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AGRAVIS will Transformation im Energiemarkt mitgestalten

Biogasanlage Dorsten Header

Die erneuerbaren Energien werden in den nächsten Jahren immer stärker an Bedeutung gewinnen. Der Klimawandel und die Energiewende wirken hier wie ein Booster. Auch dem Einsatz von Biogas kommt in dieser Transformation eine entscheidende Rolle zu. Die AGRAVIS Raiffeisen AG stellt sich dieser Thematik – auf der einen Seite als Energiehändler, aber vor allem auch mit Blick auf ihr Kerngeschäft, das Agribusiness.


Kurz und knapp

  • Erneuerbare Energien werden im Energiemarkt immer wichtiger.
  • Auch bei Landmaschinen wird sich die Bandbreite der Antriebsarten in den nächsten Jahren weiter vergrößern.
  • Erhebliches Potenzial sowohl für den Kraftstoffmarkt als auch für die Betreiberinnen und Betreiber von Biogasanlagen sieht die AGRAVIS in der Verflüssigung von Biomethan zu Bio-LNG. Die AGRAVIS beteiligt sich schon heute mit der Biogasanlage in Dorsten an der Produktion von Kraftstoff aus Gülle und Mist.

„Wir sind darauf vorbereitet, dass der grundlegende Wandel im Energiesektor nur durch Technologieoffenheit umgesetzt werden kann“, betont Oliver Korting, Bereichsleiter Energie. Der Verkehrssektor wird auf einen Mix von Benzin, Diesel, Elektro, Wasserstoff und synthetische Kraftstoffe wie E-Fuels angewiesen sein. Auch bei Landmaschinen wird sich die Bandbreite der Antriebsarten in den nächsten Jahren weiter vergrößern.

Erhebliches Potenzial sowohl für den Kraftstoffmarkt als auch für die Betreiberinnen und Betreiber von Biogasanlagen bietet aus AGRAVIS-Sicht auch die Verflüssigung von Biomethan zu Bio-LNG. AGRAVIS beteiligt sich schon heute mit der Biogasanlage in Dorsten an der Produktion von Kraftstoff aus Gülle und Mist. Die TerraSol Wirtschaftsdünger GmbH als Betreiberin der Anlage in Dorsten und ihr Partner, die Odas GmbH, sind nach REDcert-EU zertifiziert und nutzen diese Zertifizierung schon seit 2020 zur Vermarktung von nachhaltigem Biomethan aus Mist und Gülle als fortschrittlichem Kraftstoff.

Biomethan kann entweder als Bio-CNG oder als verflüssigtes Bio-LNG als erneuerbarer Kraftstoff eingesetzt werden. Auch wenn Diesel im Schwerlastverkehr für die nächsten Jahre noch die vorherrschende Antriebsart bleiben wird, kann Bio-LNG bei der Dekarbonisierung des Gütertransports auf der Straße eine Schlüsselrolle einnehmen. Zudem können erste Verflüssigungsanlagen in Deutschland Transportwege abkürzen und die Versorgungssicherheit mit diesem Kraftstoff stärken.

Während Bio-LNG annähernd klimaneutral ist, reduziert auch fossiles LNG den CO2-Ausstoß bereits um rund 20 Prozent. Gemeinsam mit Partnern hat die AGRAVIS in den vergangenen Monaten vier LNG-Tankstellen ans Netz gebracht. Betreiber tritt bei den aktuellen Projekten die Raiffeisen Gas GmbH, eine Beteiligungsgesellschaft der AGRAVIS, auf. Errichtet wurden die LNG-Tankpunkte in zwei Fällen auf dem Gelände von genossenschaftlichen Partnern im Münsterland: bei der Raiffeisen Hohe Mark Hamaland eG in Gescher und der Raiffeisen Steverland eG in Nottuln. „Es funktioniert gut“, sagt Michael Grewe, Geschäftsführer der Raiffeisen Steverland eG, über den Start. Bei der AGRAVIS Ost GmbH am Standort Magdala/Thüringen und an der A 2 in Lauenau/Niedersachsen auf dem Grundstück eines mittelständischen Mineralölhändlers befinden sich die weiteren LNG-Tankstellen.

Weitere Informationen gibt es bei ...

Hendrik Eping, Ansprechpartner Bio-LNG bei der AGRAVIS
Telefon 0251 . 682-2988
hendrik.eping@agravis.de

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