Strip-till bleibt in aller Munde

Strip-till ist und bleibt das Innovationsthema für den Pflanzenbau. Pflanzenbau. Die Möglichkeiten, die das Verfahren bietet, sind noch lange nicht ausgeschöpft. Mittlerweile wächst die Anzahl der Versuche, die nach Potenzialen und Schwächen des Systems suchen, merklich an.

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Längst sind es nicht mehr nur der Winterraps oder die Zuckerrübe, die im Strip-till-Verfahren angebaut werden. Zunehmend ist es der Mais, bei dem die Frage nach der möglichst effizienten Gülle-Nutzung für die Pflanzen gestellt wird. Aus Sicht des Pflanzenbaus bietet das Verfahren für den Praktiker eine unheimlich große Bandbreite an Einflussfaktoren auf das Wachstum. Diese jedoch komprimiert den Prozess auf nur einen oder maximal zwei Arbeitsgänge.

Die AGRAVIS-Pflanzenbau-Beratung AGRAVIS-Pflanzenbau-Beratung hat viele Erfahrungen in den Kulturen Mais, Raps und Zuckerrüben mit dem Strip-till-Verfahren gesammelt. Dabei wurde deutlich, dass diese Methode zum einen tatsächlich zahlreiche innovative Möglichkeiten im Pflanzenbau bietet, andererseits kein Allheilmittel ist. Sie lässt sich nicht auf allen Böden, in allen Kulturen, bei allen Bedingungen einsetzen. Sie reiht sich vielmehr neben den bisher praktizierten Bodenbearbeitungssystemen Pflügen und Grubbern ein.

Genauer betrachtet scheint der Anteil der Bodenbearbeitung im Strip-till-Verfahren zunächst simpel. Ein schmaler Zinken wird möglichst tief durch die Ackerkrume gezogen. In diesem gelockerten Streifen kann die Wurzel sehr schnell in die Tiefe wachsen. Anschließend muss der geöffnete Schlitz verfüllt und verfestigt werden, da nur dann ein gutes Wurzelwachstum geschieht. Werkzeugform und Gewicht spielen dabei eine bedeutende Rolle. Weiterhin ist diese Herausforderung nicht auf allen Böden zu meistern. Ist die Fläche zu tonig und damit nicht schüttfähig, sind die Möglichkeiten des Strip-till-Verfahrens begrenzt. Hier ist das absetzige Verfahren, erst Lockern und einige Tage später Drillen auf jeden Fall zielführender. Die Streifenlockerung bietet große Vorteile bei der Wassereffizienz. Gerade auf leichten Böden macht sich der Unterschied in der Verdunstung zwischen Streifen- und Flächenlockerung bemerkbar. Kehrseite der Medaille ist die geringere Erwärmung des Bodens im Frühjahr. Ein Problem auf kalten, tonigen Standorten.

Vielfältige Möglichkeiten ergeben sich im Bereich der platzierten Düngung Düngung . So kann die Ablagetiefe von einem oder mehreren Düngebändern variiert werden. Hinzu kommt die Kombination von organischen und mineralischen Nährstoffträgern. Eine sehr präzise Abstimmung auf die Ansprüche der Kultur und die Gegebenheiten des Standortes sind auf diese Weise gut realisierbar.

Bei den DLG-Feldtagen DLG-Feldtagen war auf dem AGRAVIS-Stand jeweils ein Rapsbestand in Mulchsaat und Strip-till angelegt. Anhand dieser Demo diskutierten die Experten der AGRAVIS die Thematik Streifenlockerung und platzierte Düngung in Kombination mit modernster Land- und Lenktechnik mit den Besuchern.

Ausführliche Informationen zum Thema Strip-till gibt es bei AGRAVIS-Pflanzebau- Berater Arne Klages, Tel. 0511. 80750, 0152 . 01810283 oder arne.klages@agravis.de. Für AGRAVIS Net ist Daniel Werner, Tel. 05551 . 600-837, 0173 . 6955193 oder daniel.werner@ agravis.de der richtige Ansprechpartner für Ihre Fragen.

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