Zukunft Füttern für hofeigene Mischungen

Neues Mineralfutterkonzept bietet Schweinehaltern innovative Lösungen

Die künftigen Herausforderungen in der modernen Schweineproduktion sind sehr vielschichtig. Die Novellierung der Düngeverordnung, der Anstieg der Pachtpreise für Ackerland, die Volatilität der Agrarmärkte, das Antibiotika-Monitoring oder auch die grundsätzliche Forderung nach einer nachhaltigeren Schweineproduktion – all diese Punkte sind Grund genug, Landwirten Lösungen anzubieten, mit denen sie wirtschaftlich und erfolgreich in der Schweineproduktion bestehen können. Nachdem die AGRAVIS Raiffeisen AG in den vergangenen Monaten ihre Olympig Olympig Allein- und Fisopan Fisopan-Ergänzungsfuttermittel neu ausgerichtet und erfolgreich im Markt etabliert hat, wurden jetzt auch die Mineralfutter von VitaMiral in allen Segmenten der Schweinefütterung Schweinefütterung entsprechend neu aufgestellt. Durch die daraus resultierenden Neuausrichtungen der hofeigenen Futtermischungen ergeben sich sowohl für das Tier als auch für den Landwirt diverse Vorteile.

Bedarfsgerechte Versorgung des Schweins

Durch die bedarfsgerechte Ausstattung der Mineralfutter mit freien Aminosäuren ergibt sich die Möglichkeit, Eiweißkomponenten wie Soja- oder Rapsextraktionsschrot in der Fütterung einzusparen. Diese gezielte Reduktion der Eiweißträger wird unter anderem durch die Berücksichtigung von acht verdaulichen Aminosäuren bei der Rationsberechnung ermöglicht. Gleichzeitig kann der Anteil hofeigenen Getreides in den Rationen entsprechend maximiert werden. Durch diese Reformulierungen ergibt sich mehr Nettoenergie im Futter. Beim Tier führt die nährstoffoptimierte Fütterung gleichzeitig zu einer spürbaren Entlastung des Stoffwechsels, weil eine Proteinüberversorgung der Tiere (Luxuskonsum) vermieden und so die energieaufwendigen Ausscheidungen von Proteinstickstoff über Kot und Harn minimiert werden.

Durch die bedarfsgerechte Aminosäureversorgung des Schweins ergeben sich weitere Vorteile, die zusammengefasst von der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft (DLG) folgendermaßen beschrieben werden:

  • bis zu 30 Prozent weniger Stickstoffaustrag aus der Schweinehaltung in die Umwelt,
  • verbessertes Stallklima,
  • bis zu 10 Prozent Futterkostenersparnis bei geringerem Futteraufwand durch Einsparung an Eiweißfuttermitteln,
  • bis zu 10 Prozent weniger Güllemenge,
  • Stabilisierung der Tiergesundheit.

Der effiziente Phytasegehalt in den Mineralfuttern optimiert die Verdauung des phytingebundenen Phosphors aus pflanzlichen Futtermitteln und ermöglicht es so, mineralische Phosphorquellen wie Monocalciumphosphat in den Rezepturen einzusparen. Daraus resultierend können die DLG-Vorgaben zur stark N- und P-reduzierten Fütterung problemlos eingehalten werden. Das Einhalten wird innerhalb der betriebsspezifischen Nährstoffbilanzierung auf den Höfen nach der Novellierung der Düngeverordnung zunehmend an Bedeutung gewinnen.


Optimale Ballaststoffversorgung mit VitaMiral Fasercell

Zur optimalen Ballaststoffversorgung der Tiere führt das VitaMiral-Konzept das Produkt VitaMiral Fasercell VitaMiral Fasercell im Sortiment. Dieses besteht unter anderem aus Obsttrester und Melasseschnitzeln und ermöglicht aufgrund des sehr hohen produktspezifischen Rohfaser gehaltes von 42 Prozent ebenfalls den Einsatz hoher Anteile wirtschaftseigener Getreidekomponenten in der Sauenfütterung.

Sensor-Mineralfutter

Hinsichtlich ihrer Einsatzraten sind die neu ausgerichteten Mineralfuttersorten sowohl als drei- als auch als fünfprozentige Sensor-Mineralfutter erhältlich. Als Vorteil der Sensor-Mineralfutter ist die höhere Dosiergenauigkeit im Kleinmengenbereich zu nennen, wie es zum Beispiel bei einer Ferkel-Sensorfütterung der Fall ist. Ebenso bieten sich diese Sorten aufgrund der enthaltenen Ballaststoffe besonders für solche Rationen an, die einen hohen Anteil wirtschaftseigenen Schwergetreides enthalten.

Weitere Informationen zum neuen Mineralfutterkonzept gibt es bei Dr. Peter Rösmann, Telefon 0251 . 682-2262 oder peter.roesmann@agravis.de.

AGRAVIS Raiffeisen AG Kontakt:
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