Stickstoffsensor im Praxistest

Die teilflächenspezifische Stickstoffausbringung wird in enger Zusammenarbeit von AGRAVIS und Fritzmeier, dem Hersteller des Sensors, seit fast einem Jahr ständig weiterentwickelt. Dennis Stahlhut, Mitarbeiter der AGRAVIS Technik Weser-Aller GmbH AGRAVIS Technik Weser-Aller GmbH , testet den Isaria-Stickstoffsensor Isaria-Stickstoffsensor auf seinen eigenen Flächen.

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Dennis Stahlhut, Mitarbeiter der AGRAVIS Technik Weser-Aller GmbH (li.), und Christian Carl, AGRAVIS-Pflanzenbau-Berater, prüfen die Pflanzen.Stickstoffsensor im Praxistest
Dennis Stahlhut, Mitarbeiter der AGRAVIS Technik Weser-Aller GmbH (li.), und Christian Carl, AGRAVIS-Pflanzenbau-Berater, prüfen die Pflanzen.

Die eigenen Schläge als Versuchsfelder. Dennis Stahlhut sieht das gelassen – er weiß schließlich, was er sich auf seine Flächen holt. 30 Hektar bewirtschaftet er im Nebenerwerb, angebaut werden Raps, Gerste und Weizen. Um diese Flächen optimal mit Nährstoffen zu versorgen, testet der Mitarbeiter der AGRAVIS Technik Weser-Aller GmbH AGRAVIS Technik Weser-Aller GmbH den Isaria-Stickstoffsensor Isaria-Stickstoffsensor . Mit ihm lässt sich Stickstoff teilfächenspezifisch ausbringen.

Das Verfahren wird in enger Zusammenarbeit von AGRAVIS und Fritzmeier, dem Hersteller des Sensors, seit fast einem Jahr ständig weiterentwickelt. „Die Stickstoffausbringung zu optimieren, ist in mehrfacher Hinsicht wichtig“, erklärt Dennis Stahlhut. Zum einen gehe es um eine möglichst geringe Nitrat-Belastung des Grundwassers, eine insgesamt ausgeglichene Stickstoff-Bilanz der landwirtschaftlichen Betriebe und die präzise Verteilung des Düngers auf dem Schlag.

Zudem ist der Stickstoff-Sensor ein optimales Thema, um zwei Bereiche zusammenzuführen: Technik Technik und Pflanzenbau Pflanzenbau . Deshalb ist Christian Carl von der Pflanzenbau-Beratung der AGRAVIS dabei, wenn sein Kollege den Praxistest vollzieht. „Die bereichsübergreifende Arbeit ist ein großer Vorteil bei der AGRAVIS, den wir noch weiter ausbauen möchten“, erklärt Carl. Landwirte profitieren von den kurzen Wegen, die sowohl eine detaillierte pflanzenbauliche Beratung als auch die entsprechende Einweisung in die Technik ermöglichen. „Es reicht nicht, dem Landwirt ein Konzept oder eine Maschine zu verkaufen. Er muss auch wissen, wie es funktioniert“, betonen die Experten. So gibt es für Kunden einen Service-Vertrag, der eine regelmäßige Absprache mit beiden Bereichen beinhaltet. Davon profitieren am Ende beide Seiten, denn „wir erhalten im Gegenzug sehr viele Anregungen von den Landwirten, auf die wir zum Teil gar nicht gekommen wären“.

Die erste Gabe erfolgt statisch – alle Flächen im Schlag werden mit der gleichen Menge Stickstoff versehen. Der Sensor kommt erst bei der zweiten Gabe zum Einsatz, er benötigt Biomasse, um optimale Empfehlungen bieten zu können. In der Praxis wird der Sensor vorne am Schlepper montiert. Ausgeklappt misst er 6 oder 6,90 Meter. In einem Meter Höhe wird er über den Bestand geführt. Messköpfe senden währenddessen Licht an die Pflanzen und empfangen die reflektierten Strahlen. Je nachdem, welche Werte der Sensor erhält, wird Stickstoff ausgebracht. Bedient werden können die Geräte über die jeweiligen Terminals in der Schlepperkabine.

„Ein weiterer Vorteil von diesem Verfahren ist, dass wir am Ende nicht nur wissen, welchen Bedarf die Pflanzen haben, sondern auch wissen, wo Bodenunterschiede auf einem Schlag sind“, erklärt Dennis Stahlhut. Effizienter Düngemittel- Einsatz ist auf den unterschiedlichen Teilflächen des Schlages oberstes Ziel bei der Sensor-Nutzung. Daher empfehle sich der Sensor gerade bei Betrieben, die über sehr heterogene Flächen verfügen. Wer sich zum Kauf entschließt, bekommt das komplette Paket: Schlepper, Sensor und Streuer werden in den AGRAVIS Technik-Werkstätten AGRAVIS Technik-Werkstätten zusammengebaut und erst nach einer intensiven Einweisung ausgeliefert. Vor Ort stehen die Pflanzenbau-Berater dem Landwirt zur Seite.

Weitere Informationen gibt es bei Dennis Stahlhut, Tel. 05108 . 640741, dennis.stahlhut@agravis.de oder bei Christian Carl, Tel. 0172 . 5303459, christian.carl@agravis.de.

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