AGRAVIS-Futterkonzepte bieten praxisnahe Lösungen

Angepasste Fütterung senkt Nährstoffanfall

Die Vorgaben der neuen Düngeverordnung erfordern in vielen viehstarken Betrieben ein optimiertes Nährstoffmanagement. Eine besser an den Bedarf der Tiere angepasste Fütterung kann den Nährstoffanfall deutlich senken. Die nährstoffreduzierte Fütterung ist einfach umsetzbar und gefährdet die Leistungen sowie die Gesundheit der Tiere nicht. Die AGRAVIS Raiffeisen AG bietet verschiedene Futterkonzepte für Schweine, Rinder Rinder und Geflügel Geflügel.

Die Herausforderungen in der modernen Schweineproduktion sind groß. Um diese anzugehen, setzt die AGRAVIS neue Maßstäbe mit dem innovativen Konzept „Zukunft Füttern Zukunft Füttern“. Das Konzept beinhaltet neben den Kernthemen „EnergieEffizient“, „GesundheitsPlus“, „ErtragReich“ auch das Kernthema NährtstoffExakt, das besonders für die Novellierung der Düngeverordnung relevant ist.

„NährstoffExakt“

Ein Prozent weniger Rohprotein in der Ration vermindert den N-Anfall um 10 Prozent. Ein um 0,05 Prozent geringerer P-Gehalt im Futter senkt die P-Ausscheidung um 17 Prozent. Um auf „den Punkt genau“ zu füttern, kommen N-und P-reduzierte Alleinfuttermittel in der Schweinehaltung zum Einsatz. Für hofeigene Rationen können Landwirte auf entsprechende Ergänzungs- oder Mineralfuttermittel Mineralfuttermittel zurückgreifen. Im Vergleich zu herkömmlichen Futtermitteln haben sie einen hohen Zusatz an freien Aminosäuren und geringere Phosphorgehalte. Die AGRAVIS-Produktionsberater erstellen Rationsberechnungen für die einzelnen Leistungsphasen unter Beachtung aller Nährstoffe und deren Verdaulichkeit für das Schwein.

Laboranalysen sind Voraussetzung

Die genaue Kenntnis der Inhaltsstoffe des hofeigenen Getreides und eventueller Nebenprodukte ist jedoch Voraussetzung. Auf Laboranalysen kann hier nicht verzichtet werden. Ebenso sollten die Dosier- und Mischgenauigkeit der Fütterungsanlage exakt geprüft werden, sodass üppige „Sicherheitszuschläge“ entfallen. N- und P-reduzierte Fütterung bietet gleich mehrere Vorteile und trägt nebenbei auch zur Gesunderhaltung der Schweine bei. Der geringere Proteingehalt in der Futterration entlastet den Stoffwechsel der Tiere: ein Vorteil gerade bei hohen Leistungen und Tageszunahmen. Gleichzeitig sinkt der Ammoniakgehalt in der Stallluft spürbar und trägt damit zur Atemwegsgesundheit bei. Auf den Betrieben, die das Konzept „Zukunft Füttern“ umgesetzt haben, konnte zudem ein geringerer Gülleanfall beobachtet werden.

Weitere Informationen gibt bei Ihren AGRAVIS-Produktionsberatern und im Produktmanagement, Telefon 0251 . 682-2286.

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