Anbau von Zwischenfrüchten: Bodenfruchtbarkeit mit einfachen Mitteln erhöhen

Dem Boden kommen im Ökosystem vielfältige und lebenswichtige Aufgaben zu. Für die Landwirtschaft stellt er aber vor allem den wichtigsten, gleichzeitig aber nicht vermehrbaren Produktionsfaktor dar. Mit dem Topsoil-Sortiment Topsoil-Sortiment bietet die AGRAVIS Raiffeisen AG ein Spektrum an Mischungen an, die je nach Fruchtfolge unterschiedliche Ziele verfolgen und spezifisch dafür zusammengestellt sind.

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Der Anbau von Zwischenfrüchten ist in der Landwirtschaft ein immer wichtigeres Thema.Anbau von Zwischenfrüchten: Bodenfruchtbarkeit mit einfachen Mitteln erhöhen
Der Anbau von Zwischenfrüchten ist in der Landwirtschaft ein immer wichtigeres Thema.

Im modernen Ackerbau gilt es, der Erhaltung und Verbesserung des Bodens allerhöchste Aufmerksamkeit zu schenken, um auch nachhaltig hohe Erträge zu sichern. Einen bedeutenden Baustein zur Sicherung der Bodenfruchtbarkeit stellt dabei der Anbau von Zwischenfrüchten Zwischenfrüchten dar, denn die positiven Einflüsse auf den Boden sind vielseitig. Mindestens genauso vielfältig ist die Auswahl an möglichen Arten, die dazu genutzt werden können.

Die eine Zwischenfrucht, die alles kann, gibt es nicht. Eine Kombination verschiedener Pflanzenarten, um die unterschiedlichen, positiven Einflüsse auf den Boden zu nutzen, macht daher Sinn. Mit dem Topsoil-Sortiment Topsoil-Sortiment bietet die AGRAVIS Raiffeisen AG ein Spektrum an Mischungen an, die je nach Fruchtfolge unterschiedliche Ziele verfolgen und spezifisch dafür zusammengestellt sind.

Durch die Verwendung schnellwüchsiger Pflanzenarten – wie zum Beispiel in der Mischung Topsoil Multitalent – wird eine rasche Bodenbedeckung erzeugt. Bodenverlust durch Erosion wird so vorgebeugt und zusätzlich eine optimale Unkrautunterdrückung erreicht. Durch den gleichzeitig schnellen Aufbau von Wurzelmasse im Oberboden tragen Zwischenfrüchte zum einen zur Verbesserung der Bodenstruktur bei und erschließen zum anderen Nährstoffe aus tieferen Bodenschichten. Diese werden in der Biomasse gespeichert und verhindern so zum Beispiel die Auswaschung von Nitrat ins Grundwasser. Mischungen wie diese bieten sich auch für viehhaltende Betriebe an, denn für die Massenbildung im Spätsommer können die Nährstoffe aus Wirtschaftsdüngern in Zwischenfruchtbeständen sinnvoll eingesetzt werden.

Eine große Bedeutung hat der Anbau von Zwischenfrüchten vor allem auch in Zuckerrübenfruchtfolgen hinsichtlich der Bekämpfung bodenbürtiger Nematoden. Mit der Kombination resistenter Ölrettich- und Gelbsenf-Sorten in der Topsoil Nemafern erreicht man eine effektive Reduzierung. Buchweizen komplettiert diese Mischung womit Tief- und Flachwurzler ausgewogen zusammengestellt sind und eine gute Bodenstruktur für die Rübe hinterlassen. Für den Anbau vor Sommerungen macht es generell Sinn auf Leguminosen wie Bitterlupinen, Wicken-Arten und Erbsen zu setzen.

Durch ihre Fähigkeit Luftstickstoff zu binden, stellen sie eine gute, langsam fließende Nährstoffquelle für die Nachfrucht dar und lockern zusätzlich durch das kräftige Wurzelsystem den Boden. Beim Anbau humuszehrender Kulturen in der Fruchtfolge ist es darüber hinaus wichtig, ein Augenmerk auf die Humusbilanz zu richten. Abgestorbene Zwischenfrüchte bilden hier einen optimalen Lieferanten für stabile Humusstrukturen. Speziell für Maisfruchtfolgen bietet sich dahingehend die Mischung topsoil winterfest an. Schnellwüchsige winterharte Gräser, Grünschnittroggen und Leguminosen bieten neben den zahlreichen positiven Aspekten für die Bodenfruchtbarkeit sogar die Möglichkeit einer Vornutzung als Futter oder Biomasse vor der Maisaussaat.

Die Möglichkeiten, mit einem Zwischenfruchtanbau die Bodenfruchtbarkeit nachhaltig zu sichern sollten im eigenen Interesse genutzt werden. Denn landwirtschaftliche Fläche ist knapp und Pachtpreise steigen stetig. Einer hohen Flächenproduktivität kommt dadurch eine zunehmende Bedeutung zu. Um dies zu gewährleisten sollten alle pflanzenbaulichen Maßnahmen ausgeschöpft werden.

Weitere Fragen beantwortet Stefan Hanebrink von der Pflanzenbauberatung Pflanzenbauberatung der AGRAVIS Raiffeisen AG, Tel. 0251 . 682-2067.

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