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Crystalyx unterstützt Milchkühe bei Hitze

AGRAVIS aktuell digital 2106

Wie wirkt sich Crystalyx auf den Energiestoffwechsel von Milchkühen unter Hitzestress-Bedingungen aus? Diese Frage stand bei einem Fütterungsversuch in Zusammenarbeit mit der Universität Lleida in Spanien, Institut für Tierwissenschaften, im Fokus. Produktmanager Gerald Krabbe gibt einen Einblick in die Ergebnisse.


Kurz und knapp

  • Milchkühe mit hohen Milchleistungen reagieren bei Hitzestress mit deutlichen Leistungsrückgängen sowie vermehrten Entzündungsprozessen und Fruchtbarkeitsproblemen.
  • Wie sich Crystalyx auf den Energiestoffwechsel von Milchkühen bei hohen Temperaturen auswirkt, hat die Crystalyx Products GmbH in Zusammenarbeit mit der Universität Lleida in Spanien untersucht.
  • Die Ergebnisse in der Crystalyx-Gruppe zeigen sowohl eine Verbesserung des Erstbesamungserfolgs als auch einen Anstieg der Trächtigkeitsraten und der Milchleistung.
  • Die mit Crystalyx versorgten Tiere wiesen außerdem eine geringere Anzahl an klinischen Ketosen sowie weniger Gebärmutterentzündungen auf.

Bis zu 40 Grad im Sommer – diese Tageshöchsttemperaturen über einen längeren Zeitraum sind auch in Deutschland keine Seltenheit mehr. Milchkühe mit hohen Milchleistungen reagieren auf Hitzestress mit deutlichen Leistungsrückgängen und vermehrten Entzündungsprozessen. Vor allem aber nehmen Fruchtbarkeitsprobleme zu. So verschlechtert sich beispielsweise die Erstbesamungsrate in den Sommermonaten auf vielen Betrieben um mehr als ein Drittel.

Wie sah der Versuch genau aus?

Krabbe: Für eine 160-tägige Versuchsperiode wurden 42 homogene Mehrkalbskühe in eine Versuchsgruppe und eine Kontrollgruppe aufgeteilt. Der Untersuchungszeitraum umfasste die gesamte Trockenstehzeit von 60 Tagen und die ersten 100 Laktationstage. Während die Kontrollgruppe mit der betriebsüblichen Futterration versorgt wurde, erhielten die Tiere in der Versuchsgruppe während der Trockenstehzeit zusätzlich Crystalyx-Trockensteher. Nach erfolgter Kalbung bekamen sie Crystalyx-Cattle Booster zur freien Aufnahme.

Kennzahlen des Versuchsbetriebs

  • 600 Milchkühe
  • TMR-Fütterung
  • acht Gruppen mit je 70 bis 150 Kühen (Frühlaktation, Laktation, Trockensteher)
  • Melken drei Mal täglich

In Spanien herrschen ideale Bedingungen, um eine Hitzebelastung bei Milchkühen sicher darstellen zu können. Denn die Tageshöchsttemperaturen sind im Sommer mit 32 bis 43 Grad bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von 45 bis 65 Prozent weitgehend konstant.

Welche Veränderungen zeigten sich bei den Trächtigkeitsraten?

Krabbe: Bei 75 Prozent der ausgewerteten Kühe in der Crystalyx-Gruppe konnte bis einschließlich der vierten Besamung eine erneute Trächtigkeit festgestellt werden (Abbildung 1). Der Anteil bei der Kontrollgruppe betrug lediglich 50 Prozent. Zurückzuführen ist dieser positive Effekt auf eine Verbesserung des Erstbesamungserfolgs sowie auf einen Anstieg der Trächtigkeitsraten bei der dritten und vierten Besamung.

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Wie sind die Ergebnisse zu bewerten?

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Krabbe: Auch wenn die Fruchtbarkeitsleistungen auf den ersten Blick unbefriedigend erscheinen, ist das Ergebnis der Crystalyx-Gruppe unter Berücksichtigung der negativen Auswirkungen des Hitzestresses bemerkenswert. Vor allem, wenn berücksichtigt wird, dass die Trächtigkeitsrate bei einem Anstieg der Temperatur in der Gebärmutter um ein Grad bereits um bis zu 25 Prozent sinkt. Diese Erhöhung der Temperatur wird schon bei Außentemperaturen von 28 Grad erreicht. Damit bestätigen die Ergebnisse wiederholt den positiven Effekt von Crystalyx.

Wie entwickelte sich die Milchleistung in der Crystalyx-Gruppe?

Krabbe: Die Milchleistung in der Crystalyx-Gruppe stieg in den ersten 60 Laktationstagen um 1,9 Kilogramm täglich (Abbildung 2). Bezogen auf die ersten 100 Laktationstage betrug der Anstieg der Milchleistung insgesamt 169 Kilogramm. Weiterhin zeigten die mit Crystalyx versorgten Tiere eine geringere Anzahl an klinischen Ketosen sowie weniger Gebärmutterentzündungen.

Erklären lassen sich diese positiven Effekte größtenteils durch den Anstieg der Trockenmasseaufnahme in der gesamten Versuchsperiode um täglich 0,7 Kilogramm. Diese zusätzliche Energie verringerte das vorhandene Energiedefizit nach dem Kalben. Eine Reduktion des Energiedefizits hat wiederum direkte Auswirkung auf die Milchleistung sowie indirekt auch positive Effekte auf die Brunstausprägung und Eizellenqualität.

AGRAVIS aktuell digital 2106

Weitere Informationen gibt es bei ...

Logos

Gerald Krabbe, Produktmanager Crystalyx
Telefon 0251 682-89229
E-Mail gerald.krabbe@crystalyx.de
www.crystalyx.info