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Ausgefeiltes Konzept für den Trog

Bullenmast Header Ohrmarken retuschiert

Landwirt Thomas Freye aus dem niedersächsischen Fürstenau setzt bei seiner Bullenmast auf ein ausgefeiltes Konzept mit dem Fütterungsmanagement der AGRAVIS. Eine Erfolgsgeschichte.


Kurz und knapp

  • Ausgefeiltes Fütterungsmanagement für eine erfolgreiche Bullenmast.
  • AGRAVIS-Spezialberater Rind für die Fresserproduktion und Bullenmast Jens Gödde besucht den Betrieb der Familie Freye.
  • AGRAVIS entwickelte spezielle Bullenmastfutter, die dazu beitragen können, Nährstoffdefizite im Grundfutter zu beheben.

Licht, Luft und Wasser. „Das sind die Grundvoraussetzungen für eine gute Bullenmast“, weiß Landwirt Thomas Freye. Mit seinem neuen, offenen Tretmiststall hat er 2017 diese drei Qualitätsanforderungen umgesetzt. „Und dann macht das Fütterungsmanagement den Unterschied“, betont Freye. Dafür kommt regelmäßig der AGRAVIS-Spezialberater Rind für die Fresserproduktion und Bullenmast Jens Gödde auf den Betrieb im niedersächsischen Fürstenau.

Auf dem Hof Freye packen Ehefrau Manuela, Eltern und Kinder mit an, wenn es um die Aufzucht geht. Betriebsleiter Thomas Freye mästet die Kälber der Rasse Holstein Schwarzbunte selbst bis zur Endvermarktung. Mit etwa drei Wochen und um die 45 Kilogramm Gewicht kommen sie von Milchviehbetrieben aus der Region nach Fürstenau. Im alten Stall gewöhnen sie sich schnell an den Tränkeautomaten – auch dank eines hochwertigen und schmackhaften Milchaustauschers der Marke CombiMilk, von dem sie bis zu sieben Liter pro Tag trinken.
„Dadurch geht das Antränken wesentlich schneller und einfacher“, erklärt Freye. Außerdem erhalten die Kälber eine spezielle TMR: „Dabei setzen wir auf eine hofeigene Mischung aus 75 Prozent Bovistar Kälberfutter, 20 Prozent Kälberstroh und fünf Prozent Maltodrink“, erklärt Jens Gödde. Die Kälberaufzucht liegt in den Händen von Thomas Freyes Mutter Margret und Ehefrau Manuela.


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Extrabehandlung für einzelne Kälber-Gruppen

Nach zwei bis drei Monaten werden die Kälber entwöhnt und ziehen mit knapp sechs Monaten und einem Gewicht von über 200 Kilogramm in den neuen Tretmiststall um. Hier werden sechs verschiedene Altersgruppen gefüttert. Mit dem Futtermischwagen wird eine Bullenration aus Silomais, gehäckseltem Stroh und einem speziellen Bullenmastfutter zusammengestellt. „Für die einzelnen Gruppen gibt es dann eine zusätzliche Handzugabe, außerdem lassen wir Kraftfutter nachlaufen. So können wir als Nebenerwerbsbetrieb praxistauglich und erfolgreich zugleich füttern“, erklärt Thomas Freye.

Hohes Niveau dank Fütterungsmanagement

Mit rund 21 Monaten verlassen die Jungbullen den Betrieb und bringen zirka 430 Kilogramm Schlachtgewicht auf die Waage – ein Nettozuwachs von bis zu 700 Gramm. „Das ist ein hohes Niveau, das wir dem Fütterungsmanagement verdanken“, weiß Freye. Der wirtschaftliche Erfolg gibt ihm Recht: Die Leistung bei den deutlich teureren und fleischbetonteren Rinderrassen wie Fleckvieh liegt bei durchschnittlichen Betrieben im Mittel nur wenige Gramm Nettozuwachs höher als bei Freyes Schwarzbunten. Freyes Kälber sind im Einstand aber deutlich günstiger.

2019 hat Jens Gödde alle sechs Wochen eine Rationskontrolle durchgeführt: „Aufgrund der schlechten Ernten in den Dürrejahren 2018 und 2019 hat nicht nur die Menge, sondern auch die Qualität des Grundfutters gelitten. Die AGRAVIS hat spezielle Bullenmastfutter entwickelt, die dazu beitragen können, dieses Nährstoffdefizit zu beheben“, erklärt Gödde. Zur Futterkontrolle gehörte für ihn auch die Tierkontrolle: „Der Blick auf die Tiere sagt oft am meisten aus“, weiß Thomas Freye.

Schlüssiges Konzept und Zuverlässigkeit

Gemeinsam schafften es Freye und Gödde, trotz der ungünstigen Grundfutterqualität die Leistung auf dem Betrieb weitestgehend zu halten. Diese Zuverlässigkeit ist Thomas Freye wichtig, ebenso wie das Konzept des Fütterungsspezialisten. „Wir beziehen unser gesamtes Futter von der AGRAVIS. Mit dem Spezialberater haben wir dann Futter und Fachwissen aus einer Hand. Das Feedback zum Fütterungsmanagement und zu den Tieren bringt uns als Betrieb weiter“, fasst Freye zusammen.

Mehr Informationen erhalten Sie bei Jens Gödde, Spezialberater Rind, unter 0173 3452376