Fresserproduktion: Energielücke nach der Einstallung schließen

Das größte Problem in der Fresserproduktion: die Energielücke in den ersten zwei Wochen nach der Einstallung. Die Kälber sind häufig 14 Tage nach der Einstallung leichter als am Tag der Einstallung. Diese Energielücke gilt es zu schließen.

Guter Start mit CombiMilk Spezial

Zugekaufte Kälber benötigen vom ersten Tag an mindestens 1 Kilogramm Milchpulver, damit sie nicht leichter werden. Zu empfehlen ist CombiMilk Spezial CombiMilk Spezial, eine sehr schmackhafte und energiereiche Milch, die zusätzlich noch Pektin zur Beruhigung der Magen-Darm-Schleimhaut enthält. „Kälber, die diese Milch nicht trinken, sollten umgehend dem Tierarzt vorgestellt werden“, betont Klaus Bürsken, AGRAVIS-Produktmanager Kälber.

Auf die energetischen Unterversorgung der Kälber achten

Die Ursache des Gewichtsverlustes in den ersten Tagen liegt in der energetischen Unterversorgung der Kälber. Die verabreichte Menge an Milch liefert nicht genügend Energie, um den Erhaltungsbedarf der Kälber zu decken. Die Tiere frieren und schmelzen Reserven ein, um die notwendige Körpertemperatur zu halten. In den ersten zwei Wochen befinden sich die Kälber in der Inkubationszeit. In dieser Zeit lernen sie alle neuen Erreger kennen, die von der Gruppe mitgebracht wurden oder sich bereits auf dem Betrieb befunden haben. In dieser Zeit sind die Kälber sehr anfällig. Verlieren sie durch eine Diät auch noch zusätzlich an Gewicht, steigt die Gefahr einer Infektion.

Bedarf der Kälber in umsetzbarer Energie

Der Bedarf der Kälber kann in umsetzbarer Energie (MJ ME) ausgedrückt werden. Dabei wird zwischen dem Gewicht der Tiere, dem Leistungsniveau und der Umgebungstemperatur differenziert. Die Berechnung basiert auf der Schätzung der Versorgung von Monogastern (ME Schwein), da zu diesem Zeitpunkt ein Kalb noch nicht zu den Wiederkäuern gezählt werden kann (ME Rind).

Ein guter Milchaustauscher liefert etwa 18 MJ ME. Ein Liter Vollmilch enthält 2,7 bis 2,9 MJ ME, je nach Inhaltsstoffen. Fleckviehkälber werden in Bayern häufig mit 10 bis 12 Litern Vollmilch pro Tag versorgt, bis sie im Alter von vier bis fünf Wochen verkauft werden. So ist auch zu erklären, warum diese jungen Kälber bereits über 80 Kilogramm wiegen können. Nach der Einstallung in die Fresserproduktion werden die Kälber in den ersten Tagen häufig mit weniger als einem Kilogramm Milchaustauscher versorgt. Das entspricht dann nur etwa 50 Prozent der zuvor verabreichten Energiemenge und erklärt das Problem: Die Energielücke nach der Einstallung.

Erhaltung- und Leistungsbedarf der Kälber im Sommer und Winter

Bei Fragen zu diesem Thema stehen Klaus Bürsken, Telefon 0172 . 5306363, klaus.buersken@agravis.de, Ihr AGRAVIS-Ansprechpartner oder die kostenlose CombiMilk- Hotline 0251 . 682-1133 zur Verfügung.

AGRAVIS Raiffeisen AG Kontakt:
Industrieweg 110 48155 Münster ,
Tel:( 0251 ) 6820 FB Twitter Youtube Google+ Instagram