AGRAVIS-Dialogveranstaltung: „Handel(n) mit Verantwortung“ in Berlin

Die Digitalisierung fordert Wirtschaft und Gesellschaft. Aber ist sie Fluch oder Segen? Und wie können sich Unternehmen auf die digitale Zukunft vorbereiten? Und welche gesellschaftlichen Veränderungen kann die Digitalisierung mit sich bringen? Das waren nur einige der Fragen der Dialogveranstaltung „Handel(n) mit Verantwortung“ im Raiffeisen-Haus in Berlin. Im Mittelpunkt des mittlerweile dritten AGRAVIS-Diskurses stand der Austausch zum Thema Digitalisierung. Eingeladen waren Branchen- und Vertriebspartner der AGRAVIS Raiffeisen AG, Politik- und Verbandsvertreter sowie Medien.

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„Unsere Gesellschaft steht im digitalen Zeitalter vor großen Herausforderungen“, hielt Franz-Josef Holzenkamp (MdB), Aufsichtsratsvorsitzender der AGRAVIS Raiffeisen AG, in seiner Begrüßung fest. Die multidimensionalen Möglichkeiten der Vernetzung und des Informationstransportes seien schwer zu fassen und hätten ihre eigene Dynamik. „Unser Ziel ist es, konstruktiv über Lösungen und gemeinsame Ziele im Prozess nachzudenken“, sagte Holzenkamp.

Positive Digitalisierungsbeispiele bei AGRAVIS

„Die Digitalisierung gibt der AGRAVIS bei allen Vorteilen auch Hausaufgaben mit: Die Datenflut nimmt zu und muss bewältigt werden. Auch die Cyberkriminalität müssen Unternehmen im Blick behalten“, hielt AGRAVIS-Chef Dr. Clemens Große Frie in seiner Einführung fest. Die AGRAVIS selbst sei schon in vielen Bereichen auf digitalen Wegen unterwegs. Beispiele seien die Pflanzenbau-App IQ Plant Pflanzenbau-App IQ Plant oder das Konzept AGRAVIS NetFarming AGRAVIS NetFarming mit den Servicetools zur gezielten teilflächenspezifischen Aussaat und Pflanzenpflege.

Domscheit-Berg mit eindrucksvoller Keynote

Daniel Domscheit-Berg führte in seiner Keynote eindrucksvoll die Dimension von Digitalisierung vor Augen, die die menschliche Vorstellungskraft an ihre Grenzen führe. „Große Teile der Gesellschaft werden sich neu erfinden müssen“, sagte der Internetaktivist und IT-Sicherheitsexperte. Das Bildungssystem und auch jeder einzelne seien heute noch nicht auf die Zukunft und beispielsweise eine völlig neue Mobilität eingestellt.

Viele neue Möglichkeiten

Über Chancen und Risiken von Digitalisierung diskutierte im Anschluss unter anderem AGRAVIS-Vorstandsmitglied Dirk Bensmann mit Daniel Domscheit-Berg sowie dem Auditorium. Dabei wurde deutlich, dass sich für Unternehmen durch die Digitalisierung viele neue Möglichkeiten eröffnen. „Es ist ein weites Feld. Und deshalb ist es umso zwingender, das Thema strategisch anzugehen. Es bedarf eines umfassenden Change Managements und einer größtmöglichen Überzeugungsarbeit – bei Mitarbeitern wie bei Kunden“, hielt Bensmann fest. Die AGRAVIS setze dabei auf machbare, pragmatische und bezahlbare digitale Lösungen mit einem Höchstmaß an Datensicherheit. Gleichwohl gab es auch kritische Stimmen, die gesetzliche Vorgaben und Transparenz beim Umgang mit Daten einforderten.

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