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Bestmögliche Aussaatstärke für jeden Schlag

AGRAVIS aktuell digital 2108

Teilflächenspezifische Aussaat – viele Landwirt:innen nutzen diese Möglichkeit bereits beim Mais, um auf heterogenen Schlägen Mehrerträge, bessere Qualitäten und eine gleichmäßige Abreife zu erreichen. Dabei lohnt sich auch der Blick auf den Raps: Hier hat eine teilflächenspezifische Aussaat ebenfalls einige Vorteile.


Kurz und knapp

  • Wer seinen Raps mit AGRAVIS NetFarming teilflächenspezifisch aussät, profitiert von der effizienteren Verteilung der Betriebsmittel.
  • Denn mit der teilflächenspezifischen Rapsaussaat werden die Aussaatstärken perfekt an die Gegebenheiten im Boden angepasst.
  • Landwirt:innen setzen damit ihre Betriebsmittel zielgenau so ein, dass sie den Boden mitsamt seiner schlagspezifischen Beschaffenheit ökonomisch nutzen.

Wer seinen Raps mit AGRAVIS NetFarming teilflächenspezifisch aussät, der profitiert von der effizienten Verteilung der Betriebsmittel. Denn mit der teilflächenspezifischen Rapsaussaat werden die Aussaatstärken bestmöglich an die Gegebenheiten im Boden angepasst. Das bedeutet: Wo der Boden eine ausreichend gute Beschaffenheit hat, kann der Landwirt weniger drillen. Die teilflächenspezifische Rapsaussaat spart Saatgut und sichert gleichzeitig einen gleichmäßigen Feldaufgang auf der gesamten Fläche.

Managementzonenkarte

Basis ist, wie bei der teilflächenspezifischen Maisaussaat, die Managementzonenkarte von AGRAVIS NetFarming. Damit wird die Fläche in unterschiedliche Ertrags-Zonen unterteilt. Die Daten werden auf eine digitale Applikationskarte übertragen, die die Landwirt:innen in verschiedenen Datei-Formaten auf ihr Terminal spielen können.

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Aussaatbedingungen sind entscheidend

Landwirt:innen, die bereits über die technischen Voraussetzungen an ihrer Sämaschine verfügen – zum Beispiel eine Drillmaschine mit GPS-Freischaltungen als Voraussetzung für teilflächenspezifische Aussaat – können problemlos auch den Raps teilflächenspezifisch aussäen. Wer über Technik mit automatischer Schardruckanpassung verfügt, kann die Karte so anpassen, dass dort, wo er mehr Körner aussät, der Schardruck ebenfalls erhöht wird. So wird die Ablage tiefer.

„Die Aussaatbedingungen sind dann maßgeblich entscheidend dafür, wie der Landwirt die Aussaat anwendet“, erklärt Dr. Thomas Steinmann, Leiter Digitalvertrieb der AGRAVIS Raiffeisen AG. Bei trockenen Aussaatbedingungen, bei denen der Feldauflauf nicht ideal ist, werden die Aussaatmengen erhöht, um auf die Zielpflanzenzahl von circa 40 pro Quadratmeter zu kommen. Bei einem guten Saatbett wird die normale Aussaatstärke gewählt. Das bedeutet: In Niedrigertragszonen stellt der Landwirt nicht so viele Pflanzen ein wie in Hochertragszonen. Die Saatstärke wird innerhalb der Fläche individuell angepasst. Landwirt:innen setzen damit ihre Betriebsmittel zielgenau so ein, dass sie den Boden mitsamt seiner schlagspezifischen Beschaffenheit bestmöglich nutzen.

Die teilflächenspezifische Karte kann auch so angepasst werden, dass in bestimmten Teilbereichen automatisch mehr gesät wird. Beispielsweise dann, wenn am Feldrand Probleme mit Schnecken herrschen. „Dabei unterstützen unsere NetFarming-Berater oder die NetFarming-Spezialisten bei den Genossenschaften“, erklärt Dr. Steinmann.

Weitere Informationen gibt es bei ...

Dr. Thomas Steinmann
Telefon 0251 682-3886
E-Mail thomas.steinmann@agravis.de
www.netfarming.de