAC Berlin-Brandenburg sind Spezialtrainings mit landwirtschaftlichem Gerät noch ein relativ neues Feld. Aber eins, das immer wichtiger wird. Die Maschinen werden immer größer, der Zeitdruck wächst. Gefährlich ist das nicht nur bei der Arbeit auf dem Feld, sondern vor allem im Straßenverkehr. Gerade zu Erntezeiten teilen sich Schlepper und Autos die Straßen. Die häufig schwer beladenen Maschinen werden von anderen Verkehrsteilnehmern oft unterschätzt. Und oft unterschätzen auch die Traktoristen selbst, wie stark ihr Gefährt ist und wie anders, im Vergleich zu ihrem Privat-Pkw, es sich fährt, lenkt und bremst.

Große Fliehkräfte

Nach einem theoretischen Teil durften die Fahrschüler aufsitzen. Lenken und bremsen – was so einfach klingt, ist bei einem PS-starken Traktor mitunter Schwerstarbeit. Das präzise Lenken ließ ADAC-Fahrlehrer Uwe Strobel immer wieder durch Slalomfahrten üben: „Darauf baut alles auf.“ Erst als seine Schüler das beherrschten, konnten weitere Themen wie Im-Kreis-Fahren oder Kurven angegangen werden: „Die Fliehkräfte, die auf solch ein Gespann wirken, werden oft unterschätzt“, weiß Strobel.

Aha-Effekte auch für langgediente Traktoristen

Weiterer Schwerpunkt: Bremsen. Auch hier spielen die Fliehkräfte eine wichtige Rolle. Mit 20, 30 und 40 Stundenkilometern schickte Strobel die Fahrschüler zum Notbremsen auf die nasse Strecke. Alle nahmen nachdenklich zur Kenntnis, dass der Bremsweg bei doppelter Geschwindigkeit viermal so lang wird. Aha-Effekte waren auch für langgediente Traktoristen garantiert.

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