Beste Milch 3.0

Die gesamte Produktionskette im Blick

Mit dem Thema „Beste Milch 3.0 Beste Milch 3.0“ ist die AGRAVIS im Herbst in eine neue Veranstaltungsrunde gestartet. Im September und Oktober haben die ersten Veranstaltungen stattgefunden. Im Frühjahr folgen die nächsten. Landwirte öffneten ihren Berufskollegen, dem AGRAVIS-Beratungsteam und der Genossenschaft vor Ort jeweils für einen Vormittag die Hoftore. Das Format ist keine lange Vortragsreihe, sondern gibt kurze prägnante, praxisnahe Einblicke in verschiedene Bereiche.


Beste Milch

Anhand von Praxisbeispielen direkt im Stall oder auf dem Grünland wurden verschiedene Fragestellungen und Potenziale vom Beratungsteam präsentiert, erläutert und diskutiert. Neben Grünlandmanagement und Silierung Silierung wurden auch Themen aus den Bereichen Fütterung und Hygiene Hygiene behandelt. Besonders intensiv diskutierten die Teilnehmer, wie im Zusammenhang mit der Düngeverordnung Düngeverordnung und weniger Nährstoffzufuhr trotzdem hohe Erträge und gute Qualitäten im Grünland eingefahren werden können. Wie erzeugt man beste Grassilagen und schöpft dabei auch wirklich alle Potenziale aus? Neben der Bewertung der Futterstruktur war auch die Phosphorreduktion in der Futterration ein Thema. So erhielten der Landwirt vor Ort und die eingeladenen Landwirte einen übergreifenden Einblick in die unterschiedlichen Themengebiete rund um die beste Milch.

Grundfutter: Vom Saatgut bis zur Silage

Das Grundfutter ist die Basis für eine hohe und stabile Milchleistung und Tiergesundheit. Hier geht es vom Saatgut bis zur gelungenen Silage. Leistungsstarke Sorten mit hohem Futterqualitätspotenzial sind die Basis. Dabei lohnt es sich, auf geprüfte, hochwertige Sorten und Mischungen zurückzugreifen. Die Marke Plantinum Plantinum garantiert höchste Qualität und belegt dies durch das Kammersiegel. Aber die gute Sorte allein ist nicht der Schlüssel zum Erfolg beim Futterbau. Die richtige Technik oder das an den Standort angepasste Grünlandmanagement gehören wesentlich zum Erfolg dazu. So führt eine zu tief gedrillte Saatmischung zu einer vollständig veränderten Artenkombination. Mit der veränderten Artenkombination ist dann auch das in der Mischung enthaltene Ertrags- und Qualitätspotenzial deutlich verändert.

Steht ein hochwertiger Aufwuchs mit hoher Verdaulichkeit oder hohen Zuckergehalten bereit, muss diese Qualität konserviert werden. Oft geht zu viel Energie und verdauliches Eiweiß während des Silierprozesses verloren. Nur ein perfektes Silagemanagement kann die Qualität des Aufwuchses erhalten. Das richtige Zudecksystem mit UV-stabilen, reißfesten und weitgehend gasundurchlässigen Folien Folien wie mit der O2-Barrier und der an die Situation angepasste Einsatz von Siliermitteln wie Siloferm Siloferm oder BioCool BioCool gehören ganz wesentlich dazu.

Abgestimmte Fütterung

Eine perfekte Silage ist die Basis der Fütterung. Für hochleistende Kühe bedarf es einer zusätzlichen Energie- und Eiweißversorgung. Dafür gibt es Mischfutter der Marken HF HF und Laktaria, die speziell auf das am Hof vorliegende Grundfutter einerseits und das Leistungspotenzial der Kühe andererseits abgestimmt sind. Dabei kommt es nicht nur auf die Mengen von Energie und Eiweiß an. Mischfutter sollten auf das Grundfutter so abgestimmt sein, dass auch eine bestmögliche Synchronität der Abbaubarkeit der Nährstoffe im Pansen gegeben ist. Daneben sollte im Interesse der effektiven Verwertung auch ein ausreichender Anteil der Nährstoffe unabgebaut zum Dünndarm gelangen. Spezielle Kohlenhydrat- und Eiweißkomponenten in den Mischfuttern verhalten sich entsprechend und tragen damit zu einer optimalen Nährstoffverwertung, hoher Leistung und geringer Umweltbelastung bei. Mit speziellen Zuschlägen wie Leinsaat Leinsaat können weiter positive Effekte auf Leistung, Fruchtbarkeit und Gesundheit erreicht werden.


Die Fütterung erfolgt heute via TMR. Jede Kuh ist aber ein Individuum mit mehr oder weniger starken Abweichungen von der gedachten Norm. Sich daraus ergebende tierindividuelle Mangelsituationen bei Energie, Mineralstoffen und Spurenelementen, vor allem in der Leistungsspitze, können durch Crystalyx-Leckmassen Crystalyx-Leckmassen ausgeglichen werden. Des Weiteren helfen diese in einem patentierten Herstellungsverfahren gewonnenen Leckmassen, durch die Anregung der Speichelproduktion den Pansen-pH-Wert zu stabilisieren.


Das Wesentliche bleibt aber die auf das Grundfutter speziell abgestimmte Futterration im Ganzen. Die AGRAVIS-Spezialisten sehen nicht nur die Ration als Berechnung auf dem Blatt Papier. Sie schauen auch auf das Grundfutter, den Aufwuchs auf Wiese und Feld sowie die Silagen und schlagen Verbesserungen vor. Die Experten sehen die Fütterung als Ganzes und achten darauf, dass die in den Produktionsprozess Milch eingebrachten Produkte und Stoffe nicht in Beeinträchtigungen, sondern in Synergien resultieren. Oft gibt es aus der jeweiligen Sicht des Pflanzenbauers oder des Tierzüchters unterschiedliche Ideen oder sogar anzustrebende Normen/Grenzwerte: mehr oder weniger Zucker, Stickstoff, Rohprotein, Kalium, Selen. Hier wollen die AGRAVIS-Fachleute die gesamte Milchproduktionskette betrachten und helfen, das Optimum für die gegebene Situation zu finden.

Hygienemanagement

Eine hohe Milchleistung bei hoher Milchqualität und gesunden Kühen ist nachhaltig nur mit einem professionellen Hygienemanagement Hygienemanagement am Tier, im Stall und im Melkstand zu erlangen und zu erhalten.

Fruchtbarkeitsstörungen, Klauen- und Eutererkrankungen gehören heute zu den häufigsten Gesundheitsproblemen im Milchviehbestand. Oft sind Stoffwechselstörungen (Fütterung), Stress (Haltungsbedingungen), aber auch direkte bakterielle Infektionen die Ursachen. Auch bei der Tiergesundheit heißt es also: im System denken. Die Ursache für eine Mastitis kann auch im Grundfutter liegen und erst, wenn das Problem erkannt und abgestellt ist, wird nach einer Behandlung auch eine stabile Gesundung im Bestand eintreten können.

Neben vorbeugend strategischen Maßnahmen sind die täglich begleitenden Arbeiten wie Euterreinigung und Zitzendippen zwingende Maßnahmen bei der Gesunderhaltung. Mit der Marke Desintec Desintec steht ein umfassendes Konzept mit den dazugehörigen Produkten bereit, um Euter-, Klauen- oder andere Gesundheitsund Hygieneprobleme in den Griff zu bekommen. Denn Leistungsreduktion, Qualitätsminderung der Milch oder Abgänge sind am Ende der Kette der Milchproduktion auch schmerzhafte Einkommensverluste.

„Vom Gras bis ins Glas“

Diese gesamte Kette der Milchproduktion von der Grundfutterproduktion über die Tierfütterung bis zur Hygiene begleitet das AGRAVIS-Team mit einer sachorientierten Beratung und mit aufeinander abgestimmten Produkten. Mit anderen Worten: „Vom Gras bis ins Glas“.

Bei Interesse können sich Landwirte entweder bei der Genossenschaft vor Ort oder bei der kostenlosen AGRAVIS-Hotline unter Telefon 0251 . 682-1155 melden – gern machen wir den „Beste Milch“-Check auch bei Ihnen.

AGRAVIS Raiffeisen AG Kontakt:
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