Tierärztin Dr. Svenja Sudeick setzt auf Prävention

„Ich drück‘ die Daumen, dass alles wieder gut wird. Bitte beachten Sie die Dosierung, dann kann nichts schief gehen“, rät Dr. Svenja Sudeick ihrem Kunden am Headset-Telefon. Seit Anfang des Jahres ist die Tierärztin für die AGRAVIS in der Abteilung Futtermittel-Spezialprodukte Futtermittel-Spezialprodukte tätig und bearbeitet Fragen rund um das Thema Tiergesundheit. Die gebürtige Dülmenerin studierte von 2004 bis 2010 Tiermedizin an der Freien Universität Berlin.

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„Mit dem Miravit Miravit -, Desintec Desintec - und Crystalyx Crystalyx -Sortiment verfügt die AGRAVIS über ein gutes Produktportfolio, das in der Lage ist, die Gesundheit der Tiere, da wo es nötig ist, zu unterstützen. Für mich als Tierärztin ist gerade die Prävention ein wichtiger Punkt, dem alle Beteiligten mehr Beachtung schenken sollten. Vorrausschauendes Denken wird heute auf den landwirtschaftlichen Betrieben gefordert“, sagt die Tierärztin.

Lösungen für fast alle Probleme

Von Coli-Bakterien über Eutergesundheit bis zu Fruchtbarkeitsproblemen und Lahmheit – Svenja Sudeick kennt für fast alle Probleme auf dem Hof eine Lösung. Während ihrer Einarbeitung im AGRAVIS-Team konnte die junge Frau wertvolle Einblicke bei tierärztlichen Kollegen in der Rinderbestandsbetreuung gewinnen und ihre Kenntnisse erweitern. Auch in die Entwicklung neuer Produkte ist sie bereits integriert und erarbeitet zusammen mit dem Produktmanagement und dem Außendienst Lösungsansätze, die sie vor Ort aktiv mit dem Außendienst begleitet.

Landwirte überzeugen

Aus ihren bisherigen Erfahrungen als Hoftierärztin mit dem Schwerpunkt Schweinebestandsbetreuung weiß sie, dass man nicht immer mit offenen Armen auf den Betrieben empfangen wird. „Die Landwirte testen mich durchaus, auch weil ich eine junge Frau bin. Gerade bei den alteingesessenen Landwirten ist Fingerspitzengefühl und Überzeugungskraft gefragt."

Enge Zusammenarbeit mit Futtermittelberatern

Svenja Sudeick begleitet die Futtermittelberater gerne auf den Hof. Zusammen können sie Probleme sowohl fütterungstechnisch als auch aus veterinärmedizinischer Sicht betrachten und eine optimale Lösung individuell für den Betrieb finden. „Ich finde es immer gut, wenn wir am Tisch offen mit allen Beratern und dem Hoftierarzt sprechen und dem Landwirt so helfen können“, betont die Tierärztin. „Oft hat ein Problem nicht nur eine Ursache, die gelöst werden muss. Ich muss Detektiv spielen und alle Faktoren einmal durchspielen, bis ich weiß, wie wir helfen können.“

Tierärztin: ein vielfältiger Beruf

Dass Futtermittelberatung und Tiermedizin ganz eng zusammenhängen, sei einfach zu erklären: „Ein 100-Meter-Läufer kann sich auch nicht nur von Cola und Chips ernähren und seine Ziele verwirklichen. Ähnlich ist es bei den Tieren auch.“ Ihnen werde derzeit viel abverlangt. Um die Erwartungen zu erfüllen, benötigten die Tiere ein auf ihren Bedarf angepasstes und abgestimmtes Fütterungskonzept. Manchmal könne es allerdings zwei bis vier Wochen dauern, bis sich ein Futterwechsel bemerkbar mache.

Tiere waren schon immer Svenja Sudeicks Leidenschaft. „Schon ab der zweiten Klasse stand für mich fest, dass ich Tierärztin werden möchte“, erinnert sie sich. Sie liebt die Vielfältigkeit, die ihr Beruf mit sich bringt, und freut sich auf die neue Herausforderung „AGRAVIS“.

AGRAVIS Raiffeisen AG Kontakt:
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