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Drei Fakten zur Strohqualität

AGRAVIS aktuell digital 2107

Ob Einstreu, Futter oder Beschäftigung: Stroh ist ein wichtiges Betriebsmittel in der Tierhaltung. Welche Faktoren die Strohqualität beeinflussen, welche Risiken ein niedriger Hygienestatus mit sich bringt und wann Schimmelpilze keine Chance haben – wir haben die drei wichtigsten Fakten für Sie zusammengestellt.


1. Strohqualität ist von vielen Faktoren abhängig

Kurz und knapp

  • Ein guter Hygienestatus von Stroh ist entscheidend für die Tiergesundheit.
  • Dabei ist die Strohqualität von vielen Faktoren abhängig (z. B. Wetter, Fruchtfolge und Anbauregion).
  • Einen sicheren Hygienestatus erreichen Landwirt:innen mit dem Einsatz von Konservierungsmitteln.

Wetter, Strohart, Fruchtfolge, Anbauregion: Die Qualitätsschwankungen bei Stroh sind hoch und es kommen eine Reihe von Faktoren zum Tragen. „In diesem Sommer stellen die Landwirt:innen vor allem durchwachsene Witterungsverhältnisse und kürzere Zeitfenster für die Ernte vor große Herausforderungen. Durch die zwischendurch aufkommenden Niederschläge herrscht ein anderer Keimdruck in den teils üppigen Beständen, die somit nicht so schnell durchtrocknen. Das birgt das Risiko einer verminderten Hygiene. Dazu kommt, dass nicht jeder Landwirt:in das Schwad noch einmal wendet“, erläutert Dr. Sabine Rahn, Produktmanagerin Silierung und Konservierung. Ebenso gilt aber auch: Bestes Erntewetter und eine goldgelbe Farbe sprechen nicht automatisch für eine gute Qualität des Strohs. Die richtige Beurteilung des Ernteguts ist zwingend erforderlich. Mehr dazu lesen Sie hier.

Produkttipp

RaicoSil Straw enthält Salze ausgewählter Konservierungssäuren und schützt das Stroh sicher vor Verderb. Die Dosierung erfolgt während des Pressvorgangs in der Pickup. Dafür werden pro Tonne Stroh 250 Gramm RaicoSil Straw in Wasser gelöst und aufgesprüht. Alle Informationen zum Produkt gibt es hier.

2. Mangelnder Hygienestatus gefährdet Tiergesundheit

Ob verminderter Futterwert, Atemwegserkrankungen oder Staubbelastung: Landet schimmeliges Stroh im Trog oder kommt als Einstreu zum Einsatz, kann das die Gesundheit der Tiere massiv beeinträchtigen. Welche Risiken sich bei mangelnder Strohhygiene für Rinder, Schweine, Geflügel und Pferde ergeben, lesen Sie hier. Fest steht: Haben Schimmelpilze wie zum Beispiel die Gattung Aspergilllus erst einmal den Weg ins Stroh gefunden, kann die Keimdichte rasant ansteigen. Vor allem problematisch: Mykotoxine und eine erhöhte Staubbelastung mit den darin enthaltenen Pilzsporen. „Wir müssen eine erhöhte Sorgfalt dafür aufbringen, dass unsere Tiere nicht krank werden“, betont Dr. Rahn.

3. Einsatz von Konservierungsmitteln sichert Hygienestatus

Eine gute Strohqualität können Landwirt:innen mit dem Einsatz von Konservierungsmitteln erreichen. Verschiedene Untersuchungen zeigen, dass die Mykotoxingehalte (DON-Werte) in der Praxis damit deutlich reduziert werden können. Das Ergebnis: Kein Schimmel, ein verbesserter Hygienestatus und eine höhere Qualität.

Weitere Informationen gibt es bei ...

Dr. Sabine Rahn, Produktmanagerin Silierung und Konservierung
Telefon 0251 682-2289
E-Mail sabine.rahn@agravis.de
www.silierung.de