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Farbfeuerwerk für den Garten, Gaumenschmaus für Insekten

Rosen Garten Header

Rund 36 Millionen Deutsche haben einen Garten. Diesen nicht nur schön zu bepflanzen, sondern auch Insekten ein breites Nahrungsangebot zu bieten, ist zunehmend mehr Menschen wichtig. Welche neue Pflanzensorte beide Wünsche unter einen Hut bringt, verrät Jörn Schierloh, Category Manager Garten bei der AGRAVIS Raiffeisen AG.


Kurz und knapp

  • Neue Rosensorten mit Wildrosencharakter sind nicht nur ein blühender Blickfang im Garten, sondern bieten auch ein großes Nahrungsangebot für Insekten.
  • Die klein bleibende Sorte eignet sich besonders für Töpfe und Kübel, die groß wachsende insbesondere für Beete oder auch kleine Hecken.
  • Die Rosen sind sehr robust und wenig anfällig für Krankheiten oder Läuse.

Herr Schierloh, welche neue Rosensorte gibt es auf dem Markt und was zeichnet sie aus?
Schierloh: Neu sind sehr dekorative Rosenzüchtungen mit Wildrosencharakter. Hiervon gibt es zwei Züchtungen, eine kleinbleibende Sorte namens „Miniatura“ und die Strauchrose „Rosy Boom“, die sich durch ihre offene Blütenform auszeichnet. Dadurch können Insekten sehr gut an die Pollen gelangen, was bei herkömmlichen Rosen durch die geschlossenen Blüten nicht möglich ist. Dieser Wildrosencharakter in Kombination mit der besonderen Blütenfülle zeichnet diese Sorten aus. Die Blütenpracht ist wirklich einzigartig. Durch die vielen Einzelblüten entsteht ein richtiges Farbfeuerwerk, das von Juni bis Oktober anhält.

Miniatura Rose Produktfoto
Miniatura ® ist eine kompakt wachsende Zwergrose und zeichnet sich durch eine besonders niedliche Blüte aus.

Was unterscheidet die beiden Züchtungen?
Schierloh: Die „Miniatura“ ist, wie der Name schon sagt, eine kleinbleibende Rose und eignet sich für Töpfe und Kübel. Aber auch als Tischdeko macht sich die Sorte sehr gut. Mit blühenden Stauden und Gehölzen ist sie ein Blickfang bei jedem Gartenfest. „Rosy Bloom“ ist eine Strauchrose, die straff aufrecht wächst. Das ist ideal für Beete, Rabatten und Kübel. Aber auch als kleine Heckenpflanze eignet sich die Strauchrose gut.

Was ist bei Standortwahl und Pflege von Wildrosen zu beachten?
Schierloh: Ideal sind sonnige bis halbschattige Standorte mit nährstoffreichen und nicht zu trockenen Böden. Die Neuzüchtungen können als robuste Pflanzen bezeichnet werden, die sich auch für unerfahrene Hobbygärtner:innen eignen. Sie sind weder besonders anfällig für Läuse noch für Pilzkrankheiten und sind frostfest bis minus 25 Grad. Im zeitigen Frühjahr sollten sie vor dem Laubaustrieb zurückgeschnitten und in regelmäßigen Abständen mit einem Rosendünger gedüngt werden. Alleinstehend, als Solitärpflanze, wird die Strauchrose zu einem besonderen Blickfang im Garten. Aber auch eine Kombination mit Lavendel, Thymian oder Salbei bietet nicht nur dem Auge etwas, sondern auch der Natur. Denn auch diese drei Pflanzensorten sind wie die Wildrose bienenfreundlich.

Info: Die neuen Rosensorten können Sie im Raiffeisenmarkt in Ihrer Nähe beziehen.