Hochschulstudent absolviert Praktikum bei der AGRAVIS im Landtechnik-Verkauf

Für die AGRAVIS Technik Saltenbrock GmbH AGRAVIS Technik Saltenbrock GmbH ist es eine Premiere: Zum ersten Mal absolvierte ein Student der Hochschule Osnabrück, Studiengang Landwirtschaft, ein Praktikum Praktikum im Vertrieb der AGRAVIS-Tochtergesellschaft.

Steffen Hallmann telefoniert mit einem Kunden der AGRAVIS Technik Saltenbrock GmbH. Der Termin für den Einsatz eines Vorführschleppers muss festgelegt werden. Im Anschluss erstellt der 27-Jährige ein Angebot für einen neuen Grubber mit Inzahlungnahme des alten Gerätes – alles tägliche Aufgaben für einen Landtechnik Landtechnik -Verkäufer. Allerdings ist Steffen Hallmann kein Verkäufer, sondern für drei Monate Hochschulpraktikant in der Niederlassung Beckum. Von Anfang an ist er mittendrin im Geschehen.

Für die AGRAVIS Technik Saltenbrock GmbH ist es eine Premiere: Zum ersten Mal absolvierte ein Student der Hochschule Osnabrück, Studiengang Landwirtschaft, ein Praktikum im Vertrieb der AGRAVIS-Tochtergesellschaft. „Viele Studenten haben den Handel als möglichen Arbeitgeber nicht vor Augen“, stellt Wilhelm Jürgens, Geschäftsführer der AGRAVIS Technik Saltenbrock GmbH, immer wieder fest. Die AGRAVIS-Tochtergesellschaft hat gemeinsam mit der AGRAVIS-Personalentwicklung Kontakte zur Hochschule Osnabrück geknüpft, um dadurch potenziellen Nachwuchs kennenzulernen. „Beim Praktikum können wir als Arbeitgeber zeigen, was wir zu bieten haben“, macht Jürgens deutlich.

Das Debüt war ein Erfolg, sind sich Wilhelm Jürgens, Steffen Hallmann und Jochen Nothelle, Niederlassungsleiter in Beckum, der den Student betreut hat, einig. Steffen Hallmann ist sofort in den Verkauf eingestiegen, kümmerte sich um die Neukundengewinnung, koordinierte den Einsatz von Vorführmaschinen auf landwirtschaftlichen Betrieben, kaufte Gebrauchtmaschinen Gebrauchtmaschinen an und schrieb auch schon die ersten Angebote für Neumaschinen.

„Die Arbeit im Vertrieb macht Spaß und ist abwechslungsreich, kein Tag ist wie der andere“, lautet Hallmanns Fazit. Der Westfale war überrascht, welch vielfältige Herausforderungen die Verkäufer meistern müssen. Das umfassende Produktportfolio mit Maschinen und Geräten verschiedener Marken und Einsatzgebiete erfordert viel Wissen. Die Kunden sind durch Internet, Zeitschriften und Messen meist bestens informiert über die Technik, die sie kaufen möchten. Deshalb haben sie oft sehr spezifische, ihre individuellen Anforderungen betreffende Fragen, die beantwortet werden müssen. Neben Interesse an der Technik ist Kontaktfreudigkeit gefragt, so Hallmann: „Es schadet nicht, ein paar Grundkenntnisse der Kommunikation zu beherrschen, um jede Persönlichkeit ihren Bedürfnissen entsprechend ansprechen zu können.“ Dass das Fach Grundlagen der Kommunikation auch im Studium dazugehöre, habe ihm in seinem Praktikum sehr geholfen. Darüber hinaus aber auch die Technikbegeisterung, die ihm bereits in die Wiege gelegt worden sei.

Nach der Schule absolvierte Hallmann eine Ausbildung zum Zimmermann und arbeitete zwei Jahre als Geselle. Den Beruf musste er aus gesundheitlichen Gründen aufgeben, daher entschied er sich für das Studium. Das Praktikum bei der AGRAVIS Technik in Beckum hat ihm bestätigt, dass sein Entschluss richtig war. Er kann sich gut vorstellen, nach dem Studium in den Vertrieb einzusteigen.

Jochen Nothelle sieht gute Chancen für den Studenten, denn qualifizierter und motivierter Nachwuchs sei immer gefragt, sagt der Niederlassungsleiter. Das Praktikum biete eine gute Möglichkeit, den künftigen Mitarbeiter kennenzulernen. Gleichzeitig können die Hochschulabsolventen das Unternehmen und die Arbeit auf Herz und Nieren prüfen. Derzeit nutzen zwei weitere Studenten in den Niederlassungen Göxe und Northeim die Gelegenheit, die Arbeit der Technik-Gesellschaften kennenzulernen. Steffen Hallmann muss nicht mehr überzeugt werden – er hat seine berufliche Zukunft schon fest vor Augen.

Die AGRAVIS Raiffeisen AG bietet jungen Leuten verschiedene, auf den individuellen Bedarf zugeschnittene Möglichkeiten, in den Beruf hinzuschnuppern. Ob für den Nebenjob im Studium, das Praktikum oder die Einstiegsstelle nach bestandenem Studium – „gesucht werden vor allem Nachwuchskräfte mit Persönlichkeit, die zum Unternehmensstil passen“, beschreibt Alexander Schmidt, Leiter der Personalentwicklung, das Anforderungsprofil. Dazu zähle beispielsweise die Freude an unternehmerischem Denken und Tun sowie an Vertrieb und Handel. „Gefragt sind Menschen, die gern im Team arbeiten, mobil sind und kundenorientiert denken“, sagt Schmidt. „Wir bieten den Studenten an, innerhalb eines Praktikums ihr Wissen aus dem Hörsaal in den beruflichen Alltag zu übertragen und praktische Eindrücke und Erfahrungen für das Studium zu gewinnen.“ Darüber hinaus biete das Unternehmen die Unterstützung von Abschlussarbeiten an.

Für Studierende der Fachrichtung Agrarwissenschaften mit Schwerpunkt Tierernährung Tierernährung hält die AGRAVIS Raiffeisen AG eine besondere Chance bereit: das Praktikantenprogramm grow@AGRAVIS Praktikantenprogramm grow@AGRAVIS . In diesem speziell für die Rinder-, Schweine- oder Geflügelfütterung strukturierten Programm lernen die Studenten die vielfältigen Aufgaben rund um Futtermittel intensiv auf dem Boden der Praxis kennen: von der Produktentwicklung bis zur Auslieferung der Ware beim Kunden. Ein individuell erstellter Praktikumsplan gewährleistet, dass das Praktikum die gesamte Wertschöpfungskette berücksichtigt und so ein umfassender Überblick über die verschiedenen betriebswirtschaftlichen Funktionen gewonnen werden kann. „Damit können die Studenten das gesamte Spektrum der modernen Futtermittelindustrie hautnah in der Praxis erleben und, wenn Interesse besteht, die Weichen für ihre berufliche Zukunft frühzeitig stellen“, erklärt Alexander Schmidt.

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